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LASK will in Klagenfurt aus Ergebniskrise

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Die Linzer wollen am Samstag gegen Klagenfurt mit Europa-Rückenwind ihre schwarze Ligaserie beenden.

Beflügelt vom Befreiungsschlag in Helsinki macht der LASK in Klagenfurt Station. Der 2:0-Sieg in der Fußball-Conference-League hellte nach tristen Tagen die Linzer Stimmung auf, nun soll unter dem zum Cheftrainer beförderten Thalhammer-Co Andreas Wieland nach sechs sieglosen Partien auch in der Liga nachgelegt werden. Die Austria verteidigt vor dem Spiel der 8. Bundesliga-Runde am Sonntag (ab 14.30 Uhr im Sport24-LIVE-Ticker) zwei Punkte Vorsprung und erwartete ein "offenes Match".

"Durch Erfolgserlebnisse wollen wir uns Stück für Stück das Selbstvertrauen zurückholen - der gestrige Sieg gegen Helsinki hilft uns da natürlich weiter", sagte Wieland nach seinem geglückten Debüt in der ersten Reihe. Zumindest die Ergebniskrise ist fürs Erste einmal gestoppt. "Jetzt heißt es dranbleiben und unsere Grundprinzipien auch am Sonntag wieder auf den Platz bringen."

Neo-LASK-Coach Wieland: "Will vollen Einsatz sehen"

Die Mannschaft ziehe "voll mit", erklärte der Trainer des aktuellen Tabellen-Vorletzten. Wieland war nach der Freistellung von Dominik Thalhammer infolge der 0:2-Heimniederlage gegen die Wiener Austria ins erste Glied geschlüpft. Und erwartet nun im Wörthersee-Stadion ein schwieriges Spiel. "Ich will von den Jungs von der ersten Minute bis zum Abpfiff vollen Einsatz sehen - wenn wir so auftreten wie am Donnerstag, können wir auch in Klagenfurt eine gute Leistung bringen." Das letzte Bundesliga-Spiel des LASK in Klagenfurt ist über ein Jahrzehnt her. Am 5. Mai endete die Partie gegen den Klagenfurter Vorgängerverein SK Austria Kärnten mit 2:2. Im Wörthersee-Stadion ist der LASK dann auch in den Heimpartien der Conference League am Werk.

Klagenfurt baut auf Heimvorteil

Bei den Violetten hinterließ der respektable Saisonstart mit acht Punkten offenbar eine breite Brust. "Das Match ist völlig offen, da entscheidet wohl die Tagesform", meinte Verteidiger Thorsten Mahrer. "Es geht wieder darum, kompakt zu stehen, wenig zuzulassen, aber auch mutig und mit der nötigen Konsequenz nach vorn zu spielen." Der Ex-Mattersburger setzt auf den Heimvorteil. "Die Fans tragen uns, im Wörthersee-Stadion sind wir ungeschlagen - und das soll auch so bleiben." Sieben Tore in den bisherigen drei Heimspielen sind zudem der beste Wert eines Bundesliga-Aufsteigers seit acht Jahren (SV Grödig: 11 Tore).

Beide Teams unterhalten indes weiter Lazarette. Bei Klagenfurt kamen der an den Adduktoren bediente Blauensteiner und Hütter (Infekt) als jüngste Ausfälle auf die Liste, die nun sieben Spieler umfasst. Beim LASK fehlt weiter die Defensiv-Abordnung Wiesinger, Filipovic und Letard sowie das Sturm-Trio Schmidt, Raguz und Gruber.
 

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