Vor Ostküste Australiens

Hai biss Stück aus Surfbrett

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Der 51-jährige Surfer wurde bei der Attacke in die Luft geschleudert.

Bei einem Hai-Angriff vor der Ostküste Australiens ist ein Surfer glimpflich davongekommen: Der Hai rammte das Surfbrett und biss ein großes Stück heraus, wie Stephen King am Montag berichtete. Durch den Aufprall des Raubfisches gegen sein Brett wurde der 51-Jährige in die Luft geschleudert, konnte sich jedoch mit nur kleinen Schürfverletzungen am Bein ans Ufer retten. Er sei "im Moment wohl der glücklichste Mensch auf zwei Beinen", sagte King gegenüber dem Sender Channel Nine nach dem Vorfall nahe Yamba im Norden von New South Wales.

Ein Behördensprecher kommentierte, zum Beginn des Sommers in Australien seien Hai-Angriffe keine Seltenheit. Wassersportler müssten sich darüber im Klaren sein, dass sie "nur Besucher" im Territorium der Raubfische seien. Obwohl Haie vor der australischen Küste nichts Ungewöhnliches sind, kommt es nur selten zu Angriffen auf Menschen. Bis Juni 2009 wurden innerhalb von 20 Jahren lediglich 24 Menschen durch Haie getötet. In den vergangenen drei Monaten gab es dann vor der Küste Westaustraliens drei Todesfälle.

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Hai-Angriffe: Hier ist es gefährlich

Die meisten Hai-Angriffe passieren an der Ost-Küste. Letzter tödlicher Angriff war 2010 an der West-Küste.

An den Küsten Floridas fühlen sich Haie wohl. Den letzten tödlichen Angriff gab es 2010 in Martin County.

2010 gab es eine tödliche Attacke vor Santa Barbara.

Unweit vom Strand entfernt schwimmen ganze Haischwärme.

In Hawaii gibt es etwa 40 Haiarten.

An der Küste im Osten Südafrikas lauern die Zambezihaie.

Hier gibt es viele Weiße Haie.

Hier sollen Unterwassernetze vor Hai-Angriffen schützen.

20 Meilen vor der Küste liegt "Tiger Beach", ein Ort mit sehr vielen großen Haien.

Mit ihrem fischreichen Korallenriff zieht die Stadt Recife massenhaft Haie an.

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