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Bunga-Bunga-Partys gehen weiter

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Berlusconi feiert weiter Orgien. Er hat sie in eine andere Villa verlegt.

Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi steht derzeit wegen Sex mit minderjährigen Prostituierten vor Gericht. Im Zentrum der Anklage stehen die sogenannten " Bunga-Bunga-Partys " bei denen Berlusconi mit Freunden und dutzenden jungen Frauen gefeiert haben soll. Offenbar nimmt BerLUSTconi aber nicht für voll, denn anders ist es nicht zu erklären, dass er trotz des Prozesses weiter Orgien feiert. Das berichtet zumindest der "Telegraph". Einzige Neuerung: Der Premier hat den Veranstaltungsort ein paar Meilen verlegt, von der Villa Arcore in die Villa Gernetto.

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Beweisen sollen dies neue Mitschnitte von Telefongesprächen Flavio Briatores, Ex-Formel 1-Team-Besitzer und Playboy, mit einigen Freunden. Auf den Aufnahmen wird zwar nichts illegales besprochen, aber sie verstärken die bisherigen Vorwürfe gegen Berlusconi.

Relevanz bestritten
Bei der dritten Anhörung haben die Rechtsanwälte des Premiers die Relevanz der abgehörten, bereits länger bekannten Telefongespräche Berlusconis bestritten, die laut den Staatsanwälten den Medienzaren belasten. Die Telefongespräche zählen zum belastenden Material, die die Mailänder Ermittler gegen den Premier gesammelt haben. Laut Berlusconis Rechtsanwalt Nicolo Ghedini hätten die Staatsanwälte die Genehmigung des Parlaments einholen sollen, um die Telefongespräche des Premiers abzuhören, was sie aber nicht getan haben.

Aus den Telefongesprächen geht laut den Ermittlern hervor, dass Berlusconi die minderjährige Marokkanerin Karima el Marough (" Ruby Rubacuori ") für Sex mit Geld und anderen Geschenken belohnt haben soll. Mit ihr soll Berlusconi bei ausschweifenden "Bunga Bunga"-Partys in seiner Villa wiederholt Sex gehabt haben.

Inzwischen hat die 18-jährige Ruby zum vierten Mal den Rechtsanwalt gewechselt. Der neue Verteidiger, Egidio Verzini, soll sie als Geschädigte vertreten. Der 74-jährige Berlusconi war erneut nicht im Gerichtssaal anwesend. Seit Beginn des Sexprozesses am 6. April ist der Premier noch nie vor dem Mailänder Gericht erschienen.

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