"Sanktionen werden kommen"
Trump droht Iran mit "Game of Thrones"-Parodie
Die USA wollen am Montag auch die letzten Sanktionen wieder in Kraft setzen, die im Zuge des internationalen Atomabkommens Anfang 2016 schrittweise aufgehoben worden waren. Dazu gehört auch ein Ölembargo. US-Außenminister Mike Pompeo erklärte, mit den Sanktionen solle der Iran endgültig zur Aufgabe seines Atomprogramms gebracht werden. "Dieser Teil der Kampagne hat zum Ziel, dem Regime die Gelder zu entziehen, mit denen es Tod und Zerstörung in der Welt verbreitet", sagte er am Freitag. Trump hatte das Atomabkommen im Mai aufgekündigt und die Rückkehr zu den ausgesetzten Sanktionen in die Wege geleitet. Am Freitag twitterte er ein Bild von sich im Stil von Kino-Plakaten mit dem Text: "Sanktionen kommen am 5. November."
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Die Formulierung gleicht dem „Game of Thrones“-Slogan „Winter is coming“ („Der Winter naht“).
Der Sender HBO, bei dem die Rechte für die Serie liegen, fand Trumps Parodie gar nicht lustig. Sie twitterten sarkastisch: "Wie sagt man Markenmissbrauch auf Dothraki?" (Dothraki ist eine Fantasie-Sprache aus "Game of Thrones").
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Mit Verbalangriffen auf die USA und einer diplomatischen Offensive bereitet sich der Iran auf die neue Runde der US-Sanktionen vor, die am Montag in Kraft treten. Der oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei sagte am Samstag im Staatsfernsehen, US-Präsident Donald Trump stoße mit jeder Entscheidung weltweit auf Ablehnung.
Die USA hätten ihr Ziel nicht erreicht, den Iran wieder zu dominieren wie vor der islamischen Revolution 1979. Vielmehr sei Amerika in den vergangenen 40 Jahren von der Islamischen Republik besiegt worden. Außenminister Javad Zarif telefonierte nach amtlichen Angaben mit der EU-Außenbeauftragen Federica Mogherini sowie mehreren EU-Außenministern. Diese bedauerten in einer gemeinsamen Erklärung das Vorgehen der US-Regierung.
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