Am Petersplatz

Papst Franziskus sprach Segen "Urbi et Orbi"

Vor Zehntausenden Gläubigen und Touristen auf dem Petersplatz

Vor zehntausenden Gläubigen und Touristen hat am Sonntag Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom den Segen "Urbi et Orbi" ("der Stadt und dem Erdkreis") erteilt. Auf dem Platz hatte sich bei strahlendem Wetter schon seit dem frühen Morgen eine riesige Menschenmenge versammelt.

© Getty Images
Petersplatz Ostersonntag
× Petersplatz Ostersonntag
© Getty Images Zehntausende versammelten sich am Petersplatz

Anti-Terror-Einheiten und Spezialkräfte der Polizei überwachten das Gelände rund um den Vatikan. Die Zeremonie auf dem Petersplatz ist mit einem Sündenablass für alle Menschen verbunden, die den Segen in gläubiger Haltung direkt in Rom, aber ebenso im Radio oder Fernsehen verfolgen. Auch deshalb ist der Segen sehr populär. Beim Segen benannte das Kirchenoberhaupt die vielen Krisenherde rund um den Globus.

© APA/AFP/FILIPPO MONTEFORTE
Papst Gläubige
× Papst Gläubige
© APA/AFP/FILIPPO MONTEFORTE Papst begrüßt die zahlreichen Gläubigen

Franziskus bat um mehr Anstrengungen, Konflikte zu beenden und leidenden Menschen beizustehen. Frieden erbat der Papst zunächst vor allem für Syrien und für das Heilige Land. Von den afrikanischen Krisenherden nannte Franziskus Nigeria, den Südsudan und den Kongo.

© Getty Images
Schweizergarde
× Schweizergarde
© Getty Images Päpstliche Schweizergarde bei der Ostermesse

Der Papst plädierte für Initiativen zur Förderung des sozialen Friedens in Lateinamerika. Er urgierte zudem Bemühungen für Frieden in der Ukraine und plädierte auch für einen verstärkten Einsatz im Kampf gegen die "Plage der Korruption" und für die Konsolidierung der demokratischen Institutionen in allen Ländern. Franziskus bekundete außerdem seine Nähe zu Menschen, die vom Problem der Arbeitslosigkeit belastet seien.

© Getty Images
Papst Ostersonntag
× Papst Ostersonntag
© Getty Images Papst Franziskus bei der Ostermesse

Der Papst hatte die Osterfeierlichkeiten am Gründonnerstag mit der traditionellen Fußwaschung in einer Strafanstalt nahe Rom begonnen. Am Karfreitag verfolgte er vom Hügel Palatin oberhalb des Kolosseums den Kreuzweg, bei dem an den Leidensweg Jesu erinnert wird.

OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten