Regenbogen-Auto brachte Final-Ball

UEFA setzt Zeichen

Regenbogen-Auto brachte Final-Ball

Im Finale durfte ein Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt werden: ein Regenbogen-Spielzeugauto fuhr dn Ball zum Mittelkreis.

Die rund 65.000 Zuschauer im Wembley-Stadion konnten den Anpfiff des EM-Finales zwischen England und Italien kaum erwarten. Die Spannung stieg an, doch bevor es losging musste erst einmal der Spielball her. Wie zuletzt in beiden Halbfinal-Partien wurde das Spielgerät per ferngesteuertem VW-Spielzeugauto auf den Rasen eingefahren. Neues Detail: der kleine Wagen erstrahlte mit einer neuen Regenbogen-Lackierung. Nach dem Wirbel um das UEFA-Verbot der Regenbogen-Beleuchtung am Allianz Stadion vor dem EM-Gruppenspiel zwischen Deutschland und Ungarn und dem Regenbogen-Fahnen-Eklat durfte im Finale ein Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt.

Regenbogen-Auto hat sogar eigene Twitter-Seite

 

 

 

Das Fahrzeug eines Turnier-Sponsors wurde beim Eröffnungsspiel zwischen Italien und der Türkei (3:0) zum Internet-Hit und feierte im Halbfinal-Kracher zwischen Italien und Spanien sein Comeback.

Schiedsrichtier Björn Kuipers nahm den Ball dann entgegen. Somit stand dem Anpfiff nicht mehr im Wege.