Naumoski stänkert gegen Austria Wien

Starker Tobak

Naumoski stänkert gegen Austria Wien

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"Bringen keinen geraden Pass zusammen, aber feiern wie Champions League-Sieger."

Der Titelkampf ist entschieden, der Kampf um den letzten Europacup-Startplatz hat sich hingegen zugespitzt. Die Admira (am Sonntag daheim 1:1 gegen Ried) geht als Dritter mit einem Punkt Vorsprung auf die Austria (1:0 zu Hause gegen Mattersburg) in die 36. und letzte Runde. Am Donnerstag gastieren die Niederösterreicher bei Meister Salzburg und die Wiener beim entthronten Champion Sturm Graz (jeweils 16.00 Uhr).

Admira hat Europa League selbst in der Hand
Die Admira hat es somit weiterhin selbst in der Hand, die sensationelle Saison als Aufsteiger mit der Qualifikation fürs internationale Geschäft zu krönen. Doch Dietmar Kühbauer weiß, dass der entscheidende Schritt sehr schwierig wird. "Wir werden in Salzburg alles probieren, die Trauben hängen aber hoch", meinte der Admira-Trainer, der seine Truppe keinesfalls unter Druck sieht: "Wenn es nicht sein sollte, können wir mit der Saison trotzdem zufrieden sein." Hoffnung gibt den Admiranern die jüngste Auswärtsbilanz, die letzten vier Partien in der Fremde wurden nämlich allesamt gewonnen.

Austria hofft auf Salzburg
Die Austria ist nach dem nicht schön anzuschauenden Arbeitssieg gegen Mattersburg darauf angewiesen, dass die Salzburger vier Tage nach der Meisterparty und drei Tage vor dem Cupfinale nicht zu viele Kräfte schonen. Obwohl man auf fremde Hilfe angewiesen ist, zeigten sich die Austrianer zuversichtlich. "Wir fahren nach zwei Siegen in Folge mit einer breiten Brust nach Graz. Und auf die Admira wartet ein schwieriges Auswärtsspiel. Unsere Devise kann nur lauten: Auf Sieg spielen und auf Salzburg hoffen", sagte Austria-Tormann Heinz Lindner.

Auch Trainer Ivica Vastic, der im Falle des Verpassens von Platz drei wohl seinen Job verlieren würde, rechnet mit motivierten Salzburgern. "Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man eine Meisterfeier mit einem Sieg begehen möchte", erklärte Vastic.

Naumoski stänkert gegen Wiener
Besonders hofft Vastic auf den Torhunger von Stefan Maierhofer, der derzeit ex aequo mit Jakob Jantscher die Torschützenliste anführt. "Für Maierhofer geht es um die Torjägerkrone. Er wird alles unternehmen, um alleine ganz oben zu stehen." Geht es nach Mattersburgs Ilco Naumoski, dann hätte die Austria sowieso nichts im Europacup verloren. "Die bringen nicht einmal zwei gerade Pässe zusammen und feiern, als hätten sie die Champions League gewonnen", wunderte sich Naumoski nach Schlusspfiff in der Generali Arena.

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