Olympia-Drama

Drama im Snowboard-Finale: Chinesin nach Sturz minutenlang reglos

Schockmoment bei den Olympischen Winterspielen in Italien! Die mit Spannung erwartete Halfpipe-Qualifikation der Frauen wurde gleich zu Beginn von einem heftigen Sturz überschattet. 

Die Chinesin Liu Jiayu wollte in ihrem zweiten Run mit einem „Frontside 900“ angreifen – in der Luft sah alles noch spektakulär und kontrolliert aus. Doch bei der Landung verkantete die 33-Jährige, verlor die Balance und krachte mit dem Kopf hart auf den Schnee im Livigno Snow Park. Die Olympia-Zweite von 2018 blieb regungslos liegen, rutschte noch einige Meter durch die Pipe – dann wurde es unheimlich still.

Drama im Snowboard-Finale: Chinesin nach Sturz minutenlang reglos
© Getty

Sieben Minuten dauerte Erstversorgung

Ärzte und Betreuer sprinteten sofort zur Weltmeisterin von 2019. Rund sieben Minuten lang wurde sie direkt in der Pipe behandelt, ehe sie auf einer Trage fixiert und im Rettungsschlitten aus der Arena gebracht wurde. Ob Liu zu diesem Zeitpunkt wieder bei Bewusstsein war, blieb zunächst offen. Offizielle Infos zu ihrem Zustand gibt es noch nicht.

Schon zuvor hatte ein Trainingssturz für Betroffenheit gesorgt: Der Australier Cam Bolton zog sich zwei stabile Halswirbelfrakturen zu und wurde nach Mailand geflogen. Laut Team geht es ihm „den Umständen entsprechend gut“. Die Spiele stehen damit früh unter einem düsteren Stern.

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