In sozialen Netzwerken sorgt derzeit ein umstrittener Trend gegen Donald Trump für Aufsehen. Millionenfach geteilte Beiträge spielen teils indirekt auf Gewalt gegen den US-Präsidenten an und sorgen nun international für heftige Diskussionen.
Seit Trumps zweiter Amtszeit verbreiten sich laut Berichten immer häufiger Inhalte, in denen der Tod des Präsidenten angedeutet oder indirekt herbeigewünscht wird. Meist geschieht das verschlüsselt oder satirisch. Kritiker sprechen dennoch von gefährlicher Stimmungsmache.
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Auch Promi sorgt für Kritik
Für besondere Aufregung sorgte zuletzt ein Beitrag von „Star Wars“-Schauspieler Mark Hamill. Er veröffentlichte online ein Bild, das Trump in einem offenen Grab zeigte, versehen mit den Worten „if only“. Darunter schrieb er: „Er sollte lange genug leben, um seine unvermeidliche, verheerende Niederlage bei den Zwischenwahlen mitzuerleben, für seine beispiellose Korruption zur Rechenschaft gezogen, angeklagt, verurteilt und für seine zahllosen Verbrechen gedemütigt zu werden. Lange genug, um zu erkennen, dass er in den Geschichtsbüchern für immer in Schande stehen wird.“ Nach heftiger Kritik aus dem Umfeld der US-Regierung löschte Hamill den Beitrag wieder und entschuldigte sich öffentlich.
Politischer Ton wird härter
Die Debatte kommt in einer ohnehin aufgeheizten Phase der US-Politik. In den vergangenen Jahren gab es mehrere dokumentierte Attentatsversuche auf Trump, gleichzeitig wächst die politische Spaltung im Land weiter.