Lustenauer Teams lassen Federn

Red Zac

Lustenauer Teams lassen Federn

Sowohl der FC Lustenau (0:1 gegen Gratkorn), als auch Austria Lustenau (1:2 gegen Parndorf) konnten Leader Kapfenberg nicht näherkommen.

FC Lustenau - FC PAX Gratkorn 0:1 (0:1)
FC Gratkorn hat am Dienstag in der Red Zac Erste Liga mit einem 1:0 (1:0)-Erfolg alle drei Punkte aus dem Stadion des FC Lustenau entführt und in der Tabelle zu den drittplatzierten Vorarlbergern aufgeschlossen. Ein von Schrammel ins eigene Tor abgelenkter Gsellmann-Schuss (12.) blieb schließlich der einzige Treffer.

Die Steirer zogen sich nach der Führung geschickt zurück und den ersatzgeschwächten Gastgebern fehlten die Mittel, die Abwehr des Gegners zu durchbrechen. Chancen für Lustenau waren Mangelware, Hassler hätte auf der Gegenseite beinahe für das 2:0 gesorgt, scheiterte aber alleinstehend. Gratkorn fügte FC Lustenau damit auch die bisher zweite Heimniederlage der Saison zu und ist auswärts schon fünf Matches ungeschlagen (2 Siege, 3 Remis).

SC/ESV Parndorf - SC Austria Lustenau 2:1 (0:0)
Parndorf hat am Freitagabend in einer hochdramatischen Schlussphase den ersten Sieg in der Red Zac Liga über Austria Lustenau gefeiert. Jailson und Kasuba drehten mit Toren in der 90. Minute bzw. in der Nachspielzeit die Partie und sicherten den Burgenländern damit drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt - die Dihanich-Elf verkürzte den Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz wegen einer Leoben-Niederlage auf zwei Zähler.

Austria Lustenau droht dagegen die schwache Auswärtsbilanz mit nur einem Sieg in den jüngsten sechs Spielen zum Verhängnis zu werden: Sechs Punkte trennen die Vorarlberger bereits von Tabellenführer Kapfenberg (3:3 gegen Austria Amateure).

Erst die Rote Karte für Dunst wegen Kritik (82.) ebnete ein spannendes Finish, in dem die geschwächten Vorarlberger zunächst durch einen Kampel-Kopfballtreffer wie der sichere Sieger ausgesehen hatten (86.). Doch dann sorgte Parndorf mit einem Doppelschlag für den dritten Heimsieg in ebenso vielen Spielen unter Neo-Coach Dihanich: Jailson drehte einen Freistoß ins linke Kreuzeck (90.), ehe Kasuba per Kopf Parndorf neue Hoffnung im Abstiegskampf gab (92.).

FK Austria Magna Amateure - SV Stadtwerke Kapfenberg 3:3 (1:1)
Routinier Herbert Wieger hat Tabellenführer Kapfenberg am Dienstag in der 29. Runde der Red Zac Erste Liga zumindest einen Punkt gerettet. Die Steirer erreichten nach 1:3-Rückstand bei den Austria Amateuren noch ein 3:3 (1:1). Der zur Pause eingewechselte Wieger hatte im Doppelpack getroffen (70., 72.). Dennoch ist Kapfenberg auswärts bereits seit fünf Spielen sieglos. Im Jahr 2008 hat der Leader in fünf Auswärtspartien erst drei Punkte geholt.

Der Tabellenführer hätte in Wien nach zwei Toren von Harald Unverdorben sogar gänzlich mit leeren Händen dastehen können. Der ehemalige Altach-Stürmer hatte die Amateure erst aus kurzer Distanz per Kopf mit 1:0 in Führung gebracht (22.), nach Seitenwechsel traf er aus einem Konter zum 3:1 (61.). Dazwischen hatte KSV-Kapitän Taboga zwar nach Liendl-Corner per Kopf ausgeglichen (38.), die Wiener mit einem Kopfball-Eigentor nach Bichelhuber-Freistoß aber auch wieder in Führung gebracht (56.).

Red Bull Salzburg - SV Harreither Bad Aussee 0:2 (0:2)
Tabellenschlusslicht SV Bad Aussee hat am Dienstagabend in der Red-Zac-Erste Liga einen 2:0-Auswärtssieg gegen die Red Bull Salzburg Juniors eingefahren. Die Steirer beendeten damit eine Serie von 21 Ligaspielen ohne Sieg und gewannen zum ersten Mal seit dem 2:0 in Leoben. Für die Salzburger war es ein denkbar schlechter Auftakt in Schwanenstadt, wo sie wegen der Verlegung des EURO-Rasens im EM-Stadion Wals-Siezenheim ihre beiden abschließenden Saisonheimspiele bestreiten.

Der Fixabsteiger aus der Steiermark kam früh zur Führung: Stanisavlevic blockte die Juniors in ihrer Vorwärtsbewegung ab, zog in den Strafraum und schloss eiskalt ins lange Eck ab (20.). Noch vor dem Pausenpfiff sorgte Kogler nach Stanisavlevic-Heber von links für das 0:2 (44.) - eine verdiente Führung der in Hälfte eins überlegenen Gäste. Zu Beginn der zweiten 45 Minuten sorgte Referee Seidler für etwas Verwunderung, als er dem Salzburger Ilsanker nach einer leichten Berührung von Kerhes Hals sofort den roten Karton zeigte. Gegen zehn Juniors blieb Bad Aussee das bessere Team und vergab durch Cichon sogar noch die Chance auf den dritten Treffer (70.).

FC Kärnten - Trenkwalder SK Admira Schwadorf 1:0 (1:0)
Der FC Kärnten darf nach einem 1:0 (1:0) gegen den SK Admira Schwadorf weiter vom Klassenerhalt in der Ersten Liga träumen. Nach dem fünften Erfolg im Frühjahr liegt der Vorletzte aus Klagenfurt bei vier ausstehenden Spielen nun acht Zähler hinter dem Neunten DSV Leoben. Die Niederösterreicher rangieren nach der ersten Saisonniederlage gegen Kärnten nach zwei 2:0-Siegen weiter auf dem achten Rang.

Thomas Hinum (6.) sorgte bei der von EURO-Schiedsrichter Konrad Plautz geleiteten Partie bereits kurz nach Spielbeginn für den Goldtreffer der Hausherren, die in Fischl nun bereits acht Runden ungeschlagen sind. Kurz nach Seitenwechsel fand Zelenka im Doppelpack (53., 54.) zwei Chancen auf die Vorentscheidung vor. Schwadorf kam auch nach der Einwechslung des zweiten Stürmers Marek Kincl nie gefährlich vor das Tor der Hausherren.

DSV Leoben - SC Schwanenstadt bet-at-home.com 0:1 (0:1)
Der DSV Leoben liegt nach einem 0:1 (0:1) gegen SC Schwanenstadt wieder mitten im Abstiegskampf der Ersten Liga. Nach der ersten Heimniederlage im Frühjahr sind die Steirer vier Runden vor Saisonende nur noch zwei Zähler vor dem ersten Abstiegsrang, den die am Dienstag siegreichen Parndorfer einnehmen, entfernt. Der künftige FC Magna verbesserte sich vor den Augen des künftigen Coaches Helmut Kraft um zwei Plätze auf den fünften Tabellenrang.

Andreas Bammer (25.) sorgte mit seinem 17. Saisontreffer für den Siegestreffer der Gäste, die nach der Führung nur noch das Notwendigste taten. Die Leobener enttäuschten nach zuletzt starken Auftritten vor heimischem Publikum mit einer äußerst verhaltenen Leistung. Für Schwanenstadt war es erst der zweite Auswärtssieg in den vergangenen acht Partien.