Wegen "Shutdown": Keine US-Delegation in Davos

US-Budgetstreit

Wegen "Shutdown": Keine US-Delegation in Davos

Trump strich Teilnahme an Weltwirtschaftsforum. Teilweiser Regierungsstillstand dauert an. 

Die US-Regierung wird wegen des Budgetstreits mit teilweisem Regierungsstillstand nach der Absage von Präsident Donald Trump nun gar keine Delegation zur Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums nach Davos in der Schweiz schicken.

Das kündigte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, am Donnerstag an. "Angesichts der 800.000 großartigen amerikanischen Arbeiter, die nicht bezahlt werden, und um sicherzustellen, dass sein Team dort helfen kann, wo es gebraucht wird, hat Präsident Trump die Reise seiner Delegation zum Weltwirtschaftsforum nach Davos, Schweiz, gestrichen", heißt es in einer Stellungnahme von Sanders.

Trump selbst hatte bereits vor Tagen seinen Verzicht auf die geplante Reise in die Alpen verkündet. Zunächst hatten jedoch unter anderem Außenminister Mike Pompeo, Finanzminister Steven Mnuchin und Wirtschaftsminister Wilbur Ross ihre Reisepläne nicht geändert.

Am Donnerstag war der Streit eskaliert: Nachdem die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, Trump vorgeschlagen hatte, seine Rede zur Lage der Nation wegen des "Shutdowns" zu verschieben, strich Trump der Oppositionsführerin eine Auslandsreise, die sie unter anderem nach Brüssel und nach Afghanistan führen sollte.

Einige Demokraten beschwerten sich und argumentierten, Trumps Delegation dürfe dann auch nicht nach Davos fliegen.



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