KOKS-MAFIA

Drogen-Krieg im Atlantik: Polizei entert Narco-U-Boot mit 9 Tonnen Kokain!

Spektakulärer Schlag gegen die internationale Drogen-Mafia! Mitten im stürmischen Atlantik haben portugiesische Spezialkräfte ein sogenanntes „Narco-U-Boot“ abgefangen. An Bord entdeckten die Ermittler fast neun Tonnen Kokain – der größte Drogenfund, der jemals in Portugal gemacht wurde.

Es war eine Operation wie aus einem Action-Film: Rund 426 Kilometer vor der Küste der Azoren schlugen die Ermittler zu. Unterstützt von der Marine, der Luftwaffe sowie Geheimdienst-Infos aus den USA und Großbritannien, fing die portugiesische Polizei das verdächtige Gefährt ab.

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Das Ziel der Schmuggler: Die riesige Ladung aus Lateinamerika unbemerkt nach Europa zu schleusen. Doch die High-Tech-Überwachung der Behörden war schneller.

 

Drogen-U-Boot versinkt im Ozean


An Bord des Schiffs spielten sich dramatische Szenen ab. Während die Einsatzkräfte 265 Ballen des weißen Goldes sichern konnten, sank das provisorische U-Boot während des Einsatzes und riss einen Teil der Fracht mit in die Tiefe. Insgesamt schätzen die Beamten die Ladung auf fast neun Tonnen. Die vier Besatzungsmitglieder – drei Kolumbianer und ein Venezolaner – wurden noch an Ort und Stelle festgenommen und in Handschellen abgeführt.


Hunderte Millionen Euro wert


Die sichergestellte Menge sprengt alle bisherigen Rekorde in Portugal. Der Schwarzmarktwert der Droge liegt im dreistelligen Millionenbereich. „Dies ist die größte Beschlagnahmung von Kokain, die jemals in unserem Land verzeichnet wurde“, erklärte ein Sprecher der Polizei stolz. Es ist ein schwerer Schlag für die Kartelle, die immer öfter versuchen, mit speziellen Tauchbooten die Radarsysteme der Küstenwache zu unterlaufen.


Portugal im Visier der Kartelle

Der Rekord-Fund zeigt eine gefährliche Entwicklung: Portugal wird immer mehr zum Haupteinfallstor für Drogen in Europa. Bereits im letzten Jahr wurden über 23 Tonnen Kokain vor den Küsten abgefangen – so viel wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Die Schmuggler werden immer dreister und setzen verstärkt auf die schwer zu ortenden „Narco-Subs“, um ihre tödliche Fracht ans Ziel zu bringen. Doch diesmal blieb ihnen nur der Gang ins Gefängnis.

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