Gold für Klaebo

Schade! Vermeulen im Skiathlon chancenlos

Der Steirer Mika Vermeulen ist im ersten Langlauf-Olympiabewerb wie zuletzt auch schon im Weltcup chancenlos gewesen. 

 Der 26-Jährige belegte am Sonntag in Tesero im Skiathlon über 20 km lediglich Rang 41. Den Sieg trug wie erwartet Johannes Hösflot Kläbo davon. Der Norweger feierte seinen sechsten Olympiasieg. Bei seinem ersten Einzelgold in einem Distanzrennen triumphierte er vor dem Franzosen Mathis Desloges (+2,0 Sek.) und seinem Landsmann Martin Löwström Nyenget (+2,1).

Der unter neutraler Flagge antretende Russe Saweli Korostelew und der Franzose Hugo Lapalus gingen im Kampf einer Fünfergruppe um die Podestplätze leer aus. Silbermedaillengewinner Desloges hatte bei einem der Zieldurchläufe die Strecke um einige Meter abgekürzt, kam aber mit einer gelben Karte glimpflich davon. Weltcupseriensieger und Rekordweltmeister Kläbo setzte sich im letzten längeren Anstieg scheinbar mühelos von seinen vier Begleitern ab und lief früh jubelnd zu seinem nächsten Triumph.

In den kommenden zwei Wochen könnte der in weiteren fünf Bewerben mit großen Siegchancen antretende Norweger zum erfolgreichsten Winter-Olympioniken aufsteigen, Rekordhalter sind seine Landsleute Marit Björgen und Ole Einar Björndalen mit acht Goldenen und etlichen weiteren Medaillen. Kläbos nächstes Rennen ist am Dienstag der Klassik-Sprint, Vermeulen ist erst wieder am Freitag über 10 km Skating an der Reihe. Im Skiathlon mit jeweils 10 km in der klassischen und der Skating-Technik verlor Vermeulen bereits im ersten Teil nach wenigen Minuten den Anschluss an die Spitze. Schlussendlich betrug sein Rückstand fast vier Minuten.

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