Nachwirkungen: 30 Jahre Tschernobyl

Brachen am Samstag aus

Waldbrände in Tschernobyl-Sperrzone dauern an

In der Ukraine dauern die Löscharbeiten in radioaktiv belasteten Waldstücken der Tschernobyl-Sperrzone an

Tschernobyl.. Die radioaktive Hintergrundstrahlung in den angrenzenden Gebieten der Region Kiew sei im Normbereich, teilte der Katastrophenschutz am Montag mit. Es würden weiterhin etwa 25 Hektar Wald brennen.

Großeinsatz der Feuerwehr

Rund 140 Feuerwehrleute seien im Einsatz. Unterstützt würden sie durch zwei Löschflugzeuge und einen Hubschrauber. Dem geschäftsführenden Leiter der Umweltbehörde in Kiew, Jegor Firsow, zufolge würden allerdings auch außerhalb der Sperrzone insgesamt 100 Hektar brennen. Zudem berichtete er von erhöhten Radioaktivitätswerten. Dies wurde jedoch offiziell nicht bestätigt. Die Feuer sind am vergangenen Samstag ausgebrochen.

Nach der Explosion des Blocks vier im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl 1986 wurden radioaktiv belastete Landstriche um die Atomruine gesperrt. Zehntausende Menschen wurden zwangsumgesiedelt.
 



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