Costa Concordia

Costa Concordia

Taucher bei Arbeiten an Wrack verunglückt

Mann unter Wasser verblutet: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen

Ein Taucher, der am Wrack des vor zwei Jahren havarierten Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia vor der toskanischen Insel Giglio am Werk war, ist am Samstag ums Leben gekommen. Der 42-jährige Spanier, der im Dienste der mit der Bergung des Wracks beauftragten Firma Titan Micoperi stand, verunglückte während der Installierung von Schwimmkästen.

Der Taucher soll verblutet sein, nachdem sich ein Bein zwischen Blechteilen eingeklemmt hatten. Die Baustelle an Bord der Costa Concordia wurde gesperrt. Die Staatsanwaltschaft der toskanischen Stadt Grosseto leitete eine Ermittlung wegen fahrlässiger Tötung ein. Es handelt sich um den ersten Arbeitsunfall an Bord der Costa Concordia, die im vergangenen September aufgerichtet worden war.

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Das Wrack soll im Juni von der Insel Giglio weggeschleppt werden. Die Regierung in Rom teilte kürzlich mit, dass das Schiff in Italien abgewrackt wird. Der toskanische Hafen Piombino, der der Insel Giglio am nächsten liegt, hat Finanzierungen für Erweiterungsarbeiten erhalten, die die Abwrackung eines Schiffes der Dimension der Costa Concordia ermöglichen sollten. Auch die Civitavecchia bei Rom und Livorno buhlen um den Großauftrag. In Livorno befindet sich die Werft des Schiffbauriesen Fincantieri, der die Costa Concordia gebaut hat und noch über die Konstruktionspläne verfügt.

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