"Sie schossen sogar auf Fans in Rollstühlen"

Augenzeugin berichtet

"Sie schossen sogar auf Fans in Rollstühlen"

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Terroristen machten im "Bataclan" gezielt Jagd auf behinderte Menschen.

Im Konzertsaal "Bataclan" spielten sich am Freitag Horror-Szenen ab, ISIS-Terroristen töteten mindestens 89 Zivilisten. Die Jihadisten machten dabei weder vor Frauen noch vor Schwangeren oder Gebrechlichen halt. Wie eine Überlebende des Massakers nun berichtet, waren nicht einmal Menschen mit Behinderung vor den Terroristen sicher.

Gezielte Jagd

Die 49-jährige Helen Wilson war Zeugin des Massakers. Wie sie dem britischen Telegraph berichtete, machten die Killer gezielt Jagd auf hilflose Personen und schossen dabei mit ihren  Kalaschnikows auf Menschen in Rollstühlen.  Wie viele Rollstuhlfahrer im Bataclan starben, ist bisher nicht bekannt. Der Club war aber bei gehbehinderten Musikliebhabern wegen der Barrierefreiheit besonders beliebt.

Freund der Augenzeugin ermordet

Auch die US-Amerikanerin wurde durch die ISIS-Killer verwundet. Eine Kugel traf sie im Bein, die 49-Jährige musste operiert werden, ist aber bereits am Weg der Besserung. Nicht so viel Glück hatte ihr Ex-Freund Nick Alexander, der beim Konzert für die Band arbeitete. Dieser wurde von den Terroristen eiskalt ermordet.

Dieses Video zeigt den Moment, als in der Konzerthalle Bataclan die ersten Schüsse fielen:

Video zum Thema: In dieser Sekunde brach Terror los
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