Verzögerung
Ukraine-Hilfen zugesagt – Termin weiter offen
Hilfen im Wert von 400 Millionen US-Dollar sollen der Ukraine weiterhin zur Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg zur Verfügung gestellt werden. Das erklärte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth vor einem Senatsausschuss.
Einen konkreten Zeitplan für die Auszahlung oder Lieferung nannte der Republikaner allerdings nicht. Das Pentagon werde mit dem für Europa zuständigen Regionalkommando Eucom zusammenarbeiten, um die Mittel „entsprechend und ordnungsgemäß auszugeben“, sagte Hegseth.
Senator kritisiert Verzögerung
Scharfe Kritik kam von Senator Chris Coons. Laut dem Demokraten habe das Pentagon bislang keinen einzigen Dollar aus dem Paket für Waffenlieferungen an die Ukraine ausgegeben. Auf die Nachfrage nach einem konkreten Plan wich Hegseth aus. „Es ist Mai, und dies ist seit Jänner geltendes Recht. Sie oder Ihre Abgeordneten wurden von Mitgliedern dieses Ausschusses wiederholt und parteiübergreifend dazu aufgefordert“, kritisierte Coons.
Trump hatte Paket unterschrieben
US-Präsident Donald Trump hatte für die Haushaltsjahre 2026 und 2027 Ukraine-Hilfen in Höhe von jeweils 400 Millionen US-Dollar unterzeichnet. Trotz der Zusage bleibt damit offen, wann die Unterstützung tatsächlich bei der Ukraine ankommt.
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