Rotes Kappen-Meer für Niki

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Rotes Kappen-Meer für Niki

Der 1. Österreich-GP ohne Niki Lauda. Ein Gänsehaut-GP mit 60.000 roten Kappen.

Spielberg. Der Red-Bull-Ring, gestern, 14.55 Uhr. 15 Minuten bis zum Start zum Großen Preis von Österreich. Es wird leise in der sonnenüberfluteten Naturarena. Man sieht ein Meer von 60.000 roten ­Kappen. Jetzt denken wirklich alle an Niki. Die 20 Formel-1-Piloten nehmen ihre Kappen ab. Opus in­toniert die Bundeshymne in einer stimmungsvollen Instrumentalversion. Oben knattert ein Helikopter mit einer über­dimensionalen Lauda-Fahne. Und die Tribünen flimmern dank Fähnchen-Choreografie in Rot-Weiß-Rot. Gänsehaut pur. Birgit Lauda: „Das ist alles wunderschön.“

Kurve 1 heißt jetzt Niki-Lauda-Kurve

Schon um 9 Uhr war Laudas Witwe gemeinsam mit Nikis ältestem Sohn Lukas an die Strecke gekommen: Da wurde die Kurve 1 zur Niki-Lauda-Kurve.

Niki Lauda hat das Heim-GP-Wochenende geprägt wie kein anderer Rennfahrer vor ihm.