WikiLeaks-Affäre

Assange bis Donnerstag in Haft

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Erst dann wird der Einspruch gegen seine Freilassung behandelt.

Wikileaks-Gründer Julian Assange wird noch mindestens bis Donnerstag im Gefängnis bleiben. Über den schwedischen Einspruch gegen seine Freilassung auf Kaution werde erst morgen entschieden, teilte das zuständige Gericht am Mittwoch mit.

Kaution
Ein Gericht in London hatte am Dienstag beschlossen, Assange unter Auflagen auf Kaution aus dem Gefängnis zu entlassen. Unter anderem soll das Geld in bar hinterlegt werden, Assange muss zudem eine elektronische Fußfessel tragen und sich einmal täglich bei der Polizei melden. Kurz darauf ging die schwedische Staatsanwaltschaft jedoch gegen diese Entscheidung in Berufung.

Die Anwälte und Unterstützer des Wikileaks-Gründers Julian Assange haben bisher rund die Hälfte der Kautions-Summe von 200.000 britischen Pfund in bar (ca. 240.000 Euro) zusammen. Das sagte Assanges Londoner Anwalt Mark Stephens am Mittwoch dem Sender BBC. Neben Prominenten wie Regisseur Michael Moore oder Bianca Jagger hätten sich seit der Verkündung der Kautionssumme auch weitere Menschen gemeldet, die Geld geben wollten.

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