Unterhosenbomber

CIA verhindert Anschlag auf Flugzeug

Die Al-Kaida wollte offenbar einen Passagierflieger in die Luft sprengen.

Der US-Geheimdienst CIA hat offenbar Pläne des Terrornetzwerks Al-Kaida für einen Bombenanschlag auf ein Passagierflugzeug zum Jahrestag des Todes von Osama bin Laden verhindert. Der im Jemen entwickelte Sprengkörper sei eine Weiterwicklung der sogenannten Unterhosenbombe, mit der Weihnachten 2009 ein Passagierflugzeug über der US-Stadt Detroit in die Luft gesprengt werden sollte, berichtete der Sender NBC News am Montag. Der Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab war als sogenannter Unterhosenbomber im Februar zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Der Sprengsatz sei "nicht metallisch" gewesen, hieß es in Medienberichten weiter. Deshalb wäre er auch bei den üblichen Kontrollen an Flughäfen schwer aufspürbar gewesen. Die Bombe sei im Ausland sichergestellt worden, berichtete die US-Bundespolizei FBI in einer Mitteilung. Sie würde untersucht. Das Attentat sollte auf ein Passagierflugzeug mit Ziel USA verübt werden.

© EPA
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In dieser Unterhose sollte 2009 die Bombe transportiert werden

US-Präsident Barack Obama sei über die Verschwörung im April informiert worden, sagte die stellvertretende Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates, Caitlin Hayden, in einer Erklärung. Obama sei versichert worden, dass der Sprengsatz nie eine Bedrohung für die Öffentlichkeit dargestellt habe.

Der damals 24-jährige Abdulmutallab hatte am Weihnachtstag 2009 auf einem Flug von Amsterdam nach Detroit kurz vor der Landung versucht, seine mit Sprengstoff getränkte Unterhose zu zünden. Es entstand zwar ein Feuer, der Sprengstoff explodierte aber nicht wie geplant. Zudem überwältigten mutige Passagiere den Nigerianer. Eine Katastrophe wurde verhindert. Bin Laden war vor einem Jahr in seinem pakistanischen Versteck von US-Elitesoldaten getötet worden.
 

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