Video zum Thema Die unfassbaren Anschläge von Paris
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Nach Explosionen und Schüssen

LIVE-TICKER: 129 Tote bei IS-Terror in Paris

Bei einer beispiellosen Terrorserie in Paris mit sechs fast zeitgleichen Anschlägen sind mindestens 128 Menschen getötet worden. Mehr als 200 wurden zum Teil schwer verletzt. Die Attentäter schossen am Freitagabend an verschiedenen Orten der französischen Hauptstadt wild um sich und zündeten mehrere Bomben. Die Pariser wurden aufgefordert, zu Hause zu bleiben. US-Präsident Barack Obama sprach von einem Terroranschlag.

Festnahmen in Belgien


In Belgien sind mittlerweile offenbar mehrere Personen festgenommen worden, die verdächtig werden, mit den Anschlägen in Paris in Verbindung zu stehen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Bezugnahme auf den belgischen Justizminister.

Drei der Attentäter sollen aus Molenbeek-Saint-Jean in Belgien stammen, berichtet die belgische Zeitung „Dernière Heure“ auf ihrem Online-Auftritt. Unter anderem hätte ein grauer Golf, der in Molenbeek gefunden wurde, mit den Angriffen in Paris in Verbindung gebracht werden können.

Geplanter Anschlag direkt im Stadion

Die Attentäter von Paris wollten einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge offenbar einen Anschlag direkt im voll besetzten Fußballstadion beim Länderspiel Deutschland-Frankreich verüben. Mindestens ein Attentäter habe ein Ticket für das Spiel gehabt. Ein Ordner habe etwa eine Viertelstunde nach Spielbeginn am Stadioneingang eine Sprengstoff-Weste an dem Mann entdeckt. Beim Versuch zu entkommen, habe er den Sprengstoff zur Explosion gebracht, sagte ein anderer Ordner der Zeitung.

Schockzustand

Frankreich befindet sich damit erneut in einem Schockzustand. Die Zeitung "Le Figaro" titelte: "Krieg mitten in Paris". Erst vor zehn Monaten hatte ein brutaler Überfall von islamistischen Terroristen auf die Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" und einen jüdischen Supermarkt das Land erschüttert. Acht Terroristen wurden bei den Zugriffen der Polizei getötet.

ISIS bekennt sich zu Anschlägen

Augenzeugen berichteten, dass einer der Schützen "Allahu Akbar" (Allah ist der Größte) gerufen haben soll. Auf Twitter bekannte sich die Terror-Organisation ISIS zu den Anschlägen. Der französische Präsident Francois Hollande bestätigte, dass die Anschläge von der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) verübt wurden. Es handle sich um einen Kriegsakt, sagte er am Samstag.

Massaker bei der Erstürmung in Konzerthalle

Gleichzeitig wurde eine Geiselnahme in der Bataclan Konzerthalle blutig beendet. Schießereien hätte es während des Konzerts der kalifornischen Band Eagles of Death Metal gegeben. Die Polizei stürmte das Gebäude und tötete zwei der Terroristen. Doch rund 100 Opfer kamen alleine hier ums Leben. Im Einkaufszentrum von Les Halles in der Innenstadt kam es zu einer weiteren Schießerei, wie der Hörfunksender Europe 1 berichtete.

paris1getty.jpg © Getty Images

Auch ein Österreicher wurde verletzt

Laut dem österreichischen Außenministerium waren auch drei Österreicher bei dem Konzert. Ein Österreicher wurde verletzt, zwei weitere blieben unverletzt.

Hollande im Innenministerium

Zur Zeit der Explosionen spielten im Stadion Stade de France die Mannschaften von Deutschland und Frankreich gegeneinander. Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande begab sich aus dem Fußballstadion ins Innenministerium, wo ein Krisenstab eingerichtet wurde. Auch deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier war gemeinsam mit Hollande als Zuschauer bei dem Fußball-Länderspiel.  Hollande rief in einer Fernsehsprache an die Nation den Ausnahmezustand aus. Zugleich sagte er dem Terrorismus "erbarmungslosen" Kampf an. Die Grenzkontrollen wurden verstärkt - auch mit Blick auf den Weltklimagipfel, zu dem Paris Ende des Monats Spitzenpolitiker aus aller Welt erwartet. Entgegen ersten Ankündigungen blieben die Grenzen aber vorerst geöffnet.

Hintergründe noch immer unklar

Die genauen Hintergründe der Angriffe waren auch nach Stunden noch unklar. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen Terrorismus ein. Befürchtet wurde, dass sich Attentäter oder Komplizen noch auf freiem Fuß befinden könnten. Nach Polizeiangaben starben mindestens sieben Angreifer.

Minutiös vorbereitete Aktion

Alle Indizien deuten darauf hin, dass es sich um eine minutiös vorbereitete Aktion handelte. Bei dem Überfall auf das "Bataclan" soll einer der Männer "Allah ist groß" gerufen haben. Ein Augenzeuge berichtete ferner, dass die Angreifer ihre Tat mit Frankreichs Militäreinsatz in Syrien begründet hätten. Der Mann habe gerufen: "Das ist die Schuld von Hollande. Das ist die Schuld Eures Präsidenten. Er hätte nicht in Syrien eingreifen dürfen." Von Anhängern der Terrormiliz Islamischer Staat wurde die Attacken im Internet gefeiert.

Nach bisherigen Erkenntnissen begannen die Anschläge kurz nach 21.00 Uhr an sechs verschiedenen Orten der französischen Hauptstadt. Ziele waren neben dem Konzertsaal im 10. Arrondissement auch drei Cafes und Restaurants in der Nähe. Im Cafe "Le Carillon" gab es mindestens 14 Tote, beim Cafe "La Belle Equipe" mindestens 18 Tote. Wegen der vergleichsweise milden Temperaturen saßen zu Beginn des Wochenendes in Paris noch sehr viele Menschen draußen.

Horror im "Bataclan"

Das schlimmste Bild bot sich im "Bataclan", einer der bekanntesten Konzerthallen von Paris. Allein dort starben rund 100 Menschen. Nach Augenzeugenberichten waren mehrere unmaskierte Männer in den ausverkauften Saal gestürmt, wo gerade die US-Rockband "Eagles of Death Metal" auftrat. Mit Maschinengewehren schossen sie mehr als zehn Minuten wild um sich. Der Boden war anschließend übersät mit Leichen.

Vielen der fast 1500 Zuschauer gelang die Flucht. Einer von ihnen, Julien Pearce, berichtete anschließend: "Das hat zehn, 15 Minuten gedauert. Das war von extremer Gewalt. Es gab Panik. Alle sind Richtung Bühne gerannt. Die Attentäter hatten Zeit, mindestens drei Mal nachzuladen. Sie waren nicht maskiert. Sie traten sehr beherrscht auf. Sie waren sehr jung."

Nach Angaben der Polizei töteten sich drei der Angreifer dann selbst, indem sie ihre Sprengstoffgürtel zündeten. Ein vierter sei von der Polizei getötet worden.

Weiträumig abgesperrt

Die Gegend rund um das "Bataclan" wurde weiträumig abgeriegelt. Sie gehört zu den beliebtesten Ausgehvierteln der französischen Hauptstadt. Die Redaktion von "Charlie Hebdo", die im Jänner von Terroristen überfallen worden war, ist nur wenige Straßenzüge entfernt. Noch in der Nacht eilten Hollande und Regierungschef Manuel Valls an den Tatort.

Die Explosionen vor dem Stade de France hatte Hollande auf der Ehrentribüne mit angehört, zusammen mit dem deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der an seiner Seite saß. Gleich danach ließ er sich in der Schaltzentrale des Stadions telefonisch über die Ereignisse unterrichten. Noch während des Spiels wurde der Präsident dann aus dem Stadion gebracht. Steinmeier versicherte: "Wir stehen an der Seite Frankreichs." In der Nähe des Stadions starben nach offiziellen Angaben auch drei Angreifer.

Anschläge erinnern an Terror gegen "Charlie Hebdo"

Frankreich war im Jänner von einer islamistisch motivierten Anschlagsserie erschüttert worden. Allein beim Überfall auf das Satireblatt "Charlie Hebdo" wurden damals zwölf Menschen getötet.

Das sind die ersten Bilder zu den Anschlägen in Paris:

Diashow IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

IS-Terror in Paris

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Das Bekennerschreiben von ISIS im Wortlaut >>

Auch Österreicher wurde bei Anschlag verletzt >>

Frankreich ruft Ausnahmezustand aus >>

Österreich erhöht die Sicherheitsmaßnahmen >>

Die Orte der Anschläge als Grafik:

apa_grafik.jpg © APA

oe24 berichtet im Live-Ticker. Alle Informationen hier rund um die Uhr LIVE

23:39
 

Österreicher außer Lebensgefahr

Der bei den Anschlägen verletzte Österreicher ist derzeit außer Lebensgefahr.

22:45
 

USA sehen keine akute Terrorbedrohung

Die USA haben keine Hinweise auf eine unmittelbare Terrorbedrohung, überprüfen aber ihre Schutzmaßnahmen. Demnach unterrichteten die Berater Obama am Samstag über jüngste geheimdienstliche Erkenntnisse. Sie sähen nichts, was der französischen Einschätzung widersprechen würde, dass die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) für die Anschläge verantwortlich sei, heißt es in der Mitteilung.

22:29
 

Eiffelturm Evakuierung war Fehlalarm

Später stellte sich heraus, dass der Polizeieinsatz in Paris beim Pullman-Hotel in der Nähe des Eiffelturms auf einen Fehlalarm zurückgegangen war. Das sagte eine Sprecher des französischen Innenministeriums.

Paris

22:11
 

Laut Augenzeugen: Gegend um Eiffelturm evakuiert

Die Gegend um den Eiffelturm in Paris wird evakuiert. Bei einem Luxus-Hotel in Paris hat sich schwer bewaffnete Polizei versammelt. Das berichten Augenzeugen. Demnach handelt es sich um das Pullman Hotel im siebenten Arrondissement. Zudem wurde die U-Bahn-Station Champs de Mars von der Polizei geschlossen. Eine offizielle Bestätigung der Polizei steht noch aus.

21:47
 

Domingo spielt Frankreich-Hymne in New York

Solidarität auch seitens der klassischen Musik. In der Metropolitan Opera in New York spielte das Orcherster unter der Leitung von Placido Domingo die französische Hymne „La Marseillaise“ .

Paris Domingo

21:33
 

Französische Börse öffnet am Montag normal

Die französische Börse wird am Montag nach dem Terrorwochenende in Paris normal geöffnet. Dies teilte eine Sprecherin des Betreibers Euronext der Nachrichtenagentur Bloomberg am Samstagabend mit. Die Börse befindet sich mehrere Kilometer von den Anschlagsorten entfernt.

21:14
 

100 durften Krankenhaus verlassen

100 der zahlreichen Verletzten durften das Krankenhaus wieder verlassen. 99 schweben immer noch in Lebensgefahr, so der französische Fernsehsender "iTELE". Insgesamt 129 Tote wurden derzeit gezählt.

20:56
 

Weitere 3.000 Soldaten

Als Reaktion auf die Anschläge in Paris schickt die französische Regierung 3.000 zusätzliche Soldaten auf die Straße. Das teilte die französische Präsidentschaft am Samstagabend nach einer Kabinettssitzung in Paris mit.

In der Nacht direkt nach den Anschlägen seien bereits 500 Soldaten mobilisiert worden, hieß es aus dem Umfeld von Staatschef Francois Hollande. 1.000 weitere Soldaten seien am Samstag eingesetzt worden, bis Dienstag sollten 1.500 weitere folgen.

20:38
 

Frankreich will IS weiter angreifen

Frankreich will die Terrormiliz ISIS auch nach den Anschlägen weiter in Syrien aus der Luft angreifen. Das kündigte Ministerpräsident Manuel Valls an

20:12
 

Bataclan-Attentäter waren in Syrien und im Irak

Die Terroristen, die den Anschlag auf das Bataclan verübt haben, sollen sich zwischenzeitlich in Syrien und im Irak aufgehalten haben. Laut Staatsanwaltschaft wurde einer von ihnen in der französischen Gemeinde Courcouronnes, etwas südlich von Paris geboren. Seit 2010 soll er wegen Radikalisierung den Behörden bekannt gewesen sein.

20:02
 

Tausende gedachten den Opfern

Tausende Franzosen haben am Samstag in verschiedenen Städten des Landes der Opfer der Anschläge von Paris gedacht. Auf dem Platz der Republik in der Hauptstadt versammelten sich trotz eines offiziellen Versammlungsverbots bis zu 200 Menschen, um vor der riesigen Bronzestatue im Zentrum des Platzes Kerzen zu entzünden, Blumen niederzulegen oder einen Moment in Stille zu verharren. Paris

19:51
 

Ein in Belgien Gefasster war Freitagabend in Paris

Nach den Anschlägen von Paris haben belgische Anti-Terror-Ermittler auch eine Person festgenommen, die am Freitagabend in der französischen Hauptstadt war. Das bestätigte der belgische Premierminister Charles Michel am Samstagabend nach einem Großeinsatz der Polizei im Brüsseler Stadtteil Molenbeek.

19:49
 

Mittlerweile 129 Todesopfer, darunter sieben Terroristen

Diese Zahl sei angesichts der großen Zahl von Schwerverletzten allerdings vorläufig, sagte Staatsanwalt François Molins. Es gebe 352 Verletzte, 99 davon akute Notfälle. Sieben Terroristen seien gestorben.

19:42
 

Staatsanwaltschaft: "Es gab drei Terroristen-Teams"

Es habe drei Teams von Terroristen gegeben, die koordiniert vorgegangen seien, sagte Molins.

Einer der Angreifer im Musiksaal Bataclan ist laut dem Staatsanwalt als 29-jähriger Franzose identifiziert worden, der den Behörden wegen seiner Radikalisierung bekannt war. Er sei mehrfach vorbestraft, allerdings niemals wegen Verbindungen in jihadistische Netzwerke, sagte Molins. Bei einem der Selbstmordattentäter vom Stade de France wurde zudem ein syrischer Pass gefunden, bestätigte Molins.

19:23
 

Netanyahu fordert schärfere Sicherheitsmaßnahmen für israelische Einrichtungen

Die israelische Regierung hat nach den Anschlägen in Paris eine weltweite Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen für israelische und jüdische Einrichtungen angewiesen. "Israel steht Schulter an Schulter mit Frankreich im Kampf gegen den islamischen Terror, der den Nahen Osten und große Teile der Welt überzieht", sagte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu am Samstagabend.

19:14
 

Attentäter planten Anschlag im Stadion

Die Attentäter von Paris wollten laut dem "Wall Street Journal" wohl einen Anschlag direkt im Fußballstadion beim Länderspiel Deutschland-Frankreich verüben. Mindestens ein Angreifer habe ein Ticket für das Match im Stade de France gehabt. Er sei von einem Ordner beim Sicherheitscheck gestoppt worden, schrieb das Blatt am Samstag online unter Berufung auf einen anderen Ordner und einen Polizisten. Beim Versuch zu entkommen, habe der Mann den Sprengstoff zur Explosion gebracht.

19:10
 

Der Tag danach: Paris trauert und mit ihm die Welt

Paris

18:38
 

Fußball lässt sich nicht unterkriegen

Freundschaftsspiel zwischen Frankreich und England findet wie geplant kommenden Dienstag in London statt. „Nach Diskussionen mit dem englischen Fußballverband, der versichert hat, dass es kein besonderes Risiko gibt, welches die Austragung des Spiels verhindert, wurde entschieden, daran festzuhalten“, sagte ein Sprecher des Französische Fußballverbandes FFF am Samstagabend.

18:28
 

Estland führt verschärfte Grenzkontrollen ein

Nach den Terroranschlägen von Paris verschärft Estland die Sicherheitsmaßnahmen an seinen Grenzen. "Wir werden die Kontrollen von Passagieren am Flughafen, am Hafen und den Übergängen an den Landgrenzen verstärken", sagte Innenminister Hanno Pevkur am Samstag in Tallinn.

18:22
 

Drei Attentäter sollen aus Belgien sein

Die belgische Zeitung „Dernière Heure“ berichtet online, dass drei der Attentäter von Paris aus Molenbeek-Saint-Jean in Belgien stammen sollen. Unter anderem hätte ein grauer Golf, der in Molenbeek gefunden wurde, mit den Angriffen in Paris in Verbindung gebracht werden können.

18:19
 

Konzerthalle Bataclan: "Wir sind erschüttert!"

Nach den Anschlägen am Freitagabend veröffentlichte die Pariser Konzerthalle Bataclan ein Statement: „Wir sind erschüttert. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, bei den Verletzten und deren Angehörigen. Wir denken auch an unsere Angestellten, an das Publikum und an die Musiker, die gestern Abend hier waren.“

17:55
 

Trauerminute in gesamter EU am Montag

Die EU-Institutionen haben in einer gemeinsamen Erklärung am Samstag angesichts des Massakers in Paris für kommenden Montag zu einer Trauerminute in ganz Europa für die Opfer der Terrorattentate aufgerufen. Die 28 Staats- und Regierungschefs sowie EU-Kommission und Europaparlament betonten, der Bedrohung durch Terrorismus werde "mit allen Mitteln schonungslos" entgegengetreten.

17:50
 

Großer Polizeieinsatz in Belgien

Nach den Terroranschlägen von Paris hat die Polizei in Belgien einen Großeinsatz gestartet. Nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga durchsuchten schwer bewaffnete Polizisten am Samstag mehrere Wohnungen im Brüsseler Stadtteil Molenbeek. Nach Angaben des Rundfunksenders RTBF wurde mindestens ein Mensch festgenommen.

Die Polizei wollte zunächst nicht bestätigen, dass der Einsatz in Verbindung mit den Anschlägen von Paris steht. Augenzeugen sollen dort allerdings am Freitagabend ein Fahrzeug mit belgischem Kennzeichen beobachtet haben, das mit den Taten in Verbindung stehen könnte.

17:34
 

Amsterdam: Flugzeug evakuiert nach Bombendrohung

Nach einer Drohung via twitter wurde heute außerdem eine Maschine am Flughafen Schiphol in Amsterdam evakuiert und durchsucht. Der Flug der Air France solle in Richtung Paris starten.

17:31
 

Führt eine Spur der Terroristen nach Belgien?

Augenzeugen sagten der „Le Monde“, dass eines der Autos der Terroristen ein belgisches Kennzeichen gehabt hätte. Der französische TV-Sender „RTL“ will sogar erfahren haben, dass in einem der von den Angreifern zurückgelassenen Wagen Parktickets aus Molenbeek-Saint-Jean in Belgien gefunden worden seien. Wie der Fernsehsender „RTBF“ außerdem meldete, hätte es in der belgischen Gemeinde mittlerweile eine Festnahme gegeben.

17:30
 

Londoner Flughafen Gatwick wieder geöffnet

Nach der Eliminierung eines verdächtigen Gepäckstücks und der Festnahme eines bewaffneten Franzosen ist das am Morgen geräumte Nordterminal des Londoner Flughafens Gatwick wieder geöffnet worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

17:25
 

In Bayern festgenommener Verdächtiger hatte Paris im Navi eingetragen

Der deutsche Innenminister Thomas de Maiziere hat einen möglichen Zusammenhang zwischen der Festnahme eines Mannes im bayerischen Rosenheim Anfang November und den Anschlägen in Paris bestätigt. Es gebe einen Bezug zu Frankreich, sagte der Minister. Auf dem Navigationsgerät des Mannes sei eine Adresse in Paris vermerkt gewesen.

17:05
 

Franzose mit Schusswaffe an Londonder Flughafen festgenommen

Am Londoner Flughafen Gatwick ist ein mit einer Schusswaffe bewaffneter Franzose festgenommen worden. Das meldete die britische Polizei am Samstag. Zuvor hatte die Polizei ein Terminal des Flughafens nach dem Fund eines verdächtigen Gepäckstücks geräumt. Ein Mann, der das Gepäckstück abgestellt habe, sei festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Sprengstoffexperten seien an Ort und Stelle.

16:40
 

Bundespräsident Fischer begrüßt Beschluss der Regierung

Bundespräsident Heinz Fischer begrüßt den Beschluss der österreichischen Bundesregierung im Kampf gegen den Terror. Er "rechne damit, dass andere Regierungen in Europa sich ähnlich verhalten", sagte Fischer am Rande eines Pressetermins in Nickelsdorf. Die Regierungsspitze hat am Samstag einen "internationalen Schulterschluss" gegen den Terror beschwört

16:22
 

Staatsanwalt gibt um 19.00 Uhr Pressekonferenz

15:59
 

Krankenhäuser versorgen nach Anschlägen 300 Menschen

Die Pariser Krankenhäuser haben nach der Terrorwelle 300 Menschen versorgt. 80 Opfer seien als akute Notfälle behandelt worden, teilte die Krankenhausverwaltung am Samstag mit. 43 Menschen wurden als Zeugen oder Angehörige von Opfern in Behandlung genommen. Bis zum frühen Nachmittag hätten 53 Menschen die Krankenhäuser bereits wieder verlassen können.

Die Mehrheit der Betroffenen stehe unter Schock und litt unter Traumata, die eine längerfristige Versorgung nötig machen könnten

15:40
 

Französische Schule in Wien ab Montag unter Polizeischutz

Die französische Schule in Wien wird am Montag mit verstärkten Sicherheitsvorkehrungen den Unterricht fortführen. Österreichische Sicherheitskräfte werden an beiden Schulstandorten permanent zur Verfügung stehen, auch wenn es in Österreich bisher keine Drohungen gegeben habe, schrieb Direktorin Brigitte Peytier-Nollen am Samstag in einem Rundmail an die Eltern.

15:26
 

Österreichische Regierung beschwört Schulterschluss

Die österreichische Regierungsspitze hat am Samstag einen "internationalen Schulterschluss" gegen den Terror beschwört. "Es ist die Zeit, zusammenzurücken - als Demokraten, als Menschen, die sich vom Terror nicht einschüchtern lassen", sagte Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) nach dem Sonder-Ministerrat anlässlich der Anschläge in Paris. Mehr dazu hier

15:13
 

David Alaba geschockt

Auch David Alaba äußerte sich zu den Terroranschlägen von Paris: "Worte können diese furchtbare Tragödie nicht beschreiben. Ich bin noch immer geschockt."

15:05
 

Mutmaßlicher Attentäter aus der Konzerthalle identifiziert

Einer der mutmaßlichen Attentäter in der Pariser Konzerthalle Bataclan ist identifiziert worden. Es handle sich um einen Franzosen, der dem Geheimdienst bekannt war, hieß es am Samstag aus Ermittlerkreisen.

14:53
 

Eiffelturm wird geschlossen

Wegen der Terror-Anschläge wird der Eiffelturm, das Pariser Wahrzeichen, bis auf Weiteres geschlossen.

14:51
 

ÖFB-Team schockiert

Die Spieler des österreichischen Fußball-Nationalteams haben am Freitag spätabends von der Anschlagserie in Paris erfahren. "Ich bin angerufen worden und habe es am Anfang nicht glauben können", sagte ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs am Samstag nach der letzten Einheit des Trainingslagers in Orihuela in Spanien.

"Es ist unfassbar. Unsere Gedanken sind bei den Leuten, bei den Familien, die das erleben mussten", betonte Fuchs. Auch im Umfeld des Stade de France in Vorort St. Denis detonierten während des Testspiels Frankreich gegen Deutschland (2:0) drei Bomben. Fuchs: "Ich habe einen Videoclip gesehen, in dem die Explosion zu hören ist. Das geht unter die Haut.

14:31
 

Deutsche Polizei kontrolliert an Grenze zu Frankreich

Angesichts der Anschläge in Paris hat die Polizei in Deutschland an der Grenze zu Frankreich wieder selektive Grenzkontrollen eingeführt. Das sei bereits in der Nacht auf Samstag geschehen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Potsdam. Zudem seien seit Samstagfrüh um 07.00 Uhr die Kontrollen auf den deutschen Flughäfen und in internationalen Zugverbindungen verstärkt worden.

14:23
 

Schweigeminute in Frankreich am Montag

Frankreich will der Opfer der blutigen Terroranschläge Montagmittag mit einer Schweigeminute gedenken. Die Flaggen sollen auf halbmast gesetzt werden, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Umgebung des Premierministers Manuel Valls meldete. Zuvor hatte Präsident Francois Hollande bereits eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen.

14:21
 

Österreichisches Opfer ist 20-jähriger Tiroler

Seit dem Terroranschlag in Paris ist der kleine Tiroler Ort Tarrenz (Bezirk Imst) voll der Sorge um einen jungen Gemeindebürger: Der 20-Jährige erlitt eine schwere Schussverletzung und wird in Frankreich behandelt. Der Vater und ein Arzt machten sich noch in der Nacht auf den Weg nach Frankreich, um dem Opfer zur Seite zu stehen, bestätigte der Bürgermeister von Tarrenz.

Rudolf Köll, Bürgermeister der 2.700-Einwohner-Gemeinde im Tiroler Oberland ist geschockt: "Ich kenne das Opfer gut. Schließlich hat der junge Mann in der Gemeinde auch als Zivildiener im Pflegeheim gearbeitet." Dieser sei ein extrem sozialer Mensch und hervorragender Musiker. Er spielt als Gitarrist in einer Band.

14:08
 

Fünf Österreicher waren bei Konzert

Der Aufenthaltsort des bei dem Terroranschlag auf den Pariser Konzertsaal "Bataclan" verletzten Österreichers ist derzeit noch nicht bekannt. Laut einem Sprecher des Außenministeriums ist die österreichische Botschaft sowohl mit dem französischen Krisenstab als auch den Pariser Spitälern in Kontakt, wo noch nicht sämtliche Daten aller nach den Anschlägen eingelieferten Verletzten vorlägen.

Wie der Außenamts-Sprecher der APA mitteilte, stammt die Information über die Verletzung des österreichischen Konzertbesuchers von einem Augenzeugen. Insgesamt waren demnach mit dem Tiroler Duo "White Miles", das dort im Vorprogramm aufgetreten war, insgesamt fünf Österreicher bei dem Konzert gewesen. Die vier Unverletzten würden von der österreichischen Botschaft betreut, an welchem Ort, wollte das Außenministerium aber nicht kommunizieren.

13:44
 

Terroristen hatten syrische Pässe

Wie CNN berichtet, wurde zumindest bei einem der Attentäter ein syrischer Pass gefunden. Es dürfte sich bei den Terroristen also um Heimkehrer aus dem Jihad gehandelt haben. Der Pass sei in der Nähe der Leiche eines der Angreifer entdeckt worden, sagte ein Polizeivertreter am Samstag. Laut Polizeikreisen gehen die Ermittler gemeinsam mit französischen und ausländischen Geheimdiensten derzeit einer "syrischen Spur" nach.

13:16
 

IS droht in Bekennerschreiben mit weiteren Anschlägen

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat Frankreich mit weiteren Anschlägen gedroht. "Dieser Überfall ist nur der erste Tropfen Regen und eine Warnung", hieß es in einer am Samstag im Internet kursierenden Botschaft im Namen des IS.

"Frankreich und jene, die seinem Pfad folgen, wissen, dass sie ganz oben auf der Liste der Ziele des Islamischen Staates stehen und dass der Geruch des Todes ihre Nasen nicht verlassen wird, solange sie ihren Kreuzzug fortführen, es wagen, unseren Propheten zu beleidigen [...], stolz darauf sind, gegen den Islam Krieg zu führen und die Muslime im Land des Kalifats mit ihren Flugzeugen anzugreifen", heißt es darin.

13:14
 

AUA bietet kostenlose Umbuchung von Paris-Flügen an

Nach den Terroranschlägen werden von der AUA alle Flüge nach Frankreich planmäßig durchgeführt, aber "Passagiere können ihren Austrian Airlines Flug von oder nach Paris bis Ende Februar 2016 einmal kostenlos umbuchen, falls das notwendig ist", sagte Austrian-Sprecher Peter Thier am Samstag gegenüber Austrian Aviation Net.

Derzeit startet die AUA bis zu dreimal täglich mit eigenen Maschinen sowie zusätzlich als Codeshare mit Air France in die französische Metropole. Nach Abwägen der Sicherheitslage führt Austrian Airlines bis auf weiteres alle Flüge von und nach Frankreich durch, so Thier.

13:00
 

250 Jihadisten in Österreich

Mit rund 250 Personen in Österreich, die sich zum bewaffneten Jihad bekennen, sei auch ein Restrisiko für Terroranschläge in Österreich nicht auszuschließen, meinte der Direktor des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Peter Gridling, am Samstag im Ö1-Mittagsjournal. Man könne diese Menschen nicht rund um die Uhr bewachen, sondern müsse Schwerpunkte setzen.

Laut Gridling deutet auch einiges darauf hin, dass die jüngsten Anschläge von IS-Heimkehrern verübt wurden. Auch in Österreich wurde das Bedrohungsniveau erhöht, u.a. wegen der gerade in Wien stattfindenden Syrien-Konferenz. Am Samstag wurden die Vorkehrungen noch einmal verschärft und auch das Umfeld großräumiger abgesperrt.

12:57
 

Tiroler wurde in Paris angeschossen

Bei dem verletzten Österreicher handelt es sich um einen jungen Tiroler. "Die Angehörigen sind gerade gemeinsam mit einem Arzt nach Frankreich unterwegs und werden nach Ankunft in der Pariser Botschaft mit allen Informationen versorgt“, erklärte Tirols Landeshauptmann Günther Platter in einer Aussendung.

12:53
 

ISIS spricht von "gesegnetem Angriff"

Die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) übernahm die Verantwortung für die Anschlagsserie von Paris. In einer am Samstag im Internet veröffentlichten Erklärung hieß es, "acht Brüder" mit Sprengstoffgürteln und Sturmgewehren hätten einen "gesegneten Angriff" auf das "Kreuzzug-Frankreich" verübt.

12:50
 

Bayern will nach Anschlägen Grenzschutz zu Österreich verstärken

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat nach den Anschlägen in Paris einen stärkeren Schutz der deutschen Grenzen und eine schnelle Abstimmung zwischen Bund und Ländern über weitere Maßnahmen gefordert.

12:28
 

Video zeigt dramatische Fluchtversuche

Ein dramatisches Video, das "Le Monde" veröffentlichte, zeigt die Flucht der Geiseln aus der Konzerthalle.

Video zum Thema Aufnahmen vom Konzert-Angriff
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12:11
 

EILT: Terminal des Londoner Flughafens Gatwick evakuiert

Am Flughafen Gatwick wurde ein Mann mit einer Waffe in seiner Tasche verhaftet. Ob es terroristischen Hintergrund gibt, ist vorerst noch unklar.

12:02
 

Reiste Terror-Komplize über Österreich ein?

Ein möglicher Komplize der Terroristen von Paris, der in Bayern festgenommen wurde, könnte über Österreich nach Deutschland eingereist sein. Nach Angaben des Sprechers des Landeskriminalamts in München hat der 51-Jährige seinen Wohnsitz in Montenegro und ist weder in seinem Heimatland noch in Deutschland polizeibekannt. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.

11:54
 

Putin: "Gemeinsamer Kampf gegen den Teufel"

Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach den Anschlägen von Paris die internationale Gemeinschaft zum gemeinsamen "Kampf gegen den Teufel" aufgerufen.

"Diese Tragödie ist ein erneuter Beweis für die Barbarei des Terrorismus, der eine Herausforderung für die menschliche Zivilisation ist", hieß es in einem am Samstag vom Kreml veröffentlichten Beileidstelegramm Putins an den französischen Präsidenten Francois Hollande. "Die internationale Gemeinschaft muss sich zu einem effektiven Kampf gegen den Teufel vereinen." Putin bot Frankreich Unterstützung bei den Ermittlungen an.

11:53
 

ISIS bekennt sich zu Terror-Anschlägen

Die Terror-Organisation "Islamischer Staat" hat sich zu den Anschlägen in Paris bekannt.

11:44
 

Mikl-Leitner stellt Paris Cobra-Einheit zur Verfügung

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bietet nach den Anschlägen in Paris Unterstützung an. "Unter anderem steht ein Einsatzzug und damit 20 Mann der österreichischen Polizei-Sondereinheit Cobra ab sofort zur Unterstützung der französischen Sondereinheiten zur Verfügung", teilte sie am Samstag gegenüber der APA mit. Mikl-Leitners Amtskollege Bernard Cazeneuve sei bereits informiert.

11:40
 

Franzosen singen bei Evakuierung Hymne

Bewegendes Video: Franzosen singen bei der Evakuierung des Stadions ihre Nationalhymne.

Video zum Thema Bei Evakuierung: Hymne gesungen
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11:34
 

Tiroler Band war bei Angriff nicht in Halle

Das Tiroler Duo White Miles, das am Freitagabend einen Auftritt in der Pariser Konzerthalle "Bataclan" absolviert hatte, befand sich zu Beginn der Terrorattacke gerade nicht in der Halle. Angesichts des Todes eines britischen Crewmitgliedes erklärte der Drummer und Sänger Hansjörg "Lofi" Loferer der APA: "Einer von uns ist nicht mehr unter uns." Die Band steht in Kontakt mit der Botschaft.

Die Innsbrucker Band der neben Loferer auch die Gitarristin und Sängerin Medina Rekic angehört, fungierte auf der Tournee der US-Rockband Eagles of Death Metal als Vorgruppe. Nach dem Auftritt "haben wir bei einem Take-Away um die Ecke etwas zum Essen geholt", erklärte Loferer. In dem Moment, als die beiden Musiker wieder zur Halle gehen wollten, begann die Attacke. "Uns ist ein Polizist entgegengekommen und hat 'Schießerei' usw. geschrien. Wir sind wieder zurückgerannt und in das Geschäft hinein". Etwas später seien Leute aus der Halle gekommen, die Opfer der Anschläge geworden sind. Der getötete Brite verkaufte nahe des Halleneingangs Merchandising-Artikel für die beiden Bands.

11:27
 

Wiener Parlament setzt Fahnen auf Halbmast

Alle drei Fahnen am Parlamentsgebäude in Wien sind seit Samstagvormittag auf Halbmast gesetzt. "Die Anteilnahme gilt allen Betroffenen der Terroranschläge von Paris und der gesamten französischen Bevölkerung", sagt Nationalratspräsidentin Doris Bures.

11:21
 

Drei Tage Staatstrauer in Frankreich

Nach den Terroranschlägen von Paris mit mehr als 120 Toten wird ganz Frankreich mehrere Tage Trauer tragen. "Ich habe ein Dekret erlassen, um drei Tage Staatstrauer anzuordnen", sagte Präsident Francois Hollande am Samstagvormittag nach einer Sitzung seines Sicherheitskabinetts im Elysee-Palast in Paris.

11:08
 

IS-Video aufgetaucht

Die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) hat am Samstag ein Video veröffentlicht, in dem zu Anschlägen in Frankreich aufgerufen wird. In der Aufzeichnung ist ein bärtiger, Arabisch sprechender Mann zu sehen, der französische Muslime auffordert, Anschläge zu verüben.

"Solange ihr uns weiter bombardiert, werdet ihr nicht in Frieden leben können", sagte der Mann mit Verweis auf französische Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien. "Ihr werdet sogar Angst haben, auf einen Markt zu gehen." Das Video wurde von einer Web-Plattform namens "Al-Hayat-Medien-Zentrum" veröffentlicht. Die Aufzeichnung selbst war nicht datiert.

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Hollande: IS steht hinter Anschlägen in Paris

Die Anschläge in Paris wurden nach den Worten des französischen Präsidenten Francois Hollande von der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) verübt. Es handle sich um einen Kriegsakt, sagte er am Samstag.

Francoise Hollande © EPA

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Regierungs-Sondersitzung in Wien einberufen

Die österreichische Bundesregierung hat aufgrund der Terroranschläge in Paris eine Sondersitzung für Samstagnachmittag im Bundeskanzleramt einberufen, hieß es in einer Aussendung am Vormittag. Nach den Beratungen war ein gemeinsames Statement von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) geplant.

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EILT: Möglicher Komplize in Bayern verhaftet

Fahnder der Polizei in Rosenheim in Bayern haben nach Informationen des Bayerischen Rundfunks vor wenigen Tagen einen Mann aus Montenegro festgenommen, der vermutlich zum Kreis der Attentäter von Paris gehöre. Unmittelbar nach der Festnahme habe das Bayerische Landeskriminalamt mit den französischen Behörden Kontakt aufgenommen und sie über Details informiert.

Der 51-Jährige sei mit seinem VW-Golf auf der Autobahn Salzburg-München bei Bad Feilnbach von Schleierfahndern kontrolliert worden. Bei der genauen Untersuchung seines Autos hätten die Polizisten ein Versteck gefunden, in dem sich mehrere Pistolen, Revolver, Munition, Maschinenpistolen sowie einige Kilogramm TNT-Sprengstoff befunden hätten.

10:48
 

Disneyland geschlossen

Auch der Vergnügungspark Disneyland Paris bleibt aufgrund der Anschläge am Samstag geschlossen.

10:44
 

Geheimdienst warnte

Der französische Geheimdienst soll laut der renommierten Tageszeitung "Le monde" schon am Dienstag vor Anschlägen.

10:42
 

Wiener Augenzeugin: "Es ist eine Geisterstadt"

Eine 29-Jährige Wienerin, die in der französischen Hauptstadt lebt, berichtet von der Stimmung in Paris nach den Anschlägen: "Meine Straße und das Marsfeld (Champs de Mars), normalerweise voller Aktivität, sind menschenleer - eine Geisterstadt."

10:40
 

Außenministerium richtet Hotline ein

Das österreichische Außenministerium hat einen Bereitschaftsdienst für Anfragen zu den Anschlägen in Paris eingerichtet. Angehörige können sich unter der der Hotline 0501150-4411 an das Außenministerium wenden.

10:36
 

128 Tote, 99 Schwerverletzte

Die Staatsanwaltschaft hat nun die aktuellsten Opfer-Zahlen zu den Terror-Anschlägen in Paris veröffentlicht: 128 Tote und 99 Schwerverletzte, die sich in einem kritischen Zustand befinden.

10:36
 

DFB-Team in Deutschland gelandet

Die deutsche Nationalmannschaft ist um kurz vor 10 Uhr auf dem Frankfurter Flughafen gelandet.

10:16
 

Paris sagt alle Sportveranstaltungen ab

Aufgrund der Terror-Anschläge in der französischen Hauptstadt sind alle am Wochenende geplanten Sportveranstaltungen im Großraum Paris abgesagt worden. Das entschieden die französischen Behörden in Abstimmung mit den Sportverbänden.

10:09
 

Merkels Rede im Video

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat sich in einer emotionalen Rede zu den Anschlägen zu Wort gemeldet. Sehen Sie hier das Video:

Video zum Thema Paris-Anschläge: Merkels Rede
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09:52
 

Deutsches Nationalteam mit Sondermaschine abgereist

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist nach den Terroranschlägen in Paris mittlerweile auf dem Heimweg. Am Samstag um kurz nach neun Uhr startete die Sondermaschine LH 343 mit der deutschen Delegation nach Frankfurt/Main.Die Spieler hatten aus Sicherheitsmaßnahmen die Nacht im Stadion verbracht.

09:48
 

Städtische Einrichtungen in Paris geschlossen

In Paris bleiben nach der Anschlagsserie praktisch alle Einrichtungen der Stadt am Samstag geschlossen. Das teilte die französische Hauptstadt auf ihrer Homepage mit. Betroffen sind unter anderem Museen, Bibliotheken, Sporthallen oder auch Schwimmbäder.

09:44
 

Besondere Sicherheitsvorkehrungen in Österreich

Das Innenministerium in Wien hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Anschläge in Paris die Ausweitung der Sicherheitsvorkehrungen für potenziell gefährdete Einrichtungen in Österreich veranlasst. "Eingebunden sind alle Stellen, die von Bedeutung sind", sagte Ministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck am Samstagvormittag.

09:31
 

Sitzung des Sicherheitskabinetts in Frankreich begonnen

Nach der Terrorserie in Paris hat der französische Präsident Francois Hollande am Samstagvormittag die Mitglieder seines Sicherheitskabinetts zu einer Sitzung im Elyseepalast empfangen. Das Treffen begann kurz nach 09.00 Uhr. Neben den Ministern und Ministerinnen nahmen auch die ranghöchsten Vertreter der Sicherheitsbehörden teil.

09:30
 

Drei Österreicher bei Geiselnahme

Nach Informationen des Außenministeriums waren auch "drei Österreicher im Konzertsaal, einem der Anschlagsziele, anwesend", sagte Kurz. "Zwei davon sind unverletzt, wir sind mit den Familien in Kontakt, darüber hinaus haben wir keine gesicherten Informationen von betroffenen Österreichern."

09:26
 

Kurz: "Unfassbarer Anschlag"

"Wir sind alle zutiefst betroffen, das ist ein unfassbarer Anschlag, nicht nur auf Frankreich, sondern ein Anschlag, der uns als ganz Europa schockiert." Das erklärte Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) Samstag früh am Rand der Syrien-Konferenz in Wien zu den Terroranschlägen in Paris. "Es sind über 150 Menschen ums Leben gekommen, und es sind Hunderte verletzt."

09:20
 

Krisenstab im Wiener Außenministerium

Im Außenministerium in Wien wurde als Reaktion auf die Anschläge von Paris ein Krisenstab eingerichtet, wie ein Außenamts-Sprecher der APA am Samstag bestätigte. Mitarbeiter der österreichischen Botschaft in Paris stünden im engen Kontakt mit den französischen Behörden und forschten auch in den Spitälern nach etwaigen weiteren österreichischen Opfern.

09:19
 

Französische Schule in Wien geschlossen

Angesichts des Terror-Angriffs in Paris wurde auch die französische Schule in Wien heute geschlossen. Auswirkungen hat dies vor allem auf die Matura-Vorbereitungsprüfung, die für den Vormittag angesetzt war. Eine 3,5-Stunden lange Biologie-Prüfung stand am Programm. Schüler standen in der Früh vor verschlossenen Türen, ein Aufseher wies sie an, nach Hause zu gehen.

09:17
 

Wiener Christkindlmarkt-Eröffnung abgesagt

Die traditionelle Eröffnung des Christkindlmarkts am Wiener Rathausplatz am Samstagabend ist wegen der Terroranschläge in Paris kurzfristig abgesagt worden. Das teilte das Büro von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) in der Früh der APA mit.

09:04
 

Ein Österreicher verletzt

Bei dem Terroranschlag auf die Konzerthalle "Bataclan" in der Pariser Innenstadt ist auch ein Österreicher verletzt worden, zwei weitere heimische Besucher blieben unverletzt, wie ein Sprecher des Außenministeriums der APA berichtete. Details zu Geschlecht des Opfers oder Grad der Verletzungen gab es vorerst nicht.

09:04
 

Wiener Christkindlmarkt-Eröffnung abgesagt

Die traditionelle Eröffnung des Christkindlmarkts am Wiener Rathausplatz am Samstagabend ist wegen der Terroranschläge in Paris kurzfristig abgesagt worden. Das teilte das Büro von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) in der Früh der APA mit. Wann das feierliche Einschalten der Christbaumbeleuchtung nachgeholt wird, war noch unklar.

08:52
 

Frankreichs Außenminister in Wien

Laurent Fabius, Außenminister Frankreichs, befindet sich wegen der Syrien-Terror-Konferenz derzeit in Wien. Er wird in wenigen Minuten im Hotel Bristol eine Erklärung verlesen. Österreichs Außenminister Sebastian Kurz ist soeben im Bristol eingetroffen, berichtet oe24-Reporter Clemens Pilz, der vor Ort ist.

08:38
 

Öffentliche Krankenhäuser leiteten "Plan blanc" ein

Die öffentlichen Krankenhäuser in Paris haben nach den Terrorattacken vom Freitagabend nach Medienberichten den sogenannten "Plan blanc" eingeleitet. Wie die Zeitung "Le Monde" auf ihrer Homepage Samstag früh schrieb, wurden alle Hospitäler in Alarmbereitschaft versetzt. Dasselbe gelte für Notfalldienste und alle weiteren öffentlichen Gesundheitseinrichtungen.

Den "weißen Plan" gibt es seit 2004. Er tritt nur in Ausnahmesituationen in Kraft.

08:29
 

Bundespräsident Fischer "tief erschüttert und entsetzt"

Bundespräsident Heinz Fischer hat sich in einer ersten Stellungnahme zu der Anschlagsserie in Paris "tief erschüttert und entsetzt" gezeigt. "Ich drücke dem französischen Volk und insbesondere den Angehörigen der Opfer meine tief empfundene Anteilnahme aus", sagte der Bundespräsident.

08:20
 

DFB-team übernachtete im Stadion

Die Spieler des Weltmeisters, die den Terror hautnah miterlebt haben, hat die ganze Nacht im Stadion verbracht. Am Samstag morgen ging es mit Polizeieskorte zum Flughafen Charles de Gaulle. Noch im Laufe des Vormittags soll es per Flugzeug Richtung Frankfurt gehen.

08:14
 

Mindestens acht tote Terroristen

Neuen Angaben zufolge sind mindestens acht Attentäter ums Leben gekommen. Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP in der Nacht auf Samstag unter Berufung auf Ermittler. Die meisten Angreifer sollen sich nach dem Überfall auf die Konzerthalle Bataclan oder bei den Anschlägen in der Nähe des Stadions Stade de France selbst in die Luft gesprengt haben.

07:30
 

Deutsche Fußballer wollen schnell nach Hause

Nach den Terroranschlägen in Paris mit mehr als hundert Toten ist der Deutsche Fußball-Bund bemüht, seine Nationalspieler und den Betreuerstab so schnell wie möglich aus Frankreich auszufliegen. "Wir müssen schauen, wie wir weiter vorgehen. Das Wohlbefinden in der Stadt ist nach dem heutigen Tag nicht besonders groß", sagte Teammanager Oliver Bierhoff.

04:35
 

Ermittler: Mindestens 120 Tote und 200 Verletzte

Bei der Terrorserie in Paris sind mindestens 120 Menschen getötet worden. Mehr als 200 Menschen wurden nach Angaben aus Ermittlungskreisen verletzt. Darunter sollen etwa 80 Schwerverletzte sein, hieß es in der Nacht auf Samstag.

04:01
 

Pressestimme zu Paris-Terror: "Neue Dimension"

Die französische Regionalzeitung "Dernieres Nouvelles d'Alsace" (Straßburg) kommentierte am Samstag die Terroranschläge in Paris: "Die Anschläge im Januar gegen das Satire-Magazin "Charlie Hebdo" und gegen einen koscheren Supermarkt waren klar gegen Juden und die Pressefreiheit gerichtet, doch die Schießereien am Freitag zielten willkürlich gegen beliebige Ziele. Sie hätten auch Restaurants oder andere Konzertsäle treffen können. Das Ziel dieser Anschläge ist klar: Es sollen normale Bürger terrorisiert werden. Damit wurde eine neue Dimension erreicht: Die Aktionen entsprachen einem Guerillakrieg. Eingeschleuste Schützen haben sich abgesprochen und eine gesamte Stadt zur Zielscheibe genommen."

03:49
 

Drei Konzert-Angreifer sprengten sich in Luft

Drei Terroristen im Pariser Konzertsaal Bataclan sollen nach Medienberichten beim Zugriff der Polizei Sprengstoffgürtel gezündet haben. Dies berichteten die Zeitung "Le Figaro" und weitere französische Medien am frühen Samstagmorgen unter Berufung auf den Polizeipräfekten. Insgesamt habe es bei dem Konzert vier Angreifer gegeben, alle seien tot. Allerdings kursierten über die Zahl der toten Terroristen zunächst unterschiedliche Zahlen. So sollen nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP auch in der Umgebung des Stade de France drei Terroristen gestorben sein. Staatsanwalt Francois Molins hatte aber zunächst von insgesamt fünf "neutralisierten" Angreifern gesprochen.

03:42
 

ISIS-Anhänger bejubelten auf Twitter Terrorserie in Paris

Anhänger der Terrormiliz ISIS und anderer extremistischer Gruppen haben die neue Terrorserie in Paris auf Twitter bejubelt. "Nach den französischen Verbrechen in Mali und der Bombardierung in Syrien und im Irak hat der Kampf jetzt begonnen", hieß es Samstag früh in einem Tweet. Ein anderer Twitterer schrieb auf Englisch: "Nehmt einen Schluck von dem, was Muslime in Syrien und Irak jeden Tag erleben." Weitere Sympathisanten drückten ihre Hoffnung aus, dass sich der IS zu den Anschlägen bekennt. Eine offizielle Erklärung der Miliz oder anderer Dschihadisten zu der Anschlagsserie gab es jedoch zunächst nicht. ISIS hatte Mitte März in einer Audiobotschaft mit Anschlägen in Washington, London, Paris und Rom gedroht.

03:34
 

Bericht: Vier Tote am Stade de France

In der Umgebung des Stade de France sind nach Ermittlerangaben vier Menschen gestorben. Bei drei davon handle es sich ohne Zweifel um Terroristen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am frühen Samstagmorgen. Der Fernsehsender BFMTV sprach dagegen von zwei toten Terroristen am Stadion im nördlichen Pariser Vorort Saint-Denis. Dort hatte am Abend die deutsche Nationalmannschaft gegen Frankreich gespielt, Besucher im Stadion hörten während der ersten Halbzeit schwere Explosionen in der Nähe.

03:29
 

Keine Hinweise für ähnliche Anschläge in USA

Die USA haben dem Heimatschutzministerium zufolge keine Hinweise auf Pläne für ähnliche Anschläge in den Vereinigten Staaten. Die US-Sicherheitsbehörden beobachteten die Situation aber genau, sagt Minister Jeh Johnson. Zudem stehe man in Kontakt mit den Partnern in Europa. Aus Solidarität mit Paris leuchtet New York blau-weiß-rot. Mehrere Gebäude änderten am späten Freitagabend (Ortszeit) spontan ihre Beleuchtung und strahlten in den Farben der französischen Nationalflagge. Darunter war auch das One World Trade Center. Der auch Freedom Tower genannte Turm steht an der Stelle der am 11. September 2001 bei einem islamistischen Anschlag zerstörten Türme des World Trade Centers.

03:23
 

World Trade Center leuchtet in Farben der Frankreich-Flagge

Das 541 Meter hohe "World Trade Center" in Lower Manhattan schaltete die Lichter an der Antennen auf die Farben der französischen Flagge. An dem Ort wurden am 11. September 2001 die Twin Towers bei der schlimmsten Terrorattacke aller Zeiten ausgelöscht.

03:15
 

Attentäter von Frankreichs Syrien-Politik motiviert

Die Attentäter in Paris haben nach Angaben eines Augenzeugen ihre Tat mit Frankreichs Militäreinsatz in Syrien begründet. Der Journalist Pierre Janaszak, der während des Überfalls auf die Konzerthalle Bataclan im Saal war, berichtete in der Nacht auf Samstag: "Ich habe genau gehört, wie sie den Geiseln gesagt haben: 'Das ist die Schuld von Hollande. Das ist die Schuld Eures Präsidenten.'" Er hätte nicht in Syrien eingreifen dürfen. Sie hätten auch vom Irak gesprochen. Allein im Bataclan wurden nach Medienberichten mindestens 70 Menschen getötet. Insgesamt gab es bei der beispiellosen Terrorserie in der französischen Hauptstadt mindestens 120 Tote. Nach Polizeiangaben wurden auch fünf Angreifer getötet. Befürchtet wird, dass mehrere Terroristen noch auf der Flucht sind. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo rief ihre Mitbürger nach der Terrorwelle in der französischen Hauptstadt zur Einheit auf. "Wir sind aufrecht, wir sind vereint", schrieb sie am frühen Samstagmorgen auf Twitter. "Angesichts dieser unsäglichen barbarischen Akte, die mehrere Dutzend Tote gefordert haben, ist Paris im Herzen getroffen."

03:04
 

Katar verurteilte Anschläge

Katar verurteilte als erstes arabisches Land die Anschläge von Paris scharf. Sie verstießen gegen alle menschlichen und moralischen Werte, erklärte Außenminister Chaled al-Attijah

02:56
 

Terror-Motiv Syrien-Politik?

Das Motiv für das Terror-Massaker in Paris wäre laut Zeugen Frankreichs Syrien-Politik gewesen, so Medien.

02:42
 

CNN: Opferbilanz liegt jetzt bei 153 Todesopfern

02:37
 

Bahn- und Flugverbindungen bleiben offen

Trotz systematischer Grenzkontrollen werden Flug- und Eisenbahnverbindungen nach Frankreich aufrechterhalten. Dies teilte das Pariser Außenministerium am Samstagmorgen auf seiner Webseite mit. Präsident Francois Hollande hatte nach der Terrorwelle in Paris entschieden, mit sofortiger Wirkung die Grenzkontrollen wieder einzuführen. Diese Kontrollen beträfen Grenzübergänge per Straße und Eisenbahn ebenso wie Flughäfen und Häfen, so das Außenministerium. Am Freitag hatte Frankreich als Vorbereitung auf die Weltklimakonferenz bereits mit mobilen zufälligen Kontrollen an seinen Grenzen begonnen.

02:35
 

Staatsanwaltschaft: Fünf Terroristen getötet

Auch die Zahl der Terroropfer wurde angehoben: Laut Medien sollen bei den Terror-Massakern in Paris 153 Menschen getötet worden sein.

02:27
 

Erschütterung und Empörung über die Anschläge weltweit

Politiker in aller Welt haben sich am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag erschüttert und empört zugleich über die Terrorattacken in Paris gezeigt. So verurteilte US-Präsident Barack Obama die Anschläge als "abscheulichen Versuch", die Welt zu terrorisieren. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Terrorangriffe von Paris ebenfalls scharf verurteilt. Es handle sich nicht nur um Anschläge auf Paris oder das französische Volk, sondern auf die gesamte Menschheit, betonte Obama. Es sei zu früh, um darüber zu spekulieren, wer für die Attacken verantwortlich sei. Obama bot die Hilfe Amerikas bei der Bekämpfung des Terrors an. "Wir werden tun, was immer auch getan werden muss, um diese Terroristen zur Verantwortung zu ziehen", sagte der US-Präsident in einer Fernsehansprache. Außerdem zitierte er die Losung der Französischen Revolution aus dem 18. Jahrhundert: "Liberte, Egalite, Fraternite (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit)!"

02:17
 

"Extreme Gewalt" im Konzertsaal Bataclan

Bei dem Terrorangriff auf die Konzerthalle "Bataclan" in Paris gab es nach einem Augenzeugenbericht mehrere Täter, die mehr als zehn Minuten lang wild um sich schossen. Der Journalist Julien Tierce vom Radiosender Europe 1, der am Freitagabend selbst im Saal war, berichtete von "extremer Gewalt". "Das Konzert lief schon, als mehrere Leute mit Waffen eingedrungen sind. Es waren zwei oder drei Leute, die nicht maskiert waren", schilderte Tierce. "Sie hatten Maschinengewehre wie Kalaschnikows dabei und haben sofort angefangen, wild um sich zu schießen."

02:16
 

Hollande: Es gibt viele Verletzte

Nach Angaben von Frankreichs Präsident François Hollande gibt es nach den Angriffen in Paris zahlreiche Verletzte. "Es gibt viele Verletzte. Schwerverletzte, Geschockte, geschockt von dem, was sie gesehen haben", sagte er am Samstagmorgen beim Konzertsaal Bataclan. Hollande kündigte an, "unerbittlich" gegenüber Terroristen zu sein. "Das ist eine Barbarei." Die Geiselnehmer im Konzertsaal Bataclan seien getötet worden, teilte Hollande mit. Belgien kontrolliert nach der Anschlagsserie in Frankreich an der Grenze zu Frankreich den Straßen-, Bahn- und Flugverkehr. Ministerpräsident Charles Michel berufe für Samstagmorgen zudem eine Sondersitzung des Kabinetts ein, teilt sein Sprecher mit.Hollande: Es gibt viele Verletzte

02:12
 

Angaben zu Opferzahlen schwanken

Die genaue Zahl der Opfer bei den verschiedenen Terrorangriffen in Paris ist weiter unklar. Nach Berichten von France Info wurden mindestens 118 Menschen getötet, etwa 90 Opfer gab es demnach im Club "Bataclan". "Le Monde" und der Sender BFMTV melden 112 Tote, 70 davon in dem Konzertsaal. Der stellvertretende Pariser Bürgermeister Patrick Klugman schrieb auf Twitter von 118 Todesopfern. Die französische Nachrichtenagentur AFP meldete unter Berufung auf Ermittler mindestens 120 Tote. Der Nachrichtensender CNN berichtete von mindestens 149 Toten. Ein Sprecher der Stadtverwaltung sprach von 140 Toten. Etwa 100 Menschen seien in der Konzerthalle Bataclan getötet worden. Etwa 40 weitere Tote habe es bei den anderen Attentatsorten in der französischen Hauptstadt gegeben, sagte der Sprecher.

02:10
 

Außenministerium richtete Telefon-Bereitschaft ein

Das österreichische Außenministerium hat Samstagnacht einen Bereitschaftsdienst für Anfragen zu den Terroranschlägen in Paris eingerichtet. Angehörige, die sich darüber informieren möchten, ob Familienmitglieder oder Freunde von den Angriffen betroffen sein könnten, können sich unter der Telefonnummer 01/501150-4411 an das Ministerium wenden.

02:10
 

Bei der Attentatsserie in Paris sind mindestens vier Terroristen getötet worden. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittler. Laut CNN wurden bei den Anschlägen in Paris mindestens 149 Menschen getötet.

02:06
 

Hollande verhängt Ausnahmezustand und schließt Grenzen

Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande hat die Anschlagserie in Paris mit mindestens 120 Toten als "Terrorangriffe von einem bisher nie da gewesenen Ausmaß" bezeichnet. Er verhängte den Ausnahmezustand für ganz Frankreich und ließ die Grenzen schließen. Seine Erklärung vom späten Freitagabend im Wortlaut: "Meine lieben Landsleute! Während ich spreche, finden Terrorangriffe von einem bisher nie da gewesenen Ausmaß im Großraum Paris statt. Es gibt Dutzende von Toten, es gibt viele Verletzte, es ist entsetzlich. Wir haben auf meine Entscheidung hin alle nur möglichen Kräfte mobilisiert, damit es zu einer Neutralisierung der Terroristen kommen kann und alle möglicherweise betroffenen Stadtviertel gesichert werden können.

02:04
 

Agentur: Vier Terroristen getötet

01:58
 

Hollande und Valls am Bataclan

Frankreichs Präsident François Hollande und Regierungschef Manuel Valls sind zu dem am Freitag von Terroristen überfallenen Club Bataclan gefahren. Das teilte der Elyseepalast in Paris mit. Frankreich mobilisierte nach den Attacken in Paris 1.500 zusätzliche Soldaten . Dies teilte der Elysee-Palast am frühen Samstagmorgen mit. Der Fernsehsender BFMTV zeigte Bilder von Militärs in Kampfmontur auf der Straße. Nach den Terroranschlägen auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" hatte Frankreich die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt, vor gefährdeten Gebäuden in Paris stehen seitdem Soldaten Wache. Schulen und Universitäten im Großraum Paris sollen am Samstag geschlossen bleiben, Klassenfahrten sind gestrichen.

01:55
 

Frankreich setzt 1.500 zusätzliche Soldaten ein

01:51
 

Fußballfreude schlug in Angst um

Im Stade de France ist der Terror zu hören. Zwei Explosionen erschüttern während des Länderspiels der deutschen Weltmeister die Gegend um die Arena, in der 2016 der Europameister gekürt werden soll. Eine Massenpanik unter den fast 80.000 Besuchern bleibt aus. Gleich der erste unglaublich laute Knall sorgt für ein mulmiges Gefühl auf den voll besetzten Rängen. Das Stade de France scheint kurz zu erzittern. Die Bombendrohung des Nachmittags am DFB-Teamhotel ist sofort wieder in Erinnerung. Dann, wenig später - es läuft noch die erste Spielhälfte - folgt ein zweiter Knall, irgendwo hinter der riesigen Betonschüssel. Eine Explosion? Doch der Ball rollt im Länderspiel der deutschen Weltmeister gegen den EM-Gastgeber Frankreich vor fast 80.000 Zuschauern weiter.

01:49
 

Festgenommener: "Ich bin von IS"

Einer der festgenommenen Terroristen hat offenbar seine Zugehörigkeit zur Jihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) bekundet. "Ich bin von der ISIS", sagte der Mann nach mehreren Medienberichten. Unter anderem vermeldete "Fox News" dieses Bekenntnis via Twitter. Der Mann war offenbar an der Geiselnahme in der Konzerthalle Bataclan beteiligt, bei der es laut Behördenangaben allein rund 100 Tote gab. Bei Anschlägen an verschiedenen Orten in Paris wurden in der Nacht auf Samstag nach Medienberichten rund 140 Menschen getötet.

01:43
 

Welle von Angriffen mit rund 140 Toten

Zehn Monate nach dem Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" ist Paris von einer beispiellosen Terrorserie erschüttert worden. Bei Anschlägen an verschiedenen Orten wurden am Freitagabend nach Medienberichten rund 140 Menschen getötet. Präsident Francois Hollande gab in einer TV-Ansprache aus dem Elysee-Palast bekannt, dass mit sofortiger Wirkung der Ausnahmezustand gilt. Die Grenzen sollen geschlossen bleiben. Hollande sprach von "bisher nie da gewesenen Terrorangriffen" und von "mehreren Dutzend Toten". Eine Stunde nach Mitternacht war das genaue Geschehen immer noch nicht überschaubar. Nach Polizeiangaben gab es Angriffe an mindestens sieben verschiedenen Orten. Dazu gehörte auch die Umgebung des Stade de France, wo ein Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und Frankreich stattfand. Im Stadion waren während der ersten Halbzeit zwei schwere Explosionen zu hören.

01:37
 

Paris-Terror: Laut CNN 118 Tote in Pariser Konzerthalle, weitere 40 Tote

01:30
 

Hollande berief nationalen Sicherheitsrat ein

Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande hat nach den Anschlägen in Paris mit mehr als 40 Toten den nationalen Sicherheitsrat für Samstag einberufen. Holland sagte zugleich seine Teilnahme am G-20-Gipfel in der Türkei ab. Das verlautet aus dem Präsidialamt. Auch der UN-Sicherheitsrat und OSZE-Generalsekretär Lamberto Zannier verurteilten die Anschläge in Paris. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verurteilt in einer Erklärung die Anschläge in Paris als "barbarische und feige terroristische Angriffe".

01:21
 

Etwa 100 Tote in Pariser Konzerthalle

Bei der Geiselnahme in der Pariser Konzerthalle Bataclan und der anschließenden Erstürmung durch die Polizei sind etwa 100 Menschen getötet worden. Das verlautete am Samstag aus Polizeikreisen. Ein Augenzeuge hatte berichtet, die Angreifer hätten "Allah Akbar" (Gott ist groß) gerufen und in die Menge geschossen. Die Polizei soll zwei Täter niedergestreckt haben.

01:18
 

NATO sicherte Frankreich Unterstützung zu

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sicherte Frankreich die Unterstützung des Militärbündnisses zu. Die NATO stehe im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite Frankreichs, sagte Stoltenberg. "Terrorismus wird nie die Demokratie besiegen", fügte er hinzu.

01:12
 

Reports: Offenbar Dutzende Tote im Konzertsaal Bataclan. Laut Berichten wurden bis zu 100 Todesopfer befürchtet.

01:11
 

Geiseln in Bataclan flehten Polizei um Erstürmung an

Über soziale Netzwerke haben in der Pariser Konzerthalle Bataclan festgehaltene Geiseln dramatische Appelle an die Polizei gerichtet. Sie baten die Einsatzkräfte um die schnellstmögliche Erstürmung des Gebäudes, wie Medien unter Berufung auf Tweets berichteten. So berichtete ein User, der angab, Geisel zu sein: "Sie schlachten uns einen nach dem anderen ab."

01:00
 

Polizeieinsatz im Konzertsaal Bataclan beendet

Zwei Angreifer wurden im Konzertsaal Bataclan getötet, so Polizeiquellen.

00:51
 

Militär-Präsenz in Paris wird erhöht

Auf Twitter posten User, wie das Militär in Paris einrückt:

00:49
 

Zugriff in Konzerthalle läuft

In dem von einer Geiselnahme betroffenen Pariser Club Bataclan hat die Polizei einen Zugriff begonnen. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittler.

Bei dem Angriff auf die Konzerthalle hatten die Angreifer einem Augenzeugen zufolge "Allah Akbar" (Gott ist groß) gerufen. "Sie haben voll in die Menge geschossen und 'Allah Akbar' gerufen", berichtete ein Augenzeuge dem Radiosender France Info am Samstag. Bei dem Angriff auf die Konzerthalle wurden mindestens 15 Menschen getötet.

00:47
 

Terroristen schossen mit Kalaschnikows

Die Terroristen schossen im Pariser Konzertsaal "Bataclan" laut einem Augenzeugen etwa zehn Minuten mit Kalaschnikows um sich. Ein Radioreporter, der zufällig im "Bataclan" war, erzählte dem US-Sender CNN, die Männer seien schwarz gekleidet gewesen und hätten wahllos in die Menge geschossen. Sie seien nicht maskiert gewesen. Ein Geiselnehmer, dessen Gesicht er gesehen habe, sei um die 20 bis 25 Jahre gewesen. Er selbst habe fliehen können. Am Ausgang habe er mindestens 20 Leichen und zahlreiche Verletzte gesehen. Ein Freund verstecke sich noch immer Theater, er stehe im SMS-Kontakt mit ihm, erzählte der Radioreporter.

00:46
 

EILT: Polizeizugriff bei Geiselnahme in Club Bataclan

Näheres in Kürze

00:45
 

U-Bahn und Busverkehr im Osten von Paris unterbrochen

Nach den Anschlägen in Paris ist der U-Bahn- und Busverkehr im Pariser Osten unterbrochen. Das betreffe den zehnten und elften Stadtbezirk, berichtete der Sender France. Im elften Stadtbezirk soll es eine Geiselnahme im Konzertsaal Bataclan geben.

Aus Sorge vor weiteren Anschlägen in Paris wurden fünf Linien der Untergrundbahn geschlossen. Dies teilte die Polizei in der Nacht auf Samstag mit. Betroffen sind die Metro-Linien 3, 5, 8, 9 und 11, die durch die Stadtviertel führen, in denen sich Tatorte befinden. Auch der Busverkehr wurde unterbrochen. Außerdem ordneten die Behörden an, dass alle Schulen und Universitäten im Großraum Paris am Samstag geschlossen bleiben.

00:41
 

Sieben Anschläge

Insgesamt gab es an sieben verschiedenen Orten in Paris Anschläge

00:38
 

Deutsche Nationalmannschaft noch immer im Stadion

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat nach den Anschlägen in Paris auch nach eineinhalb Stunden noch nicht das Stadion verlassen. Bundestrainer Joachim Löw, die Spieler, Betreuer und Journalisten saßen nach Mitternacht noch in der Kabine und den Katakomben im Stade de France.

00:37
 

Selbstmordanschlag beim Stadion

Laut neuesten Meldungen war die Explosion beim Fußballstadion ein Selbstmordattentat.

00:32
 

Faymann: "Gemeinsam gegen Terror"

Auch Bundeskanzler Werner Faymann zeigt sich erschüttert über die Anschläge in Paris: „Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Opfern und deren Angehörigen“, so Bundeskanzler Faymann, der seine vollste Solidarität mit Frankreich zum Ausdruck brachte, „die internationale Gemeinschaft muss jetzt zusammenstehen, gemeinsam gegen den Terror.“

00:32
 

Österreich erhöht Sicherheitsmaßnahmen

Die österreichischen Behörden haben in einer ersten Reaktion auf die Angriffe in Paris die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen präventiv erhöht. Das sagte Innenministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck in der Nacht auf Samstag der APA. Man stehe mit den Behörden auf europäischer Ebene in Kontakt. "Die Informationslage aus Paris ist aber derzeit noch relativ unklar", betonte Grundböck.

00:31
 

Österreichische Band überstand Anschlag unverletzt

Das österreichische Rock-Duo White Miles, das als Vorgruppe der Eagles of Death Metal, am Freitag im Konzertsaal Bataclan aufgetreten ist, hat den Terroranschlaf offenbar unverletzt überstanden. "Medina und ich sind ok, über die anderen wissen wir nichts", twitterte Lofi Lodir alias Hansjörg Loferer. Die Band stammt aus dem Tiroler Unterland.

00:24
 

Das Statement von US-Präsident Obama im Video

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