Fragezeichen um Fitness des Abfahrers

Olympia

Walchhofer vor erstem Härtetest seit Kitz

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Walchi blickt dem freien Skifahren in Kanada mit Spannung entgegen.

Die Frage, ob das in Kitzbühel lädierte Knie (Innenbandeinriss, Knochenprellung) auf der von ÖSV-Coach Walter Gradwohl wieder einmal betonhart präparierten Trainingspiste standhält, war ein erster Fingerzeig hinsichtlich der Chancen des Ex-Weltmeisters in der Olympia-Abfahrt am 13. Februar. "Es wird gehen, weil Walchi gewohnt ist, die Zähne zusammenzubeißen. Die Frage ist nur, wie gut es gehen wird", meinte Abfahrtscoach Andreas Evers vor dem ersten freien Training mit Sorgenfalten.

Sun Peaks ist ein junges Ski-Resort in British Columbia, das sich der ÖSV in Hinblick auf die Olympischen Spiele 2010 bereits vor Jahren exklusiv zu Trainingszwecken gesichert hatte. Der außergewöhnlich warme Winter in Kanada sorgte allerdings nicht nur rund um Vancouver für Dauerregen, sondern etwas östlicher auch rund um Sun Peaks für bisher komplette Schneelosigkeit. Nur im Skigebiet selbst ist ausreichend Schnee vorhanden.

Ganz andere Probleme haben die Betreuer derzeit zu lösen. Denn seit Donnerstag gelten die weltweiten olympischen Werbeverbote, die neutralen Rennanzüge der ÖSV-Athleten waren zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht fertig. Bis zuletzt wurde daran getüftelt, ob die bereits in Kanada weilenden ÖSV-Abfahrer in Sun Peaks mit überklebten oder zugesprayten Renndressen so lange trainieren sollen, bis die Olympia-Rennanzüge fertig plombiert sind. Die IOC-Bestimmungen sind eindeutig. Bei Verletzungen der Werbebestimmungen - die Werbefreiheit gilt von Donnerstag bis 3. März - droht sogar der Ausschluss von den Spielen.

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