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Kämpfe gehen weiter

Assad lässt an Grenze schießen

Eine baldige Waffenruhe in Syrien wird immer unwahrscheinlicher.

 Am Montag gingen die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und oppositionellen Rebellen unvermindert weiter. In der Protesthochburg Homs kamen nach Angaben von Aktivisten mindestens neun Menschen ums Leben, als die Armee am frühen Morgen das Feuer auf die Viertel Al-Khalidija und Deir Baalaba eröffnete.

Grenzschützer getötet
An der syrisch-türkischen Grenze nahe der Stadt Aleppo wurden laut syrischen Menschenrechtlern mindestens sechs syrische Grenzschützer bei einem Rebellenangriff getötet. Wegen der vom Regime verhängten Medienblockade sind solche Meldungen von unabhängiger Seite nur schwer zu überprüfen.

Syrische Soldaten wiederum eröffneten unmittelbar an der Grenze zur Türkei das Feuer auf eine Gruppe von Flüchtlingen eröffnet und töteten mindestens zwei Menschen. Elf weitere Personen seien verletzt worden, berichtete der Nachrichtensender CNN Türk unter Berufung auf türkische Behörden weiter.

Türkischer Staatsbürger
Unter den Verletzten sei auch ein türkischer Staatsbürger, der bei Kilis auf türkischem Gebiet getroffen worden sei. Er habe dort als Übersetzer gearbeitet. Das türkische Außenministerium richtete eine scharfe Warnung an das syrische Regime. Die Angriffe müssten umgehend gestoppt werden.

Ursprünglich war für Dienstagmorgen in Syrien eine von UN und Arabischer Liga überwachte Waffenruhe vorgesehen. Das Regime von Präsident Bashar al-Assad verlangte aber am Sonntag plötzlich schriftliche Garantien von der Opposition. Die Freie Armee der Deserteure lehnte dies ab.

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