"Sie werden betteln: 'Tötet uns'"

Drohung an Putschisten

"Sie werden betteln: 'Tötet uns'"

Der türkische Wirtschaftsminister Nihat Zeybeki droht den Putschisten.

Die türkische Regierung geht weiter hart gegen potenzielle Teilnehmer des Putschversuches vor. Weitere 1000 Soldaten wurden entlassen. Die türkische Armee gab zudem am Montag bekannt, dass man elf Soldaten in den Wäldern bei Marmaris gefangen habe, denen vorgeworfen wird, sie hätten Präsident Recep Tayyip Erdogan gefangen nehmen oder töten wollen.

Brutale Bestrafung
Wirtschaftsminister Nihat Zeybeki drohte ihnen eine brutale Bestrafung an. "Wir werden sie in Löcher stecken, und in diesen Löchern werden sie eine solche Bestrafung erhalten, dass sie bis zu ihrem letzten Atemzug die Sonne nicht mehr sehen werden", wurde er von der Nachrichtenagentur Dogan zitiert. "Sie werden keine menschliche Stimme mehr hören. 'Tötet uns', werden sie betteln", sagte der Minister demzufolge weiter.

Erdogan beschuldigt die Anhänger des in den USA lebenden islamischen Predigers Fethullah Gülen, den Putsch angezettelt zu haben. Gülen weist jede Verwicklung in den Umsturzversuch zurück.

Video zum Thema: So brutal rächt sich Erdogan
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