Neue Chance in Oberstdorf

Skifliegen

Neue Chance in Oberstdorf

Nach Absage in Klingenthal freuen sich ÖSV-Adler auf Skifliegen in Oberstdorf.

Der Sturm hatte zwar nachgelassen, doch der Wind in Klingenthal blies Donnerstag Vormittag noch immer stark und unregelmäßig. Trotzdem versuchten die Veranstalter, die Konkurrenz irgendwie durchzubringen. Nach zwei Stunden waren erst 19 Springer unten – und keine Besserung in Sicht. Da wurde abgebrochen.

Sofort nach der Absage: 
Ab in den Adler-Tourbus
Sofort ging es im Adler-Tourbus ins 500 Kilometer entfernte Oberstdorf. Natürlich war die abgesagte Klingenthal-Konkurrenz auch bei Gregor Schlierenzauer noch ein Thema. Der Gesamtweltcup-Zweite wirkte erleichtert – obwohl man ihm keine Chance gelassen hatte, das Gelbe Trikot zurückzuerobern. Schlieri: „Besser so, als ein Wind-Springen mit einem Glückssieger.“

Qualifikation für Skifliegen in Oberstdorf
In Oberstdorf bekommt der 22-jährige Tiroler die nächste Chance. Auf der berühmten Heini-Klopfer-Schanze steigt Samstag (16 Uhr, ORF 1 live) ein Einzel- und am Sonntag ein Team-Bewerb. Schon Freitag geht es auf dem riesigen Bakken mit dem steilen Anlauf in die Quali. Beim Eintreffen in Oberstdorf lächelte Schlieri – da wurden Erinnerungen wach: an den Skiflug-WM-Titel 2008 – und natürlich auch an den Auftaktsieg vor knapp zwei Monaten bei der Vierschanzen-Tournee.

Auch Andreas Kofler kommt gerne zurück – Platz zwei zuletzt bei der Tournee und ein Sieg 2009 erzeugen beim 27-Jährigen genau dieses Prickeln, das er braucht, um über sich hinauszuwachsen. Samstag will er Schlieri fordern – und ebenfalls seine Chance im Gesamtweltcup wahren.

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