Diese Mädchen verkaufen ihre Jungfräulichkeit

Prostitution

Diese Mädchen verkaufen ihre Jungfräulichkeit

Umstrittenes Geschäftsmodell, das Jungfrauen online anbietet, sorgt für Aufregung.

Nachdem der Fall der Britin Jasmin, 26, bekannt wurde, die ihre Jungfräulichkeit mittels einer Escort-Agentur verkauft, ist das Unternehmen stärker in den Fokus geraten. Cinderella-Escorts ist eine deutsche Firma mit Sitz in Dortmund. Der Geschäftsführer heißt Jan Zakobielski. In einem Interview mit Forbes im Frühjahr dieses Jahres hat er seine Philosophie erklärt und Rechtfertigungen für seine Dienste gefunden.

Klienten, die Sex mit Jungfrauen haben wollen, würden die Exklusivität schätzen. „Dinge, die nicht jeder haben kann“, wie er sagt. Zum ersten Mal aufgefallen ist Cinderella Escorts, als die 18-Jährige Alexandra Khefren ihre Jungfräulichkeit um 2.4 Millionen Dollar verkauft hat.

© Cinderella Escorts
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Die Anfänge

Die Idee für sein äußerst umstrittenes Geschäftsmodell der Prostitution von jungen Frauen habe er von einem Mädchen, das seine Unschuld verkaufen wollte und auf der Suche nach einer Möglichkeit danach war. „Ich habe ihr gesagt, dass es ohne Agentur unsicher wäre, weil sie allein ist und es da draußen nicht nur gute Männer gibt“, erzählt er dem Forbes-Magazin. Dort fing es an.

Zakobielski erhält für seine Vermittlerdienste 20 Prozent des gezahlten Betrags, sieht sich aber nicht als „Pimp“ (Zuhälter). „Ein Pimp beutet die Mädchen aus; ich bin ein Geschäftsmann. Jeder darf sich selbst seine Meinung bilden, ob es besser ist, wenn die Mädchen ihre Jungfräulichkeit über eine Agentur verkaufen, die sie beschützt oder sie alleine nach einem Käufer suchen“, so Zakobielski weiter.

Geld für eine Zukunft?

Doch wer sind die jungen Frauen, die sich bei der Agentur anbieten? Und was sind die Gründe? Die 20-jährige Monica stammt aus Holland. Das aktuelle Gebot für ihre Unschuld liegt bei 50.000 Euro. Sie lässt über die Homepage mitteilen, dass sie mit dem Geld ihr Studium finanzieren will. „Ich möchte meine Jungfräulichkeit durch Cinderella Escorts verkaufen, weil ich noch niemanden gefunden habe, der es wert ist, meine Jungfräulichkeit zu verschenken“, sagt sie weiter.

© Cinderella Escorts
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Die 18-jährige Elisa aus Spanien möchte ebenfalls das Geld in eine Ausbildung stecken. Momentan bietet ein Käufer 100.000 Euro für eine Nacht mit ihr. „Ich bin mit meiner alleinerziehenden Mutter aufgewachsen. Unsere finanzielle Situation daher schwer. Mit dem Geld aus der Auktion möchte mein Studium bezahlen. Nachdem meinem Hochschulabschluss in Architektur plane ich beruflich Projekte. Um diese zu realisieren wäre natürlich vorhandenes Kapital von Vorteil.“

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Isabella aus Deutschland möchte ihrer Schwester und sich eine gute Zukunft sichern. Die 20-Jährige kann nicht - wie sie sagt - auf die Hilfe ihrer finanzschwachen Familie zurückgreifen. „Der Grund, warum ich meine Jungfräulichkeit über Cinderella Escorts verkaufe ist, weil ich dafür sorgen möchte, dass meine jüngere Schwester und ich eine gute Zukunft haben können. Ich möchte die Möglichkeit haben zu reisen und an einer guten Universität zu studieren. Keines dieser Dinge ist ohne Geld möglich. Ich kann meine Familie nicht um Hilfe bitten, da sie nicht in einer finanziellen Position sind, um mir helfen zu können. Ich freue mich auf den Tag, an dem ich ihnen endlich zurückgeben und ihnen helfen kann, für alles, was sie für mich getan haben.“

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Rechtlich gesehen scheint sich Cinderella Escorts in einer Grauzone zu bewegen. Die „Dienstleistungen“ werden global angeboten - wobei zu bedenken ist, dass Prostitutionsgesetze von Land zu Land stark variieren.

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Aktuell sind weder die Facebookseite noch der eigene Youtube-Channel aktiv. Laut eigenen Angaben aufgrund zu hoher Nachfrage.

 


 



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