Drogen in mehr als 334 Kisten mit Snacks versteckt und sollten in das Vereinigte Königreich verschifft werden
Kolumbianische Behörden haben eine der größten Kokainlieferungen der vergangenen Jahre sichergestellt. "In einer der schlagkräftigsten Operationen der vergangenen Jahre haben wir vier Tonnen Kokain beschlagnahmt", sagte der Leiter der Antidrogenpolizei, William Castaño Ramos. Die Drogen wurden in einem Hafen in der Region Urabá im Nordwesten des Landes entdeckt. Sie waren in mehr als 334 Kisten mit Snacks versteckt und sollten in das Vereinigte Königreich verschifft werden.
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Insgesamt fanden Ermittler mehr als 4.000 Pakete mit jeweils rund einem Kilogramm Kokain. Nach offiziellen Angaben wurde damit die Verbreitung von mehr als zehn Millionen Dosen verhindert und kriminelle Einnahmen in Höhe von etwa 155 Millionen US-Dollar unterbunden.
Größte Beschlagnahme seit über fünf Jahren
Eine Beschlagnahme dieser Größenordnung habe es seit mehr als fünf Jahren nicht mehr gegeben, erklärte die Polizei. Die Behörden sehen darin einen erheblichen Schlag gegen die beteiligten kriminellen Strukturen. Unterschiedliche Markierungen auf den Drogenpaketen deuten darauf hin, dass mehrere Netzwerke an dem Transport beteiligt gewesen sein könnten.
Kolumbien gilt als weltweit größter Produzent von Kokain. Große Mengen der Droge werden über Nachbarländer wie Ecuador oder über Seewege Richtung Nordamerika und Europa transportiert.