Trump: Irans oberster Führer Khamenei ist tot
Das geistliche Oberhaupt des Irans, Ayatollah Ali Khamenei, ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump tot.
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Das schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Aus dem Iran lag dafür keine Bestätigung vor. Zuvor hatten israelische Medien Khameneis Tod bei den US-israelischen Angriffen gemeldet, Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu sprach von vielen "Anzeichen" dafür. Nach Angaben aus Israel wurden führende Vertreter der iranischen Militärführung getötet.
Jubel in Teheran
Nach unbestätigten Berichten über den Tod Khameneis brach in Teheran spontan Jubel aus. Bewohner der iranischen Hauptstadt berichteten von Menschen, die vor Freude aus ihren Fenstern schrien. Die Nachricht war unter anderem von iranischen Exilmedien verbreitet worden, die im Iran über Satellit empfangen werden können. Auf den Straßen waren Hupkonzerte zu hören.
Die USA und Israel hatten die Angriffe Samstagfrüh begonnen. Trump erklärte, die unter dem Namen "Operation Epic Fury" ("Epische Wut") laufende Offensive solle eine Sicherheitsbedrohung für die USA beenden und den Iranern die Chance geben, ihre Regierung zu stürzen. Er warf dem Iran vor, bei den jüngsten Verhandlungen nicht zu einem Abkommen bereit gewesen zu sein. Der Iran reagierte auf den Beschuss seinerseits mit Raketenangriffen auf Israel und mindestens sieben andere Staaten, darunter solche mit US-Militärstützpunkten. In den iranischen Staatsmedien war unter Berufung auf den Roten Halbmond von 201 Toten und 747 Verletzten im Iran die Rede. Dem US-Militär zufolge gab es keine Berichte über Verluste unter US-Soldaten.
Trump: Mehrere Wege zur Beendigung des Konflikts
Den Angriffen gingen gescheiterte Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der vergangenen Woche voraus. Themen waren insbesondere die iranischen Atom- und Raketenprogramme. Trump hatte eine massive US-Militärpräsenz in der Region aufgebaut. "Unser Ziel ist es, das amerikanische Volk zu verteidigen, indem wir unmittelbare Bedrohungen durch das iranische Regime beseitigen", erklärte Trump nach Beginn der Angriffe. Später sagte er dem Nachrichtenportal Axios, er könne den Einsatz lange fortsetzen und "alles übernehmen" oder ihn in zwei bis drei Tagen beenden. Der Iran werde Jahre brauchen, um sich von dem Angriff zu erholen.