ÖSV zieht Lehren aus Sölden-Debakel

'Dürfen keine Wunder erwarten'

ÖSV zieht Lehren aus Sölden-Debakel

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Nach dem Auftakt-Debakel rüsten sich unsere Ski-Asse für die Revanche in Zürs.

"Wir haben noch viel Arbeit vor uns, um das Loch zu schließen", erklärte ÖSV-Herrenchef Andreas Puelacher nach dem historisch schlechten Ergebnis beim RTL in Sölden. "Man muss den Tatsachen ins Auge schauen: Wir sind im Riesentorlauf zurzeit nicht dabei. Die Konkurrenz ist einfach besser." Neo-RTL-Chef Mike Pircher sieht das ähnlich: "Ich habe immer gesagt, dass wir keine Wunder erwarten dürfen." Seit Frühjahr hat der ehemalige Hirscher-Erfolgstrainer gemeinsam mit Hirscher-Papa Ferdinand das Sagen in der Riesentorlauf-Truppe.
 
Für Pircher ist das Sölden-Resultat nur auf den ersten Blick ernüchternd: "Mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein. Aber ich hab doch da und dort gute Entwicklungen gesehen." Zum Beispiel bei Stefan Brennsteiner, der beim Comeback nach Knie-OP zwar nur 17. wurde, der aber, so Pircher, "im Steilhang super gefahren ist". Fahrfehler beim Übergang ins Flache hätten eine mögliche Top-10-Platzierung gekostet. Die hatte auch Roland Leitinger drauf, "er hat aber unglücklich eingehakelt mit der Hand". Marco Schwarz (als 39. nicht im 2. Lauf) wiederum vergriff sich in der Abstimmung.
 

Schröcksnadel: "In Zürs schlagen wir zurück"

Weiter geht's Mitte November mit dem Parallel-RTL in Zürs. Pircher verspricht: "Bis dahin sind wir einen Schritt weiter." Präsident Peter Schröcksnadel verspricht: "Da schlagen wir zurück."
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