Drohnen in Sibirien
Putin in Panik: Mysteriöser Vorfall schockt Russland
Medienberichte sprechen davon, dass unbemannte Fluggeräte das Uralgebirge überflogen haben sollen. Damit erreicht der Krieg eine neue Dimension: Die Ukraine trifft Russland nun nicht mehr nur an der Front, sondern auch im vermeintlich sicheren Hinterland.
Der Zeitpunkt hätte kaum symbolischer sein können: Ausgerechnet an seinem Geburtstag musste Wladimir Putin sich mit Berichten über neue Drohnenangriffe auseinandersetzen – und reagierte sichtbar gereizt. In Kreml-nahen Medien zeigte er sich wütend und beschwerte sich über die „Panikmache“, die in sozialen Netzwerken und regionalen Behörden umgehe.
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Putin schimpfte, man dürfe sich „nicht von der westlichen Propaganda verrückt machen lassen“. Doch die zunehmende Zahl der Angriffe spricht eine andere Sprache. Laut russischen Telegram-Kanälen wurden in den vergangenen Wochen mehrere Energieanlagen und Militärstandorte im Landesinneren attackiert. Die ukrainischen Drohnen sollen dabei Hunderte Kilometer weit geflogen sein – teils bis an die Grenze zu Asien.
Neue Taktik der Ukraine
Für die russische Bevölkerung ist das ein Schock: Was lange als weit entferntes Kriegsgeschehen galt, rückt nun bedrohlich nah. In sozialen Netzwerken kursieren Videos, die Explosionen und brennende Gebäude in Regionen zeigen, die bisher als unangreifbar galten.
Militärexperten sehen in den Angriffen eine gezielte Strategie Kiews. Durch Schläge auf die russische Infrastruktur will die Ukraine Druck auf Putins Kriegsmaschinerie ausüben – und zugleich zeigen, dass kein Ort in Russland mehr völlig sicher ist.
In Moskau bemühen sich Offizielle, die Lage herunterzuspielen. Man spreche von „abgewehrten Angriffen“ und „neutralisierten Drohnen“. Doch der wütende Ton Putins deutet an, dass die Einschläge tiefer gehen – politisch wie psychologisch. Der Präsident fürchtet offenbar, dass der Krieg im eigenen Land ankommt und das Bild der Unverwundbarkeit Russlands bröckelt.
Unmut wächst
Während die Ukraine ihre Angriffe nicht offiziell kommentiert, wächst in Russland der Unmut. Selbst in regierungsnahen Medien werden Fragen laut, warum die vielgepriesene Luftabwehr versagt und wie es ukrainischen Drohnen gelingt, tausende Kilometer ins Landesinnere zu fliegen.
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