Forderung des UNO-Chefs

Syrien: Ban will neue Friedensgespräche

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Russland und USA müssen "klare Schritte zur Wiederbelebung" unternehmen.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat Russland und die USA aufgefordert, die Friedensverhandlungen für Syrien wiederzubeleben. "Der politische Prozess befindet sich in einer Krise", sagte Ban am Freitag vor Journalisten in New York. Zuvor hatte Ban gemeinsam mit dem Sondergesandten Lakhdar Brahimi die Vollversammlung über die aktuelle Lage in dem Bürgerkriegsland informiert.

"Auch nach zwei Gesprächsrunden zeigt keine der beiden Seiten Kompromissbereitschaft oder ein wirkliches Bewusstsein für das Leiden des syrischen Volkes", sagte Ban. Russland und die USA müssten als Sponsoren der Gespräche "klare Schritte zur Wiederbelebung des Prozesses" unternehmen. Die zweite Verhandlungsrunde zwischen Vertretern des syrischen Regimes und der Opposition war Mitte Februar in Genf ohne Annäherung zu Ende gegangen.
 

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