Tod von Hobby-Kicker: Verein stellt Betrieb ein

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Tod von Hobby-Kicker: Verein stellt Betrieb ein

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Bewegende Worte: Klub des Verstorbenen trauert auf seiner Vereins-Seite.

In Niederösterreich, im Bezirk Scheibbs, hat sich eine Tragödie ereignet. Markus G. war zuerst mit einem Spieler auf dem Fußball-Platz zusammengestoßen und wurde ins Spital gebracht. Dort verstarb der 20-Jährige unter tragischen Umständen.

Der Hobby-Kicker hatte zunächst einen Schien- sowie Wadenbeinbruch erlitten. Der Verletzte wurde ins Landesklinikum Amstetten gebracht und operiert. Ein eigentlich routinemäßiger Eingriff, doch kam es zu Komplikationen.

Ein Blutgerinnsel, das nichts mit dem Zusammenprall zu tun haben soll, wurde bei Untersuchungen festgestellt und dürfte der Grund für den Tod des 20-Jährigen sein. Weitere Erkenntnisse soll die Obduktion bringen. "Wir sind schockiert. Alle Freunde und Kollegen waren vor Ort, um sich zu verabschieden", sagte Trainer Thomas Kern zu Fanreport.com.

Der SV Oberndorf trauert ebenso wie die Angehörigen. Am Dienstag fanden sich die Fans im Klub-Haus ein, um die Trauer nach dem Ableben mithilfe von Psychologen des Kriseninterventionsteams zu bewältigen.

"Markus, du wirst uns allen fehlen"

Fest steht: Der Verein stellt erstmal den Spielbetrieb ein - kein Training, kein Match. Zumindest für diese Woche. Wie es weitergeht, sollen Gespräche mit dem Verband klären. Aus Respekt wird auch die Nummer des Verstorbenen im nächsten Jahr nicht mehr vergeben, das berichtet NÖN.

Auf der Homepage des SV Oberndorf versucht man, die Trauer in Worte zu fassen: "Markus, du wirst uns allen fehlen! Wir werden dich auf deinem letzten Weg begleiten und dir dein geliebtes Dressen-Leiberl mit der Nummer 3 mitgeben." Der 20-Jährige hinterlässt auch einen Zwillingsbruder, Martin, ebenfalls Kicker beim SV Oberndorf.

Das ganze Statement des Vereins finden Sie hier:

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