US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die europäischen Beratungen über einen Marineeinsatz zur Absicherung der Straße von Hormuz als "dumm" bezeichnet.
"Das sind noch keine ernsthaften Bemühungen", sagte er am Freitag auf einer Pressekonferenz über die Gespräche von vergangener Woche. Hegseth monierte, dass die Europäer darüber geredet hätten, "vielleicht irgendwann etwas zu unternehmen, wenn alles erledigt ist".
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Straße von Hormuz
Der Minister griff damit die anhaltende Kritik von US-Präsident Donald Trump auf, der mehrfach von den europäischen Verbündeten deutlich mehr Engagement bei der Sicherung der Straße von Hormuz gefordert hatte.
Militärs aus 30 Ländern
In seinem Statement ging Hegseth nicht auf das Planungstreffen ein, bei dem sich seit Mittwoch Militärs aus 30 Ländern im britischen Militärhauptquartier Northwood in London getroffen hatten. Großbritannien und Frankreich wollen einen neutralen Marineeinsatz organisieren, der sich klar von den Kriegsparteien abgrenzt, um Handelsschiffe zu begleiten und zu sichern. Deutschland erwägt einen Beitrag zur Minenräumung und Seeaufklärung.