Österreich gegen Belgien um Weltgruppe

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Österreich gegen Belgien um Weltgruppe

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Melzer & Co kämpfen im September in Belgien um Zugehörigkeit zur Weltgruppe.

Das österreichische Davis-Cup-Team spielt vom 16. bis 18. September in Belgien um die Zugehörigkeit zur Tennis-Weltgruppe 2012. Das ergab die am Mittwoch in London vorgenommene Auslosung der acht Play-off-Partien, deren Sieger im nächsten Jahr im Kreis der Top 16 um den Titel spielen. Im direkten Vergleich mit den Belgiern steht es 4:0, zuletzt hat das ÖTV-Team 2003 ebenfalls im Play-off in Pörtschach 3:2 gewonnen.

Schaller optimistisch
"Keine einfache Aufgabe, aber machbar", meinte Gilbert Schaller, der in Belgien zum letzten Mal als ÖTV-Kapitän im Einsatz sein wird. Im Gegensatz zu seinem Team (2 Spieler in Top 150) können die Gastgeber - zumindest nach aktueller Weltrangliste - auf vier Spieler aus den Top 150 zurückgreifen. Das sind Xavier Malisse (40.), Olivier Rochus (73.), Steve Darcis (95.) und Ruben Belemans (147.). Dieses Quartett unterlag im März in der ersten Weltgruppen-Runde in Charleroi Spanien 1:4.

Belag spielt keine Rolle
Schaller sieht eine der Stärken des Gegners in der Ausgeglichenheit der Spielstärke der Spieler. "Sie haben auch im Doppel einige Varianten. Mit der Belagwahl werden sie uns nicht wehtun können, da unsere Spieler zuletzt auf allen Böden entsprechende Resultate abgeliefert haben." Auch den Fan-Faktor schätzt der Steirer nicht als entscheidend ein. "Das Publikum ist nicht so fanatisch ein wie zum Beispiel in Israel oder Südamerika."

Unter dem Strich rechnet sich der Coach durchaus Chancen aus, die Mannschaft in der Weltgruppe zu halten. Im März gab es zuletzt am Flughafen Wien-Schwechat ein 2:3 gegen Frankreich. ÖTV-Topspieler Jürgen Melzer (12.) ist bewusst, dass es gegen die Belgier nicht unbedingt einfacher werden wird: "Das ist eines der unangenehmeren Lose. Die Belgier verfügen über eine sehr kompakte Mannschaft. Wir werden ein starkes Wochenende hinlegen müssen."

Knackpunkt Malisse
Gegen Malisse verlor Melzer zuletzt in der dritten Wimbledon-Runde recht glatt, Andreas Haider-Maurer (74.) wiederum besiegte den 30-jährigen Rechtshänder vor kurzen in der deutschen Bundesliga. Die interessanteste der übrigen sieben Play-off-Partien ist sicher das Gastspiel der Schweiz in Australien. Roger Federer war am Wochenende beim 5:0 in Bern gegen Portugal dabei, hat das Play-off aber - zumindest derzeit - nicht in seinem Kalender berücksichtigt.

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