Der Riesentorlauf in Schladming am Dienstag ist die letzte Chance für Österreichs Skifahrer, sich für die WM zu qualifizieren. Manuel Feller und Lukas Feurstein stehen dabei besonders unter Druck.
Für Österreichs Skiteam ist der Riesentorlauf in Schladming am Dienstag (17.45 und 20.45 Uhr/live ORF 1 & Sport24-Liveticker) die letzte Möglichkeit, sich für die WM in Saalbach zu empfehlen. Fixstarter wie Patrick Feurstein und Stefan Brennsteiner sind bereits gesetzt, während Manuel Feller und Lukas Feurstein noch um ihre Teilnahme kämpfen. Insbesondere für Feller, der in dieser Riesentorlauf-Saison bislang nur Platz 15 erreichte, wird es eng.
Feller: „Es muss mehr zusammenpassen“
Manuel Feller kämpft in dieser Saison mit Schwierigkeiten im Riesentorlauf. „Ich habe mich ein bisschen in eine Richtung verlaufen“, erklärte der Tiroler, der zuletzt in Adelboden den 15. Platz belegte. Für Schladming zeigt er sich dennoch optimistisch: „Ich weiß, was ich zu tun habe.“
Feurstein mit Handicap
Lukas Feurstein hat Außenseiterchancen auf ein WM-Ticket, startet jedoch mit einem Handicap. Der Vorarlberger erlitt beim Super-G in Kitzbühel eine Schuhrandprellung und hatte seitdem keine Möglichkeit, Riesentorlauf zu trainieren. „Das Material passt, und ich werde probieren, alles rauszuholen“, sagte Feurstein, der sich trotz der Einschränkung auf das Heimrennen freut.
Spannung im Team und internationale Favoriten
Marco Schwarz und Raphael Haaser gehören zu den weiteren Österreichern mit guten Chancen. Schwarz zeigte sich motiviert: „Ich freue mich auf Schladming und werde mit Lockerheit ins Rennen gehen.“ International gelten der Schweizer Marco Odermatt und Loic Meillard als Favoriten, während der Norweger Lucas Braathen auf den ersten Weltcup-Sieg für Brasilien hofft.