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22 Tote

Mali: "Toter" plante Anschlag auf Hotel

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Neuer Terror-Anschlag: Geiselnahme in Luxus-Hotel in Bamako.

Bei einem islamistischen Terrorangriff auf ein Luxushotel in Malis Hauptstadt Bamako sind am Freitag mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Dies verlautete aus Kreisen der UNO-Mission in Mali. Unter den Toten seien auch zwei Angreifer. Bis zu 170 Menschen waren in der Gewalt der Angreifer gewesen. Zum Anschlag bekannten sich zwei mit dem Terrornetzwerk Al Kaida verbundene Gruppen.

"Toter" organisierte Anschlag
Urheber des Angriffs soll nach Erkenntnissen der französischen Regierung der vor Monaten für tot erklärte Islamist Mokhtar Belmokhtar gewesen sein. Dieser habe die blutig beendete Geiselnahme in der malischen Hauptstadt Bamako sehr wahrscheinlich organisiert, sagte Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian am Freitagabend dem Fernsehsender TF1.

Bei dem Überfall waren nach neuen Angaben eines Sprechers der UNO-Mission in Mali mindestens 21 Menschen getötet worden. Im Juni hatte die libysche Regierung mitgeteilt, dass Belmokhtar bei einem gezielten US-Luftangriff im Osten Libyens getötet worden sei - was vom Terrornetzwerk Al-Kaida später bestritten wurde. Der einäugige Al-Kaida-Veteran gilt als Anführer der Terrorgruppe im nördlichen Afrika.

Mali:
© AFP

Terroristen verschanzten sich
Die Angreifer hatten das Radisson Blu Hotel am Vormittag in ihre Gewalt gebracht. Dem in Brüssel ansässigen Betreiber Rezidor zufolge waren zu dem Zeitpunkt 170 Menschen im Hotel. Malische Sicherheitskräfte begannen am Nachmittag, das Hotel zu stürmen. Sie wurden von US-Spezialeinheiten und französischen Truppen unterstützt. Über Stunden waren immer wieder Schüsse zu hören. Die Terroristen hatten sich im siebenten Stock des Gebäudes verschanzt. Auch nach der Beendigung der Geiselnahme hieß es, dass sich noch Angreifer in den oberen Stockwerken des Hotels versteckt hielten.

Innenminister Salif Traore wollte unter Verweis auf eine Pressekonferenz am Abend zunächst keine abschließenden Angaben zur Zahl der Todesopfer machen. In UNO-Kreisen war von 27 Toten die Rede. Eine belgische Regionalverwaltung erklärte, einer ihrer Beamten sei bei dem Angriff umgekommen. In dem bei Geschäftsleuten und Diplomaten beliebten Hotel mit 190 Zimmern waren auch türkische, indische, chinesische, französische und vier deutsche Staatsbürger. Österreicher waren nach Erkenntnissen des Außenministeriums nicht betroffen.

VIDEO: So wurde das Hotel gestürmt

Video zum Thema: Mali: So wurde das Hotel gestürmt

Karte: Hier befindet sich Bamako

Mali:
© AFP


Der arabische Nachrichtensender Al Jazeera und die mauretanische Nachrichtenseite Al-Akhbar berichteten, verantwortlich für den Angriff seien die Terrorgruppen Al-Mourabitoun und Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQIM).

Terroristen stürmen Luxus-Hotel



Wer Koran-Verse aufsagen konnte, kam frei

Zuvor hieß es aus Sicherheitskreisen, die mutmaßlichen Jihadisten hätten einige Geiseln freigelassen, die Verse aus dem Koran rezitieren konnten. Nach Angaben der Hotelkette Rezidor hatten bewaffnete Angreifer in dem Hotel Radisson Blu 140 Gäste und 30 Angestellte in ihre Gewalt gebracht.

Terror-Angriffe auf Hotels 1/14
Terroristen haben - wie am Freitag - in Malis Hauptstadt Bamako in den vergangenen Jahren mehrfach Hotels angegriffen.
 

Der LIVE-Ticker zum Nachlesen

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 22:00

"Toter" soll Urheber des Anschlags sein

Urheber des Terrorangriffs auf ein Luxushotel in Mali soll nach Erkenntnissen der französischen Regierung der vor Monaten für tot erklärte Islamist Mokhtar Belmokhtar gewesen sein. Dieser habe die blutig beendete Geiselnahme in der malischen Hauptstadt Bamako sehr wahrscheinlich organisiert, sagte Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian am Freitagabend dem Fernsehsender TF1.

 21:44

Die Terrorgruppe Al-Mourabitoun habe sichzu dem Anschlag auf das Hotel bekannt, berichtet der arabische TV-Sender Al-Jazeera.

 20:44

Zeuge schildert Schießerei

Ein französischer Geschäftsmann verschanzte sich auf seinem Zimmer im fünften Stock, als das Hotel von dem Terror-Kommando gestürmt wurde. In einem Interview mit dem Radio-Sender MikadoFM aus Mali schildert er den Beginn des Geiseldramas: Er habe gegen 7 Uhr früh mehrere kleine Explosionen gehört, von seinem Hotel-Balkon aus sah er einen Mann in einem T-Shirt und mit einer Kalaschnikow auf den Hotel-Eingang zustürmen. "Ich hörte mehrere Schüsse aus dem Eingangsbereich des Hotels. Ich blieb auf meinem Zimmer, schloss die Tür ab, schaltete das Licht aus und stellte mein Handy stumm." Dann habe er gewartet. Erst nach Stunden sei er von der Polizei aus seinem Zimmer befreit worden.

 20:01

Rund 25 Österreicher in Mali

Mit den Worten "friedlich", "angenehm" und "ruhig" wirbt das Luxushotel Radisson Blu in der malischen Hauptstadt Bamako um Gäste. Das österreichische Außenministerium warnt jedoch nicht erst seit der blutigen Geiselnahme am heutigen Freitag von allen Reisen in das westafrikanische Bürgerkriegsland ab. Das Ministerium geht von etwa 25 Österreichern in Mali aus.

Laut dem Außenministerium sind von der Geiselnahme im Hotel keine Österreicher betroffen. Auch die sieben österreichischen Mitglieder der EU-Trainingsmission in Mali (EUTM) sind wohlauf.

 19:37

UNO-Generalsekretär verurteilt Geiselnahme scharf

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Terrorangriff von Bamako verurteilt. Ban sprach in New York von einem "abscheulichen Terrorangriff" und zeigte sich "besorgt", weil der Angriff zu einem Zeitpunkt komme, an dem das Mali "große Fortschritte" im Friedensprozess zwischen der Regierung und den Tuareg-Rebellen im Norden des Landes mache.

 19:29

Steinmeier: Berlin zu größerem Engagement bereit

Deutschland ist auch nach dem Terrorangriff zu einer Ausweitung seines Engagements in Mali bereit. Dies kündigte Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Freitagabend an. "Wir schauen gemeinsam mit unseren Partnern, wie und wo das am wirkungsvollsten geschehen kann", sagte Steinmeier bei einem Besuch in Sambias Hauptstadt Lusaka.

 18:46

Geiselnehmer im Hotel verschanzt

Auch nach dem offiziellen Ende der Geiselnahme halten sich offenbar noch islamistische Angreifer in einem Luxushotel der malischen Hauptstadt Bamako auf. Sie hätten sich in den oberen Stockwerken des Gebäudes verschanzt, teilte das malische Sicherheitsministerium mit.

 18:33

Österreich hält an Truppenentsendung fest

Die Geiselnahme hat keine Auswirkungen auf die geplante Entsendung österreichischer UNO-Soldaten nach Mali. Ab Februar sollen 15 Bundesheer-Soldaten in das Krisenland geschickt werden, sagte Andreas Strobl, der Sprecher von Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ). Der Terroranschlag von Bamako ändere daran "grundsätzlich nichts".

"So tragisch die Ereignisse sind, sie sind ein Beweis dafür, dass Mali stabilisiert werden muss", sagte Strobl.

 18:23

Angeblich 22 Tote

Nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP soll es bei dem Anschlag mindestens 22 Tote gegeben haben. Dies habe eine nicht näher genannte Quelle aus dem Sicherheitsapparat der Agentur mitgeteilt.

 17:45

Zahl der Opfer unklar

Unklar ist, wie viele Todesopfer es gab. Lokale Medien sprachen von 18 Toten, die Regierung bestätigte zunächst nur drei Opfer. Laut einem UNO-Vertreter hätten UNO-Soldaten rund 27 Leichen gesehen.

 17:23

Geiselnahme beendet

Die Geiselnahme im Radisson-Hotel in der Hauptstadt Bamako ist einem malischen Regierungsvertreter zufolge beendet. Alle Geiseln, die zuletzt noch in der Hand der Angreifer gewesen seien, seien nun in Sicherheit, sagte Amadou Sangho am Freitagnachmittag dem französischem Sender BFMTV. "Diese Menschen sind unter dem Schutz der zivilen Behörden."

Islamistische Angreifer hatten zeitweise 170 Menschen in dem Hotel in ihrer Gewalt, bis Sicherheitskräfte den Komplex stürmten. Wie viele Tote es wirklich gibt, war zunächst unklar. Nachdem zunächst von mindestens drei Toten die Rede war, berichtete ein UNO-Vertreter, UNO-Soldaten hätten rund 27 Leichen gesehen. Die Sicherheitskräfte durchkämmten das Gebäude noch.

 17:13

Mehr Tote befürchtet

 16:54

Französische Truppen in Mali

 16:38

Geiselnehmer haben keine Menschen mehr in ihrer Gewalt

Beim Terroranschlag auf ein Luxushotel in der malischen Hauptstadt Bamako sind am heutigen Freitag mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Dies verlautete aus ausländischen Sicherheitskreisen. "Es wurden 18 Leichen gefunden", hieß es. Die Regierung des westafrikanischen Landes teilte mit, die Geiselnehmer hätten nunmehr keine Menschen mehr in ihrer Gewalt.

 16:32

Sicherheitskreise: Mindestens 18 Tote

 16:25

 16:22

Al-Kaida bekannte zu Angriff auf Hotel

Zu dem Angriff auf ein Luxushotel in der malischen Hauptstadt Bamako hat sich eine Gruppe des Terrornetzwerk Al-Kaida bekannt. Die in Nordmali aktive Islamisten-Organisation Al-Mourabitoun erklärte am Freitag über den Kurznachrichtendienst Twitter, sie stehe hinter dem Überfall und der Geiselnahme. In der Gruppe haben sich Araber und Angehörige der Tuareg zusammengeschlossen.

Der US-Vize-Sondergesandte für den Kampf gegen die Jihadistenorganisation "Islamischer Staat" (IS), Brett McGurk wies daraufhin, dass militante Gruppen in Mali nicht unbedingt in Verbindung mit dem (IS) stehen. Auch seien Spekulationen über Zusammenhänge mit den Attentaten von Paris verfrüht.

 16:12

Nord-Afrikanische Jihadisten sollen für die Geiselnahme verantwortlich sein

 16:03

Was wir bisher wissen

Laut einer Mitteilung des Konzerns Rezidor, der das Hotel Radisson Blu im Zentrum von Bamako betreibt, befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs 140 Gäste und 30 Angestellte in dem Hotel. In den folgenden Stunden wurden dutzende Geiseln in Sicherheit gebracht. Der malische TV-Sender ORTM berichtete von 80 befreiten Geiseln. Sicherheitsminister Traore erklärte, "rund 30 Geiseln" seien von den Spezialkräften befreit worden. Andere hätten allein aus dem Gebäude fliehen können.

Nach Angaben aus Sicherheitskreisen gelangten die Angreifer am Freitag in der Früh in einem Auto mit Diplomatenkennzeichen auf das Hotelgelände, eröffneten anschließend in der siebenten Etage das Feuer und riefen Augenzeugen "Allahu akbar" (Gott ist groß). Zu dem Überfall hat sich bisher niemand bekannt. Eine befreite Geisel sagte, die Angreifer hätten Englisch miteinander gesprochen.

Unter den Geiseln befanden sich nach aktuellen Angaben Franzosen, Türken, Algerier, Chinesen und Inder. Zwei Deutsche waren unter den befreiten Geiseln. Hinweise auf österreichische Geiseln oder Todesopfern lagen nach Angaben des Außenministeriums nicht vor. Auch sieben Bundesheersoldaten, die als Teil der EU-Ausbildungsmission EUTM in Bamako sind, sind laut Verteidigungsministerium in Sicherheit.

 15:37

Es fallen immer noch Schüsse

 15:08

Nach der Erstürmung eines Luxushotels in der malischen Hauptstadt Bamako am Freitag sind nach Angaben des Hotelbetreibers noch immer 137 Menschen in der Gewalt von mutmaßlichen Jihadisten. Rund 125 Gäste und 12 Mitarbeiter würden sich noch in dem Gebäude befinden, hieß es in einer Aussendung der Hotelkette Rezidor.

 14:47

Immer noch 138 Menschen als Geisel gehalten

Unter den 138 Geiseln befinden sich 125 Gäste und 13 Angestellte des Hotels

 14:41

Video zeigt Rettung der Geiseln

Video zum Thema Mali: So wurde das Hotel gestürmt

 13:58

Hotels schon oft Ziel von Terror-Attacken

Terror-Angriffe auf Hotels 1/14
Terroristen haben - wie am Freitag - in Malis Hauptstadt Bamako in den vergangenen Jahren mehrfach Hotels angegriffen.
 
SOMALIA November 2015: Terroristen richten in Mogadischu ein Blutbad in einem bei Politikern und Geschäftsleuten beliebten Hotel an. Mindestens 17 Menschen werden getötet.
 
MALI August 2015: Bei einer Geiselnahme in mehreren Hotels in Sevare kommen 13 Menschen ums Leben, darunter fünf UNO-Mitarbeiter.
 
TUNESIEN Juni 2015: Bei einem Anschlag auf ein Touristenhotel im Mittelmeer-Badeort Sousse werden 38 Menschen getötet.
 
AFGHANISTAN März 2014: Bei einem Taliban-Angriff auf das Luxushotel Serena in Kabul sterben insgesamt 13 Menschen.
 
AFGHANISTAN Juni 2012: Beim Angriff von Taliban auf ein Ausflugshotel in Kargah bei Kabul werden mindestens 26 Menschen getötet.
 
MALI November 2011: Bewaffnete stürmen in der Stadt Hombori ein Hotel, entführen zwei Franzosen und halten sie jahrelang gefangen.
 
AFGHANISTAN Juni 2011: Taliban stürmen ein Luxushotel in Kabul. Die Internationale Schutztruppe ISAF schlägt den Angriff nieder. Alle neun Angreifer, neun Zivilisten und zwei Polizisten kommen um s Leben.
 
PAKISTAN Juni 2011: In Peshawar explodiert zunächst in einem Hotel ein kleiner Sprengsatz. Als sich Menschen in der Straße versammeln, sprengt sich ein Mann in die Luft. Mindestens 35 Menschen sterben.
 
IRAK Jänner 2010: Vor drei Hotels in Bagdad explodieren nahezu zeitgleich Autobomben. Mindestens 38 Menschen sterben.
 
SOMALIA Dezember 2009: Drei somalische Minister und 21 weitere Menschen werden bei einem Anschlag in einem Hotel in Mogadischu getötet.
 
INDONESIEN Juli 2009: Bei Bombenexplosionen im Ritz Carlton und im Marriott in Jakarta sterben mindestens neun Menschen.
 
PAKISTAN Juni 2009: Bei einem Anschlag auf das Luxushotel Pearl Continental in Peshawar sterben mindestens 18 Menschen.
 
INDIEN November 2008: In Mumbai werden bei einer Terrorserie mindestens 171 Menschen getötet. Terroristen greifen auch die Hotels Taj Mahal und Oberoi Trident an und nehmen dort zahlreiche Geiseln.
 

 13:47

Die Geiselnehmer sprechen untereinander Englisch. Das berichten freigelassene Geiseln.

 13:43

Hier eskotiert die Polizei befreite Geiseln in Sicherheit

bamako3.jpg © Reuters

(c) Reuters

 13:31

GIGN, eine Spezialeinheit der französischen Gendarmerie mit dem Einsatzschwerpunkt der Terrorismusbekämpfung, ist auf dem Weg nach Bamako.

 13:29

Keine Österreicher unter Geiseln

Von dem Angriff sind laut Außenministerium mit großer Wahrscheinlichkeit keine Österreicher betroffen. Nach aktuellem Stand gebe es keine Hinweise, dass sich Österreicher unter den Toten oder Geiseln befinden, hieß es am Freitag auf APA-Anfrage.

 13:27

Air-France-Mitarbeiter in Sicherheit

Alle 12 Air-France-Mitarbeiter, die im Hotel untergebracht waren, sind in Sicherheit.

 13:16

Stock für Stock

Malische Spezialkräfte haben mit ihrer Operation begonnen. Sie rücken Stockwerk für Stockwerk in dem Hotel vor. Dabei sind nach Angaben von Augenzeugen immer wieder Schüsse zu hören.

 13:01

EILT: 80 Geiseln frei

Das malische Staatsfernsehen berichtete sobene, dass 80 Geiseln befreit werden konnten.

 12:51

Air-France storniert Flug

Air-France hat aus Terror-Angst den heutigen Flug von Paris nach Bamako gecancellt.

 12:33

Wer steckt hinter Anschlag?

Al Jazeera berichtet, dass die Terror-Gruppe „Ansar al-Din“ für den Anschlag verantwortlich sein soll. „Ansar al-Din“ ist eine brutale Militär-Organisation die für die Implementierung der Scharia in Mali kämpft.

 12:07

Unbestätigten Berichten zufolge sollen bereits 50 Geislen befreit worden sein. Damit würden sich noch 120 Menschen in der Gewalt der Terroristen befinden. Die Behörden bestätigten bisher lediglich, dass 10 Menschen befreit wurden.

 12:04

Minister bestätigt: Mindestens 3 Tote

 12:00

Dangote nicht im Hotel

 11:58

3 Tote

Die Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass es zumindest 3 Tote gibt. Ob es sich dabei um Geiselns handelt, ist derzeit noch unklar.

 11:43

EILT: Einsatzkräfte stürmen Hotel

Soldaten der malischen Armee sollen soeben mit der Erstürmung des Hotels begonnen haben.

 11:41

15 Geiseln offenbar freigelassen

 11:30

Reichster Mann Afrikas unter den Geiseln?

Einem unbestätigten Medienbericht zufolge, befindet sich auch Aliko Dangote, der reichste Mann Afrikas, unter den Geiseln. Das Vermögen des Nigerianers wird auf knapp 15 Mrd. Dollar geschätzt.

 11:26

Österreichische Soldaten nicht betroffen

In der malischen Hauptstadt Bamako sind aktuell auch sieben Soldaten des Bundesheers stationiert, sie sind vom Anschlag auf das dortige Luxushotel jedoch nicht betroffen. "Den Österreichern geht es gut, ihr Stützpunkt befindet sich rund 2,5 Kilometer vom Anschlagsort entfernt", sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums Michael Bauer am Freitag auf APA-Anfrage.

 11:23

Wie viele Geiselnehmer?

In Sicherheitskreisen war von etwa zehn Angreifern die Rede, der Hotelbetreiber Rezidor sprach dagegen von zwei Geiselnehmern

 11:21

Geiseln freigelassen?

Die Angreifer auf das Luxushotel in Malis Hauptstadt Bamako haben offenbar einige Geiseln freigelassen. Es seien diejenigen freigekommen, die Verse aus dem Koran rezitieren konnten, hieß es am Freitag in Sicherheitskreisen.

 11:19

Air-France-Mitarbeiter

Im Radisson-Blu-Hotel chekcen regelmäßig Air-France-Mitarbeiter ein. Ob sie sich unter den Geiseln befinden, ist derzeit noch unklar

 11:17

Terror-Angst in Italien

Italien wächst die Angst vor Terroranschlägen. Wegen eines Bombenalarms wurde auch am Freitag in Rom zum zweiten Mal hintereinander ein Teil der U-Bahnlinie A zwischen Roms Hauptbahnhof Termini und Ottaviano nahe dem Petersplatz unterbrochen. Sicherheitskräfte entdeckten in einem Lagerraum eine Schachtel, die sich jedoch als harmlos herausstellte.

 11:10

Weiterhin ist die Lage in Bamako unklar. Lokale Medien berichten nun, dass Sicherheitskräfte zwei Frauen weg vom Hotel bringen.

 11:06

Islamistischer Hingergrund

Augenzeugen berichten, dass die Männer bei der Erstürmung des Hotels "Allahu akbar" (Gott ist groß) gerufen hätten. In Mali gibt es schon länger islamistische Gruppierungen. Islamistische Kämpfer hatten den Norden Malis Anfang 2012 erobert, wurden aber ein Jahr später von der französischen Armee zurückgedrängt.

 11:05

Paris: Weitere Leiche gefunden

In der bei einem Anti-Terror-Einsatz gestürmten Wohnung in Saint-Denis nahe Paris ist ein weiterer, weiblicher Leichnam gefunden worden.

Hier lesen Sie mehr dazu >>>

 11:01

Unter den Geiseln befinden sich der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge zahlreiche Chinesen. Die US-Botschaft bestätigte den Angriff und forderte über Twitter die US-Bürger auf, sich in Sicherheit zu begeben.

 10:50

Unbestätigten Berichten zufolge sollen die Terroristen mit einem Diplomaten-Auto vorgefahren sein.

 10:47

In diesem Hotel werden die Geiseln gehalten

Unbenannt-3.jpg © Twitter

(c) Twitter

 10:26

Karte: Hier befindet sich Bamako

Unbenannt-1.jpg © Google Maps

 10:25

Zwei Terroristen

Zwei Terroristen sollen in das Hotel gestürmt sein. Sie halten 170 Personen, 140 Hotelgäste und 30 Angestellte.

 10:22

Tote?

Die ISIS Study Group berichtet von insgesamt 13 Toten, davon auch UN-Mitarbeiter. Dies wurde bisher allerdings noch nicht bestätigt.

 10:22

170 Geiseln

170 Geiseln sollen sich in der Gewalt der Terroristen befinden. Augenzeugen berichten auch von Schüssen.

 10:16

Geiselnahme in Luxus-Hotel

Terroristen haben in der malischen Haupststadt Bamako 170 Geiseln genommen, Augenzeugen berichten auch von Schüssen.

Alle Infos finden Sie hier>>>

 09:19

Angst vor ISIS-Anschlägen in der Türkei

Wie Dominosteine fallen die Reiseländer am Mittelmeer dem Terror des selbsternannten Kalifats zum Opfer. Nach Tunesien und Ägypten soll nun auch der türkische Tourismus ins Kreuzfeuer der IS-Jihadisten geraten sein.

Wie jetzt bekannt wurde, hat die Staatsanwaltschaft Ankara im Zuge des G-20-Gipfels der Polizei in Antalya am 17. Oktober eine Warnung zukommen lassen, dass der Islamische Staat (IS) Anschläge plane. Die Informationen stammen von Computerdaten, die bei der Aushebung einer türkischen IS-Terroristenzelle in Gaziantep sichergestellt wurden.

 08:46

Terrorist in Metro aufgenommen

Einer der Drahtzieher der Pariser Terroranschläge, Abdelhamid Abaaoud, ist am Abend der Attacken in einer Metrostation östlich der französischen Hauptstadt erfasst worden. Der Sender BFMTV veröffentlichte am Freitag ein Foto, das den 28-Jährigen am 13. November in der Metro-Station Croix de Chavaux in Montreuil zeigen soll.

 08:41

Mit einer zentralen Zeremonie will Frankreich der Opfer der jüngsten Terrorattacken in Paris und Saint-Denis gedenken. Zu den Feierlichkeiten am 27. November werde auch Präsident Francois Hollande erwartet, berichtete der französische Sender Europe 1 am Freitag. Das Gedenken ist demnach im Invalidendom von Paris geplant, der meist für solche Zeremonien in Frankreich genutzt wird.

 07:48

Belgien lässt Sicherheitsstufe unverändert

Belgien lässt die Terrorwarnstufe unverändert. Das meldete die Nachrichtenagentur Belga am Freitag unter Verweis auf den nationalen Sicherheitsrat. Einzelne Sicherheitsmaßnahmen sollten aber noch verbessert werden. Details dazu blieben zunächst offen. Nach Informationen des öffentlichen Senders VRT sollen die Patrouillen von Polizei und Armee verstärkt werden.

 06:46

Terrorexperte warnt vor Guerillakrieg in Westeuropa

Nach den Anschlägen von Paris hat der australische Terrorexperte und Ex-Pentagon-Berater David Kilcullen vor einem Guerillakrieg der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Westeuropa gewarnt. Der IS entwickle sich gerade zu einer "strukturierten Organisation" wie die Untergrundorganisationen IRA in Nordirland oder die ETA in Spanien, sagte Kilcullen der Nachrichtenagentur AFP.

 04:15

EU-Minister debattieren über Terrorabwehr

Eine Woche nach den Anschlägen von Paris beraten die EU-Staaten auf Bitten Frankreichs über verstärkte Maßnahmen zur Terrorabwehr und besseren Schutz der EU-Außengrenzen. In Paris steht im Senat, der zweiten Kammer des Parlaments, die Abstimmung über die Verlängerung des Ausnahmezustands an. Wie am Donnerstag in der Nationalversammlung wird auch dort eine klare Zustimmung erwartet.

Erweiterte Befugnisse der Sicherheitsbehörden bleiben dann in Frankreich voraussichtlich bis Ende Februar in Kraft. Eine am Freitag geplante Anti-Terror-Kundgebung der muslimischen Gemeinde in Paris wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt.

 03:38

Neue ISIS-Terrordrohung gegen Washington

"Das Weiße Haus wird verkohlt sein von unseren Flammen", zürnt Dschihadist in einem Droh-Video.

 02:33

Frankreich fordert in UNO-Resolution zum Kampf gegen IS auf

Frankreich fordert nach den Anschlägen von Paris die internationale Gemeinschaft in einem UNO-Resolutionsentwurf auf, sich dem Kampf gegen die radikale Miliz Islamischer Staat (IS) anzuschließen. Die Länder, die dazu in der Lage seien, sollten alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um gegen den IS auf dem von ihm kontrollierten Territorium in Syrien und im Irak vorzugehen, heißt es in dem am Donnerstag im UNO-Sicherheitsrat vorgelegten Dokument. Vorkehrungen gegen Anschläge sollten verdoppelt und koordiniert werden. Zudem müsse mehr gegen den Zustrom von Ausländern nach Syrien und in den Irak unternommen werden, die dort an der Seite des IS kämpfen wollten.

 01:49

Münchner Polizei dementiert Focus-Bericht auf Twitter

 01:29

FBI sieht "keine glaubwürdige Drohung" nach Pariser Muster in den USA

Die US-Bundespolizei FBI sieht für die USA keine erhöhte Bedrohung nach dem Muster der Anschläge von Paris. "Wir kennen keine glaubwürdige Drohung in der Art von Paris", sagte FBI-Direktor James Comey am Donnerstag in Washington. Zudem erkenne die Behörde "überhaupt keine Verbindung zwischen den Angreifern von Paris und den USA". Zu einem neuen Propagandavideo der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), in dem mit Anschlägen in New York gedroht wird, sagte Comey: "Der IS und seine Unterstützer veröffentlichen alle mögliche Propaganda", die "nicht glaubwürdig" sei. Ein größeres Problem seien "verwirrte Seelen in Amerika", die dem IS nacheifern wollten.

 00:52

Zwei Festnahmen in Manchester nach Bombendrohung in Flugzeug

Nach einer Bombendrohung eines Passagiers ist im britischen Manchester am Donnerstag ein Flugzeug der Gesellschaft Easyjet evakuiert worden. Nach Polizeiangaben wurden zwei Männer festgenommen. Sämtliche Passagiere wurden erneut einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen, bevor die Maschine mit mehrstündiger Verspätung ins marokkanische Marrakesch startete. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben zu dem Flugzeug gerufen, weil ein Passagier behauptete, eine Bombe in seinem Gepäck zu haben. Zwei Männer im Alter von 45 und 46 Jahren seien wegen des Vorfalls festgenommen worden. Ein Sprengsatz wurde nach Polizeiangaben allerdings nicht gefunden. Der Flughafenbetreiber nannte die Evakuierung eine "Vorsichtsmaßnahme".

 23:52

Terror-Alarm in München: Verdächtige mit falschen Uniformen planten Anschlag mit Gasflaschen

Laut einem Bericht von "Focus Online" hätten Spezialeinsatzkräfte der Polizei am späten Donnerstagabend eine verdächtige arabische Gruppe entdeckt, die offenbar einen Anschlag in der bayerischen Landeshauptstadt vorbereitet hat. Für die Durchführung der Tat wollten die Verdächtigen offenbar mehrere deutsche Polizei-Uniformen benutzen, die auf dem Zimmer des Central Apart Hotels im Münchner Stadtteil Berg am Laim beschlagnahmt wurden. Außerdem fanden die Ermittler auf dem Zimmer mehrere Gasflaschen.

 23:36

Gesuchter Terrorverdächtiger in Schweden festgenommen

Nach zweitägiger Fahndung haben die schwedischen Behörden am Donnerstag einen Mann festgenommen, der wegen der "Planung eines Terrorakts" gesucht wurde. Der 25-jährige Iraker, der über Syrien ins Land gekommen sein soll, sei in einer Unterkunft für Asylbewerber in der nordöstlichen Ortschaft Boliden in Gewahrsam genommen worden, teilten die Behörden mit. Die Festnahme sei ohne Zwischenfälle verlaufen, der Mann solle nun verhört werden.

Ein Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris besteht nach Angaben vom Mittwoch nicht. Am Mittwoch hatten die schwedischen Behörden als Reaktion auf die Pariser Anschlagsserie mit 129 Toten die zweithöchste Warnstufe ausgerufen. Nach Angaben des Inlandsgeheimdiensts Säpo erfolgte die Hochstufung aufgrund von "konkreten Informationen". Am Donnerstag kündigte Ministerpräsident Stefan Löfven eine Verschärfung der Sicherheitsgesetze an.

 23:04

US-Heimatschutzministerium warnte im Mai vor Abaaoud

Das US-Ministerium für Heimatschutz, hat im Mai in einem Bericht vor dem mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge von Paris gewarnt. Der achtseitige, nicht vertraulich gestempelte Bericht analysiert die Folgen aus einem im Jänner im belgischen Verviers vereitelten Anschlag. Überschrift: "Künftige IS-Operationen im Westen könnten dem unterbundenen belgischen Plot ähneln".

Das Dokument entstand in Zusammenarbeit mit dem FBI und dem nationalen Anti-Terror-Zentrum. Bild.de zitierte am Donnerstag aus dem Bericht. Zuvor hatten die US-Sender Fox und CNN und die britische Zeitung "Daily Mail" darüber berichtet.

 22:31

Autor Salman Rushdie beeindruckt von Menschen in Paris

Der britisch-indische Schriftsteller Salman Rushdie (68) bewundert die Menschen in Paris für ihren Umgang mit dem Terror. "Ich fühle Stolz für die Menschen in Paris", sagte er am Donnerstagabend beim Literaturfest München.

Auch nach den verheerenden Anschlägen vor einer Woche hielten sie an ihrem freien Lebensstil fest. "Sie verstecken sich nicht zu Hause, sie gehen weiter aus", sagte Rushdie. Das sei sehr beeindruckend.

Der indischstämmige Autor Rushdie war im Iran vor 26 Jahren in Abwesenheit zum Tode verurteilt worden. Radikale Muslime hatten sein Buch "Die Satanischen Verse" als gotteslästerlich empfunden. Diese "Fatwa" genannte Todesdrohung wurde bis heute nicht offiziell aufgehoben. Der Autor lebte jahrelang im Untergrund. Wegen der Anwesenheit Rushdies auf der Frankfurter Buchmesse hatte der Iran im Oktober seine Teilnahme abgesagt. Auch in München gab es bei seinem Auftritt im Cuvillies-Theater verstärkte Sicherheitsvorkehrungen.

 22:09

Führer mutmaßlicher Hannover-Attentäter hat deutschen Pass

Der Anführer der angeblich fünfköpfigen Gruppe von Attentätern, die einen Anschlag auf das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden am Dienstag geplant haben soll, ist einem Bericht zufolge im Besitz eines deutschen Passes.

Unter Berufung auf Angaben des französischen Geheimdiensts berichtete die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" vom Freitag zudem, die Gruppe habe insgesamt fünf Sprengstoffanschläge geplant. Demnach sollten drei Bomben in einem Fahrzeug mit Zufahrtsberechtigung oder durch ein Mitglied der Gruppe mit Eintrittskarte ins Stadion gebracht werden und dort detonieren.

Einen weiteren Sprengsatz wollten die Terroristen dem Bericht zufolge an einer Bushaltestelle platzieren. Sieben Stunden später hätte die einzige Frau aus der Gruppe einen Sprengsatz an einem nicht näher spezifizierten Bahnhof zünden sollen. Dabei sollte es sich den Angaben zufolge nicht um einen Selbstmordanschlag handeln.

Die Frau sollte demnach mit einem Zug zu dem Bahnhof fahren, dort aussteigen, die Bombe deponieren und mit einem anderen Zug den Tatort wieder verlassen. Die Information sei etwa zwei Stunden vor Anpfiff am Dienstagabend bei den deutschen Behörden eingegangen. Eine halbe Stunde später wurde das Freundschaftsspiel gegen die Niederlande abgesagt.

 21:41

Terroristen wollten fünf Bomben zünden

Wie die Hannoversche Algemeine in ihrer Online Ausgabe jetzt berichtet wollten Terroristen beim Fußball-Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande drei Bomben zünden. Der Anführer der Terror-Zelle soll ein Deutscher sein. Nährere Informationen sind bis dato nicht bekannt.

 21:34

Russisches Parlament debattiert über Anti-Terror-Kampf

Als Reaktion auf die Anschläge in Paris und den Absturz des russischen Passagierflugzeugs über dem Sinai berät das Parlament in Moskau am Freitag über den Kampf gegen den Terrorismus. Die Abgeordneten der Duma und des Oberhauses, des Föderationsrats, wollen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen erörtern. Bei dem Absturz des Flugzeugs in Ägypten waren Ende Oktober alle 224 Insassen ums Leben gekommen.

Russland geht seit Dienstag offiziell von einem Bombenanschlag aus. Präsident Wladimir Putin kündigte daraufhin an, die russischen Luftangriffe in Syrien auszuweiten. Zudem vereinbarte er mit der französischen Regierung, in Syrien militärisch und geheimdienstlich künftig enger zusammenzuarbeiten.

 21:21

Terrorgefahr für französische Regierung nicht gebannt

Auch nach dem Großeinsatz der Polizei in der Pariser Vorstadt Saint-Denis hält die französische Regierung die Terrorgefahr nicht für gebannt. "Die Bedrohung hält an", sagte Premierminister Manuel Valls am Donnerstag im Fernsehsender France 2.

So wisse man nicht, ob es Personen oder Gruppen gebe, die eine direkte Verbindung zu den Anschlägen in Paris oder zu der in Saint-Denis ausgehobenen Extremistenzelle hätten. Dies sei zumindest vorstellbar.

Es gebe in Frankreich Personen, die eine reale Gefahr darstellten, sagte Valls. "Diese Personen muss man verfolgen, jagen und unschädlich machen." Demnach ist auch unklar, ob sich der flüchtige Verdächtige Salah Abdeslam in Frankreich oder Belgien aufhält. Der Mann soll einer der Attentäter gewesen sein, die allein in der Pariser Konzerthalle Bataclan 89 Menschen töteten. Insgesamt kamen bei der Anschlagsserie vom Freitagabend etwa 130 Menschen ums Leben.

 20:52

Clinton: Europa bei der Terrorabwehr "weit zurück"

Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton hat nach den Terroranschlägen in Paris die Zusammenarbeit bei der Terrorabwehr in Europa mit scharfen Worten kritisiert. Polizei und Geheimdienste arbeiteten grenzüberschreitend nicht eng genug zusammen. "Europa liegt weit zurück", sagte Clinton am Donnerstag in New York.

"Sie informieren sich nicht einmal gegenseitig, wenn sie einen Terrorverdächtigen an der Grenze zurückschicken oder wenn ein Pass gestohlen wird". Die Bewerberin um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten forderte eindringlich Besserung. "Das muss sich ändern", verlangte Clinton.

 20:25

Hollande ordnete Verstärkung der Militäraktionen gegen den IS an

Der französische Präsident Francois Hollande will die Luftschläge gegen Stellungen der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien und dem Irak ausweiten. Die Anweisungen für die Intensivierung der laufenden Militäraktionen habe der Staatschef bei einer Sitzung des Sicherheitskabinetts gegeben, teilte der Elyseepalast in Paris am Donnerstag mit.

Frankreich hat am Donnerstag einen UNO-Resolutionsentwurf zum Kampf gegen den IS vorgelegt. In dem Text fordert Paris die Mitgliedstaaten auf, "ihre Anstrengungen zur Verhinderung und Vorbeugung von Terrorakten insbesondere des IS zu verdoppeln und miteinander zu koordinieren". Es müssten alle "notwendigen Maßnahmen" getroffen werden, um die Extremistengruppe zu bekämpfen.

 20:20

Neun Festnahmen bei mehreren Razzien in Brüssel

Bei erneuten Razzien in Brüssel sind am Donnerstag neun Verdächtige im Zusammenhang mit den Pariser Anschlägen festgenommen worden. Sieben Festnahmen stünden in direkter Verbindung mit dem Selbstmordattentat des Franzosen Bilal Hadfi, erklärte die belgische Staatsanwaltschaft. Die anderen beiden Festgenommenen würden ebenfalls verdächtigt, in die Anschlagsserie verwickelt gewesen zu sein.

 20:15

Arabische Aktivisten in Berlin: Kernproblem Jugendarbeitslosigkeit

Die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Nahost und Nordafrika ist aus Sicht arabischer Aktivisten ein wesentlicher Grund dafür, dass sich eine wachsende Zahl von Muslimen Terrorgruppen anschließt. "Das sind junge Leute, oft mit wertlosen Diplomen in der Tasche, die alle Hoffnung auf ein Leben in Würde verloren haben".

Dies sagte Wafa Lamiri vom Zentrum junger Unternehmer Tunesiens, am Donnerstag zum Ende einer dreitägigen Konferenz in Berlin. Ein Weg aus diesem Dilemma sei beispielsweise die Ausweitung von Programmen zur Ausbildung von Facharbeitern. In Nordafrika waren nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) im vergangenen Jahr 30,5 Prozent aller jungen Menschen arbeitslos.

 20:07

Französischer Journalist, dessen Frau getötet wurde, bewegt mit Brief

Es ist kein Schreiben des Hasses, sondern ein Aufruf zum Widerstand - und er bewegt viele Tausend Menschen: Der Brief des französischen Journalisten Antoine Leiris richtet sich an die Mörder seiner Frau, die im Kugelhagel der Terroristen im Pariser Musikclub "Bataclan" getötet wurde. Seit Tagen kursiert der Brief im Internet, Zeitungen veröffentlichten ihn.

"Meinen Hass bekommt Ihr nicht", beginnt Leiris seinen Aufruf, den er am Montagnachmittag veröffentlichte. Gemeint sind die Terroristen, die im "Bataclan" 89 Menschen töteten und Hunderte schwer verletzten. Nur wenige Stunden vor der Veröffentlichung des Briefes hatte Leiris die Leiche seiner Frau Helene Muyal-Leiris identifizieren müssen.

Dennoch empfinde er keinen Hass, schreibt Leiris. Ein solches Gefühl wäre lediglich ein Geschenk an die Terroristen, das er ihnen nicht geben wolle. "Sicher, Ihr habt es genau darauf angelegt - doch auf diesen Hass mit Wut zu antworten, das hieße, sich derselben Ignoranz zu ergeben, die aus Euch das gemacht hat, was Ihr seid."

 19:56

Das ist der Bombenbauer von Paris

Die Suche nach den Terroristen von Paris hält weiterhin an. Auch wenn der Drahtzieher und Terror-Pate Abdelhamid Abaaoud ausfindig und getötet werden konnte, sind noch immer Attentäter und Mitwisser auf der Flucht. Einer davon ist Mohammed K. Nun fahndet die Polizei offiziell nach ihm, er soll die Sprengsätze, welche alle baugleich waren, hergestellt haben.

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 18:13

Italiens Muslime demonstrieren am Samstag gegen Terror

Nicht in meinem Namen": Mit diesem Slogan ruft die muslimische Gemeinschaft in Italien zur Beteiligung an zwei Großdemonstrationen am kommenden Samstag in Mailand und Rom auf. Damit soll gegen den fundamentalistischen Terror protestiert werden, "der die wahre Botschaft des Islam verrät", betonten die Organisatoren.

In Rom findet die Veranstaltung auf der zentralen Piazza Santi Apostoli statt. In Mailand ist die Kundgebung auf der Piazza San Babila unweit des Doms geplant. Zur Demonstration in Mailand, die vom italienischen Parlamentarier marokkanischer Abstammung Khalid Chaouki mitorganisiert wurde, ist auch der Chef der ausländerfeindlichen Oppositionspartei Lega Nord, Matteo Salvini, eingeladen.

 17:39

Mutmaßlicher Drahtzieher Abaaoud war in Deutschland

Der getötete Islamist und mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Paris, Abdelhamid Abaaoud, war mindestens ein Mal in Deutschland. Die deutsche Bundespolizei habe den Belgier am 20. Jänner 2014 am Flughafen Köln/Bonn kontrolliert, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte "Spiegel Online" darüber berichtet.

 17:13

Pariser Moschee sagte Kundgebung gegen Terror ab

Die muslimische Gemeinde in Paris hat ihre für Freitag geplante Kundgebung gegen den Terror aus Sicherheitsgründen kurzfristig abgesagt. Die unerlässlichen Bedingungen für die Sicherheit der Veranstaltung seien nicht erfüllt, erklärte die Große Moschee am Donnerstag laut einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP. Der Entscheidung seien Gespräche mit der Polizei vorausgegangen.

 16:45

Die französische Regierung hat im Kampf gegen den Terrorismus eine engere Zusammenarbeit der EU-Staaten angemahnt. "Jeder muss verstehen, dass es dringlich ist, dass Europa sich wieder fasst, sich organisiert, sich gegen die terroristische Bedrohung verteidigt", sagte Innenminister Bernard Cazeneuve am Donnerstag in Paris. "Die Kooperation im Kampf gegen den Terrorismus ist von größter Bedeutung."

 16:43

Slowakei nahm 20 Ausländer fest

Die slowakische Polizei hat seit den Terroranschlägen von Paris am Freitag 20 Ausländer festgenommen. Die meisten wurden umgehend des Landes verwiesen. Vier seien in Untersuchungshaft, weil Terrorismusverbindungen nicht völlig auszuschließen seien, teilte der slowakische Innenminister Robert Kalinak am Donnerstag in Bratislava mit.

 15:50

Der getötete Islamist Abdelhamid Abaaoud hat nach Worten von Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve nach derzeitigen Erkenntnissen "eine entscheidende Rolle" bei den verheerenden Anschlägen von Paris gespielt. Die Ermittlungen würden "die genaue Beteiligung" Abaaouds klären, sagte Cazeneuve am Donnerstag in Paris.

 15:40

Anders als etwa Luxemburg und Belgien plant Österreich als Sicherheitsmaßnahme kein Verbot von anonymen Handy-Wertkarten. Das werde derzeit nicht diskutiert und sei in Österreich auch gar nicht so einfach, sagte der Sprecher von Verkehrsminister Alois Stöger (SPÖ), Christoph Ertl, am Donnerstag. Hierzulande müsste man das Telekommunikationsgesetz ändern

 15:33

Frankreichs Präsident François Hollande trifft sich am Donnerstagnachmittag mit seinem Sicherheitskabinett. Dies teilte der Elyseepalast mit. Das Treffen ist für 17.00 Uhr angesetzt. Am Vortag war bei einer Anti-Terror-Aktion in Saint-Denis ein mutmaßlicher Drahtzieher der Anschläge von Paris getötet worden.

 14:56

Amnesty International hat vor einer Verletzung der Menschenrechte durch den Ausnahmezustand wegen der Terrorgefahr in Frankreich gewarnt. "Ausnahmemaßnahmen müssen die Öffentlichkeit schützen, ohne auf Menschenrechten herumzutrampeln", erklärte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag.

 14:43

Valls nannte Abaaoud "Gehirn der Anschläge"

Frankreichs Premierminister Manuel Valls hat den bei einem Polizeieinsatz ums Leben gekommenen Terrorverdächtigen Abdelhami Abaaoud als "eines der Gehirne der Anschläge bezeichnet". "Wir wissen heute, dass Abaaoud, das Gehirn dieser Anschläge - eines der Gehirne, denn wir müssen besonders vorsichtig sein und kennen die Bedrohungen - sich unter den Toten befand", sagte Valls am Donnerstag.

 13:53

Nach den Anschlägen von Paris hat der Leiter der europäischen Polizeibehörde Europol, Rob Wainwright, die EU-Staaten aufgefordert, mehr Informationen über Terrorismusverdächtige auszutauschen. Europa sehe sich der stärksten Bedrohung "der vergangenen zehn Jahre" gegenüber, sagte Wainwright vor dem Innenausschuss des Europaparlaments am Donnerstag. Weitere Anschläge seien "wahrscheinlich".

 13:52

Rom sperrt seinen Luftraum

Nach den Terroranschlägen in Paris dehnt die Stadt Rom im Zusammenhang mit dem am 8. Dezember beginnenden Heiligen Jahr seinen gesperrten Luftraum aus. Der gesamte Luftraum über der Ewigen Stadt werde während des bis November 2016 laufenden Jubiläumsjahres geschlossen bleiben, kündigte Roms Präfekt Franco Gabrielli am Donnerstag in Rom an.

 13:38

Mutmaßlicher Drahtzieher ist tot

Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Paris, Abdelhamid Abaaoud, ist tot. Das teilte die französische Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Abaaoud sei bei der Razzia im Pariser Stadtteil Saint-Denis ums Leben gekommen.

 13:03

Nationalversammlung billigt längeren Ausnahmezustand

französische Nationalversammlung hat am Donnerstag die Verlängerung des Ausnahmezustands nach den Anschlägen von Paris auf drei Monate gebilligt. Die von der Regierung erbetene Maßnahme muss noch vom Senat verabschiedet werden, bevor sie in Kraft treten kann. Eine entsprechende Sitzung wird für Freitag erwartet. Die Vollmachten erlauben es der Polizei unter anderem, Verdächtige leichter festzunehmen und Razzien auszuführen.

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 13:00

Als Reaktion auf die Attentate treibt Frankreich die Verschärfung seiner Sicherheitsgesetze voran. So soll es künftig mehr Sicherheitskräfte im Land geben. Verdächtige, von denen einen ernsthafte Gefahr ausgehen könnte, sollen leichter unter Hausarrest gestellt werden können. Insgesamt rechnet Finanzminister Michel Sapin rund 600 Millionen Euro zusätzlich für Sicherheitsmaßnahmen

 12:45

Zusätzlich 600 Mio. Euro für Sicherheit

Nach den Anschlägen von Paris kalkuliert die französische Regierung für 2016 zusätzliche Sicherheitsausgaben von rund 600 Mio. Euro ein. Wie Finanzminister Michel Sapin am Donnerstag erläuterte, soll für die von Präsident Francois Hollande angekündigten Maßnahmen vor allem in den Zuständigkeitsbereichen des Innen-, des Justiz- und des Verteidigungsministeriums das Personal verstärkt werden.

 12:19

Kommt Imam-Register?

Italien will die im Land aktiven Imame unter die Lupe nehmen. Die oppositionelle Mitte-Rechts-Partei Forza Italia um Ex-Premier Silvio Berlusconi hat der Abgeordnetenkammer einen Gesetzentwurf für die Einführung eines nationalen Registers für Imame eingereicht, die in Italien predigen dürfen.

Nur Imame, die sich an die nationalen Gesetze halten und die Integration fördern, sollen in das Register, das das Innenministerium führen soll, eingetragen werden. Imame sollen sich verpflichten, auf Italienisch zu predigen. Damit wolle man das Phänomen der "Hassprediger" bekämpfen, hieß es in Rom. Das Innenministerium solle kontrollieren, dass die italienischen Moscheen nicht zu geheimen Finanzierungszentren islamischer Kämpfer werden, forderten die Parlamentarier der Forza Italia. Diese unterstrichen, dass die Moscheen fast immer entscheidend für die Rekrutierung von Fundamentalisten seien.

 11:43

Ermittlungen in Österreich

Die Frage, was der 26-jährige Salah Abdeslam, der seit den Anschlägen in Paris vom vergangenen Freitag gesucht wird, im September in Österreich gemacht hat, beschäftigt weiter die heimischen Ermittler. Abdeslam war im September aus Deutschland kommend in Oberösterreich eingereist und hatte sich in einer Polizeikontrolle verfangen, wie das Innenministerium am Dienstag bekannt gegeben hatte.

 11:27

Imam zeigt Härte gegen Jihadisten

Nach den jüngsten Terroranschlägen in Paris führt die Spur einmal mehr nach Belgien. Imam Mouhamed Galaye Ndiaye erklärt im Gespräch, warum die Rekrutierer von Jihadisten einen Bogen um die Große Moschee in Brüssel machen und warum es nicht seine Aufgabe ist, mit der Polizei zusammenzuarbeiten.

Auf die Frage, ob er Lust habe, vor dem Hintergrund der Anschläge in Paris ein paar Fragen zu beantworten, sagt Ndiaye: "Lust nicht, aber es gehört zu meiner Aufgabe."

 11:26

Razzien in Belgien

In Belgien hat die Polizei nach den Anschlägen von Paris mit neuen Razzien begonnen. Es habe sechs Durchsuchungen in der Region Brüssel, darunter auch im Stadtteil Molenbeek, gegeben, sagte ein Sprecher der belgischen Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.

Unter den weiteren Orten der Razzien vom Donnerstag waren der Staatsanwaltschaft zufolge auch das gutbürgerliche Viertel Uccle sowie das Zentrum der belgischen Hauptstadt. Aus Polizeikreisen hieß es, auch im Brüsseler Stadtteil Jette fänden Razzien statt.

 10:58

Polizisten sollen ständig Waffen tragen dürfen

Die französische Polizei will ihren Beamten als Reaktion auf die Anschläge von Paris mit mindestens 129 Toten erlauben, ihre Dienstwaffen auch in ihrer Freizeit zu tragen. Das geht aus einer vorläufigen internen Mitteilung der Generaldirektion der französischen Polizei hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag.

Polizisten sollen auf freiwilliger Basis ihre Waffe außerhalb der Dienstzeiten tragen können. Sie müssen darüber ihre Vorgesetzten informieren

 10:49

Die Sicherheitsvorkehrungen in und rund um die Scala in Mailand sind verschärft worden, nachdem in Italien fünf Terrorverdächtige identifiziert worden sind, die laut der US-Bundespolizei FBI Anschläge auf bekannte Sehenswürdigkeiten geplant haben könnten, darunter auf das Opernhaus. Rund um das Theater stationieren Soldaten und Polizisten. Im Foyer wurden Metalldetektoren aufgestellt.

 10:33

Neue Razzien in Belgien

Bei einem Anti-Terror-Einsatz hat die Polizei im Großraum Brüssel am Donnerstag wieder mehrere Häuser durchsucht. Nach Informationen der belgischen Nachrichtenagentur Belga handelte es sich dabei um Häuser von Freunden und Familienangehörigen des gesuchten Selbstmordattentäters Bilal Hadfi.

 10:26

Der belgische Ministerpräsident Charles Michel hat die Bereitstellung von 400 Millionen Euro für die Terrorismusbekämpfung angekündigt. Außerdem sollen Gesetze gegen Hassprediger verschärft, aus Syrien heimkehrende Kämpfer der Jihadistenorganisation "Islamischer Staat" (IS) inhaftiert und der anonyme Kauf von SIM-Karten für Handys unterbunden werden, sagte Michel in Brüssel am Donnerstag.

 10:16

Video der Anschläge

Ein Video zeigt die dramatischen Minuten des Terror-Angriffs auf ein Pariser Restaurant.

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 10:10

Valls warnt vor Anschlägen mit chemischen Waffen

Frankreichs Premierminister Manuel Valls hat vor Anschlägen mit chemischen und biologischen Waffen gewarnt. "Wir dürfen nichts ausschließen", sagte Valls am Donnerstag in der Nationalversammlung bei einer Debatte über eine Verlängerung des Ausnahmezustands. "Es kann auch das Risiko chemischer oder bakteriologischer Waffen geben."

 09:31

Frankreichs Außenminister Laurent Fabius hat das Engagement Moskaus im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) begrüßt. "Es gibt eine Öffnung Russlands" sagte er Donnerstagfrüh im Sender France Inter. Im Kampf gegen den IS müssten alle Kräfte zusammenstehen

 09:00

De Blasio: Keine konkrete Gefahr in New York

Trotz einer neuen Videobotschaft der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), in der indirekt ein Anschlag auf New York in Aussicht gestellt wird, sehen die Behörden keine akute Bedrohung für die Millionenmetropole. Es gebe keine konkrete Gefahr, betonten Bürgermeister Bill de Blasio und Polizeichef Bill Bratton am späten Mittwochabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz am Times Square.

 08:46

Renzi: "Dürfen auf unsere Identität nicht verzichten"

Italiens Premier Matteo Renzi hat nach den Anschlägen in Paris betont, dass Europa aus Angst vor dem fundamentalistischen Terrorismus nicht auf seine Freiheit verzichten dürfe. "Wir unterschätzen die Terrorgefahr nicht, doch wir dürfen nicht auf unsere Identität verzichten", sagte der Regierungschef nach Angaben italienischer Medien vom Donnerstag.

 08:26

In Italien sind laut Medienberichten fünf Terrorverdächtige identifiziert worden, die Anschläge auf bekannte Sehenswürdigkeiten geplant haben könnten. Die US-Bundespolizei FBI habe die italienischen Behörden auf diese Personen mit arabischen Namen hingewiesen, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. Bisher seien sie aber noch auf freiem Fuß.

 08:04

Terroristen lockte Polizei mit Hilfe-Rufen

"Helft mir, helft mir" soll die Terroristen gestern in Saint Denis gerufen haben, kurz bevor sie sich in die Luft sprengte. Offenbar wollte sie damit Polizisten mit in den Tod reißen.

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 07:19

Ein Kiffer und ein Verlierer

Die Ex-Frau von Ibrahim Abdeslam, einer der Paris-Attentäter, erzählt in einem Interview Persönliches über den Terroristen. Dieser soll die meisten Tage kiffend im Bett verbracht haben.

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 06:42

Drohung gegen New York

ISIS veröffentlichte ein neues Video, in dem man mit einem Anschlag auf New York droht.

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 06:09

Hollande und Ban sprachen über Konsequenzen

Nach den Terroranschlägen in Paris haben Frankreichs Präsident Francois Hollande und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon über das weitere Vorgehen beraten. Ban habe Hollande in einem Telefonat Unterstützung bei der "schnellstmöglichen Verabschiedung" einer Anti-Terror-Resolution des UN-Sicherheitsrats zugesagt, hieß es am Mittwoch unter Berufung auf Informationen aus dem Pariser Elysee-Palast.