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Amanda Knox: Tränen nach Schock-Urteil

Amanda Knox
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Die 26-Jährige soll für 28 Jahre und sechs Monate ins Gefängnis.
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28 Jahre und sechs Monate! So lautet das Urteil gegen Amanda Knox (26), deren ebenfalls verurteilter Ex Raffaele Sollecito am Freitag in Kärnten war, wegen des brutalen Sex-Mords an der britischen Studentin Meredith Kercher. In der TV-Sendung "Good Morning, America" gab sie jetzt ihr erstes Interview nach der Urteilsverkündung.

Amanda Knox: Tränen im TV


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Amanda Knox: Tränen im TV

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Amanda Knox: Tränen im TV

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Sie erzählt, dass sie nicht abwarten wollte, bis sie das Urteil von ihrem Anwalt erfährt und deswegen nach einer italienischen TV-Staion im Internet gesucht hat. Mit zitternder Stimme erklärt sie: "Ich dachte 'Nein!' Das ist falsch. Ich werde alles tun, um zu beweisen, dass es das ist."

Auf dem Weg ins TV-Studio habe sie zum ersten Mal geweint: "Du musst selber für dich einstehen und daran glauben, dass alles gut wird", erklärte sie schluchzend. Das Urteil traf Knox hart: "Dass sie sagen, dass ich zweifelsfrei schuldig bin, traf mich wie ein fahrender Zug."

Auslieferung?
Damit eine Haftstrafe gegen sie durchgesetzt werden kann, müsste die Amerikanerin aus ihrem Heimatland nach Italien ausgeliefert werden. Das Urteil gegen sie muss noch von Italiens oberstem Gericht, dem Kassationsgerichtshof in Rom, bestätigt werden. Erst dann könnten die italienischen Behörden Knox' Auslieferung beantragen.

Unklar ist, ob die Vereinigten Staaten einem solchen Antrag nachkommen würden. Offizielle Aussagen wird es dazu nicht geben, bis der Antrag tatsächlich eingegangen ist. Aber laut der US-Verfassung darf niemand wegen desselben Verbrechens mehrfach vor Gericht gestellt werden. Die Behörden in den USA könnten argumentieren, dass der Fall für Knox nach ihrem Freispruch von 2011 erledigt sei.

Amanda Knox: Warten auf Urteil


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Amanda Knox Prozess

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Amanda Knox Prozess

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3. Oktober: Engel mit Eisaugen

Sie weinte, flehte, kämpfte: Zum Schluss schaffte es Amanda Knox (24). Der „Engel mit den Eisaugen“ überzeugte die italienischen Geschworenen und wurde freigesprochen vom Vorwurf des brutalen Sex-Mordes an der britischen Studentin Meredith Kercher. Deren Leiche war halbnackt, von Dutzenden Messerstichen übersät und mit durchschnittener Kehle in ihrer Wohnung in Perugia gefunden worden. Die italienische Polizei fackelte nicht lange: Knox und ihr Freund Raffaele Sollecito waren ideale Schuldige.Krimi. Der Fall erregte jahrelang weltweites Aufsehen: Die blutjunge Amerikanerin im Ausland, der grausige Mord, ein aufwühlender Prozess hinter mittelalterlichen Mauern, Sex, Drogen, Lügen: Die Causa war spannender als jeder TV-Krimi. Am 3. Oktober um 21.54 Uhr endete der Krimi. Knox wurde freigesprochen, weil die Polizei bei der Beweisaufnahme gepfuscht hatte. Die Amerikanerin verkaufte ihre Lebensgeschichte an Hollywood und wurde Millionärin.

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