Neue Strandregeln

In diesem Urlaubsland drohen bis zu 60.000 Euro Strafe

Griechenland will seine Küste besser schützen. Nun sind an vielen Stränden Liegen, Musik und Verkauf über diesen Sommer verboten. Bei Verstoß drohen extreme Strafen.

Griechenland ist sehr beliebt bei Urlaubern. Doch nun müssen sich Touristen auf deutlich strengere Strandregeln vorbereiten. Das Mittelmeerland will mit den Regeln seine Küste schützen. Die Regierung hat im April die Anzahl der sogenannten unberührten Strände weiter ausgeweitet. Von den bisher 238 steigt die Zahl nun auf 251.

In mehreren Regionen gibt es somit neue Schutzgebiete. Auf Lefkada wird der Kastro-Strand am Stadtrand in ein Natura-2000-Gebiet mit Lagunen und Salinen hinzugefügt. Ebenfalls genießt auf Limnos ein Abschnitt am Chortarolimni-See den Schutzstatus. Weitere Gebiete am Acheloos-Delta sowie an der Lagune von Mesolongi stehen auch auf der Liste. Auf Ano Koufonisi wurden die Strände Pori und Italida unter Schutz gestellt. Die Bevölkerung protestierte gegen die geplante Nutzung. Auf Kreta wurden mehrere Küstenabschnitte in die Schutzliste aufgenommen. Darunter fallen etwa die Küste rund um Falassarna, Elafonisi und bis Kap Krios.

Hohe Strafen bei Vergehen

An den 251 geschützten Stränden gelten sehr strenge Regeln. Motorisierte Fahrzeuge sowie Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen sind an diesen Küsten verboten. Laute Musik über Lautsprecher oder andere Geräte ist ebenfalls nicht erlaubt. Zusätzlich dürfen Besucher keine Tische, Stühle, Sonnenschirme oder Liegen aufstellen. Klassische Strandbuden wie Wassersportverleiher oder mobile Imbiss- und Verkaufsstände sind verboten. Neue Genehmigungen werden an den geschützten Stränden nicht mehr ausgegeben.

Wie die "Bild" berichtet, drohen bei einem Vergehen Strafen von etwa 2.000 bis zu 60.000 Euro je nach Vergehen. Die Beamten kontrollieren diese Strände sogar aus der Luft, etwa mit Drohnen.

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