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Deutscher EU-Parlamentarier fordert Geldwäsche-Überwachung

Balz: Sonst kann ich mir keine Lösung für EU-Hilfe vorstellen.

Der deutsche konservative EU-Abgeordnete Burkhard Balz fordert vor der Gewährung einer Hilfe an Zypern die Entsendung einer unabhängigen Expertengruppe an das südliche Euroland, um die Geldwäsche-Regeln zu überwachen. Darüber hinaus müsse Russland "in die Pflicht" genommen werden.

Grundsätzlich sei die Lage zwischen Spanien, das von der EU Bankenhilfe erhält, und Zypern unterschiedlich. Bei Zypern müssten "alle Parteien, auch Russland", von Anfang an mit einbezogen werden. Zypern sei ein "Sonderfall". In Zypern werde "das Banksystem für verschiedene Transaktionen genutzt". Hier müsse es eine Klärung geben.

Der zypriotische Finanzminister Vassos Shiarly werde morgen mit seinem niederländischen Kollegen, dem neuen Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem, zusammentreffen, um die Lage zu erörtern, sagte Balz. Wesentlich sei aber, dass die Geldwäscheregel überwacht werde. "Den Menschen ist nur schwer zu vermitteln, auch an Zypern Hilfe zu geben, wenn solche Fragen ungeklärt sind. Ich erwarte mir ganz klar von der zypriotischen Führung, dass sie dafür zur Verfügung steht".

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