Teamchef überzeugt

"Wir haben an Qualität gewonnen"

"Wir haben an Qualität gewonnen"
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Constantini zieht positive Bilanz über Länderspieljahr 2010.
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Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat zwar das abschließende Länderspiel verloren, im Jahr 2010 aber an Qualität gewonnen - so lautet die Bilanz von Teamchef Dietmar Constantini nach dem 1:2 am Mittwoch im Wiener Happel-Stadion gegen Griechenland. "Im spielerischen Bereich gab es eine Steigerung. Ich glaube schon, dass wir weiter sind als vor einem Jahr", vermutete der Tiroler.

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Noten der Österreicher vs. Griechenland


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Noten der Österreicher vs. Griechenland

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Sieg war drinnen
Ein österreichischer Sieg wäre aber auch unabhängig von der Verwertung des Strafstoßes möglich gewesen. "Wir haben gegen den Elften der Weltrangliste sehr gut ausgeschaut und hätten gewinnen können, wenn wir die Effizienz gehabt hätten und aus sechs, sieben Chancen drei Tore gemacht hätten", meinte Constantini und trauerte dem "regulären Tor" von Maierhofer nach, das zu Unrecht aberkannt worden sei.

"Auch Kapitän kann Ersatz sein"
Der 55-Jährige hatte dem Duisburg-Legionär den Vorzug gegenüber dem etatmäßigen Kapitän Marc Janko gegeben. "Das war keine Entscheidung gegen Janko, sondern für Maierhofer. Es war keine Abstufung von Janko. Auch ein Kapitän kann auf der Bank sitzen", begründete Constantini seine Entscheidung. Auch der Twente-Legionär vermochte nach seiner Einwechslung eine halbe Stunde vor Schluss eine Schlappe nicht zu verhindern, die laut Constantini unnötig war. "Die Niederlage schmerzt mich körperlich, aber ich glaube schon, dass wir den Aufwärtstrend fortgesetzt haben", meinte der Betreuer.

Um diese These zu untermauern, erzählte der Tiroler von einem Gespräch mit Griechenland-Star Karagounis nach dem Schlusspfiff. "Er hat mir gesagt, dass wir eine super Truppe haben. Vielleicht war das nur aus Höflichkeit, aber ich glaube es nicht." Angesichts der Tatsache, dass es sich "nur" um ein Freundschaftsspiel handelte, ließ sich die Niederlage für Constantini auch ohne griechischen Trost verschmerzen. "Das Wichtigste ist, dass wir in der EM-Qualifikation punkten."

"Teamspirit" stimmt
Diesbezüglich hat der Teamchef nichts von seiner Zuversicht verloren, was vor allem am teaminternen Klima liegt. "In der Mannschaft ist ein wahnsinniger Spirit drin. Jeder freut sich, wenn er kommt, und will gewinnen", behauptete Constantini. Für seine Auswahl steht nun die Winterpause auf dem Programm, weiter geht es am 9. Februar mit einem Testspiel in Eindhoven gegen Vizeweltmeister Niederlande.

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