"Unser Urlaub in der Terror-Zone"

Rückkehr aus Ägypten

"Unser Urlaub in der Terror-Zone"

Verwandte schickten reihenweise Nachrichten. Am Flughafen wurde verschärft kontrolliert.

Am Sonntag räumte nun auch Ägypten ein, was weltweit schon berichtet worden war: Eine Bombe hatte einen russischen Urlauber-Jet über der Sinai-Halbinsel gesprengt und 224 Menschen getötet. Umso größer war die Erleichterung, als am Sonntag um 9:12 Uhr – mit drei Stunden Verspätung – 180 österreichische Urlauber in Schwechat landeten. Sie hatten ihre Ferien in Sharm El-Sheikh verbracht, wo auch der gesprengte Jet gestartet war.

Strenge Kontrollen
Was den Urlaubern vor allem aufge­fallen ist: Vor dem Rückflug wurde panisch kontrolliert. „Überall waren Soldaten und Suchhunde. Wir mussten unser Gepäck nochmals identifizieren, ehe man uns ins Flugzeug steigen ließ“, berichten Bianca H. (43) und ihr Sohn Maximilian (14). „Am Flughafen war der Stress spürbar“, bestätigt Gerald K.

Mails, SMS. Eine zwanzigköpfige Gruppe aus Kärnten erfuhr von dem Anschlag durch Verwandte: „Wir haben von unseren Familien Mails, SMS und Facebook-Nachrichten über das Attentat bekommen und mussten allen daheim versichern, dass eh alles okay ist“, sagt Roswitha L.

„Die Kommunikation mit den Urlaubern und Passa­gieren war leider extrem dürftig. Es gab keinerlei ­Informationen über den schrecklichen Anschlag“, ­beklagt Helga A.(lae)



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