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Gewalt

Ban Ki-moon sorgt sich um Syrien

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Bei einem Selbstmordanschlag sind am Freitag 26 Menschen getötet worden.

Nach dem Selbstmordanschlag in Damaskus mit 26 Toten hat sich UN-Generalsekretär Ban Ki-moon besorgt über die Lage in Syrien geäußert. "Ich bleibe tief besorgt wegen der sich verschlechternden Lage in Syrien, wo seit März vergangenen Jahres Tausende ihr Leben verloren und Menschen weiterhin täglich getötet werden", sagte Ban am Freitag. Jede Gewalt sei "unannehmbar" und müsse "sofort gestoppt" werden.

Bei dem Selbstmordanschlag zur Zeit des Freitagsgebets waren in Damaskus nach offiziellen Angaben 26 Menschen getötet und 63 weitere verletzt worden. Syriens Regierung und Opposition machten sich gegenseitig verantwortlich, die Muslimbrüder verlangten eine internationale Untersuchung. Der syrische Nationalrat, in dem die wichtigsten Oppositionsgruppen vertreten sind, gab der Regierung die Schuld. Die Regierung wiederum sah Islamisten hinter der Tat.

Sicherheitskräfte erschossen zudem acht Menschen, als in ganz Syrien zehntausende Menschen erneut gegen Staatschef Bashar al-Assad demonstrierten.

Nach UN-Schätzungen sind seit Beginn der Proteste gegen das Assad-Regime im Frühjahr schon mehr als 6000 Menschen ums Leben gekommen.

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