Verwirrung um Gaddafi-Sohn

Saif-al Islam angeblich festgenommen

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Über den Verbleib von Gaddafis bekanntestem Sohn gibt es Spekulationen.
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Das sind die Kinder von Gaddafi


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Saif-al Islam angeblich festgenommen

MOHAMMED MUAMMAR AL-GADDAFI: Der älteste Sohn Gaddafis wurde 1970 geboren und ist das einzige Kind aus Gaddafis erster Ehe mit Fatiha al-Nouri, von der sich der Machthaber im gleichen Jahr scheiden ließ. Er war Vorsitzender der staatlichen Post- und Telekommunikationsgesellschaft. Er floh am 29. August nach Algerien.

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Saif-al Islam angeblich festgenommen

SEIF AL-ISLAM AL-GADDAFI: Er galt lange als möglicher Nachfolger seines Vaters an der Staatsspitze. Häufig zeigte sich Saif al-Islam, der in Wien und London studierte, bei Fernsehauftritten, in denen er in perfektem Englisch über nötige Reformen in seinem Land sprach. Zu Beginn der Proteste versprach er Veränderungen, schlug dann aber einen zunehmend unversöhnlicheren Ton an. Nach der Eroberung von Tripolis durch die Aufständischen Ende August war der 39-Jährige untergetaucht. Am Samstag wurde der mit internationalem Haftbefehl Gesuchte im Süden des Landes festgenommen.

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Saif-al Islam angeblich festgenommen

SAADI AL-GADDAFINach einer Sperre wegen Dopings verzichtete er auf eine Karriere als Profifußballer und widmete sich ab 2004 seiner Tätigkeit als Vorsitzender der libyschen Investmentgesellschaft Lafico. Außerdem machte der 1973 geborene Saadi Karriere in der Armee, wo er eine Eliteeinheit führte. Saadi galt als Anhänger von Reformen und einer Öffnung des Landes. Er setzte sich am 11. September in den Niger ab.

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Während des Bürgerkrieges in seinem Land trat er öffentlich mit Durchhalteparolen in Erscheinung. Der Internationale Strafgerichtshof stellte im Juni gegen ihn und seinen Vater Haftbefehle wegen schwerer Kriegsverbrechen aus. Der libysche Übergangsrat vermutete ihn zuletzt in der Wüstenstadt Bani Walid, eine der letzten Bastionen des Gaddafi-Clans.

Motassim: Der Karriersoldat
Motassim (Mutassim) Billah al-Gaddafi (geb. 1975) absolvierte eine militärische Ausbildung in Libyen und Ägypten. Nach einem Zerwürfnis mit dem Vater floh er vorübergehend nach Ägypten. Später durfte er zurückkehren und befehligte die einflussreiche Präsidentengarde. In den vergangenen Jahren wurde Motassim Billah wiederholt vom Vater mit wichtigen politischen und diplomatischen Aufgaben betraut. Er war Mitte Oktober in Sirte gefasst worden.

In Abwasserkanal versteckt
Der gestürzte libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi hatte sich vor seiner Festnahme in einem Abwasserkanal in Sirte versteckt. Er habe "Nicht schießen, nicht schießen" gerufen, berichtete ein Kämpfer der Übergangsregierung am Donnerstag. Nach Angaben des libyschen Fernsehsenders wurden auch Gaddafis Sohn Mutassim und Geheimdienstchef Abdallah Senussi sowie Gaddafis Ex-Verteidigungsminister getötet. Gaddafi selbst wurde bei der Gefangennahme zunächst schwer verletzt. Schüsse trafen ihn in die Beine und in den Kopf. Er erlag seinen schweren Verletzungen, als Getreue ihn aus Sirte schaffen wollten. Augenzeugen zufolge wurde er aus einer 9mm-Pistole getroffen. Ein 20-Jähriger will die Schüsse abgefeuert haben.

Tod in Sirte: Al-Jazeera zeigt Gaddafis Leiche


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Der tote Muammar al-Gaddafi

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Der tote Muammar al-Gaddafi

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Der tote Muammar al-Gaddafi

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Goldener Revolver
Seinen goldenen Revolver trug Muammar al-Gaddafi offenbar bis zum Ende bei sich - dann nahmen die Milizen ihm seine Waffe als Kriegstrophäe ab. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Kämpfer eine goldene Pistole in die Luft reckten und den Tod des ehemaligen libyschen Diktators feierten.

Ganz Libyen feiert Gaddafis Tod


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So feiert Libyen den Tod von Gaddafi

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So feiert Libyen den Tod von Gaddafi

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