Österreicher dabei
Tausende Vespa-Fahrer feierten mit Parade am Kolosseum
Nach Angaben der Veranstalter handelt es sich um das größte Vespa-Treffen, das jemals organisiert wurde. Höhepunkt des dreitägigen Festivals "Vespa Roma 2026 - 80 Years of an Icon", an dem auch mehrere hundert Österreicherinnen und Österreicher teilnahmen, war die große Parade durch das historische Zentrum Roms.
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Bürgermeister Roberto Gualtieri gab das Startsignal für den Korso, der von den Präsidentinnen und Präsidenten der Vespa-Clubs aus den 67 vertretenen Nationen angeführt wurde. Unter ihnen war auch Barbara Schieder, seit 2014 Präsidentin des Vespa Club Austria, des Dachverbands von rund 60 Vespa-Vereinen in Österreich. Rund 160 Mitglieder österreichischer Vespa-Clubs reisten nach Rom. Darüber hinaus machten sich zahlreiche weitere Vespa-Fans aus Österreich unabhängig von den Vereinen auf den Weg in die italienische Hauptstadt.
Parade führte von den Caracalla-Thermen bis zu den Kaiserforen
Die Parade führte von den Caracalla-Thermen über das Kolosseum und die Piazza Venezia bis zu den Kaiserforen. Entlang der Strecke säumten Tausende Schaulustige die Straßen, applaudierten den Teilnehmern und hielten den Korso mit Kameras und Smartphones fest. Zu sehen waren mehr als 160 Vespa-Modelle aus acht Jahrzehnten Markengeschichte. Neben seltenen Exemplaren der ersten Vespa 98 aus dem Jahr 1946 waren zahlreiche historische Fahrzeuge aus den 1950er- und 1960er-Jahren vertreten, darunter die "Faro Basso", die VBB, die ET3, die GTR, die Rally und die bis heute beliebte PX. Ergänzt wurde die Parade durch aktuelle Modelle wie Primavera und GTS, mit denen zahlreiche Teilnehmer teils mehrere tausend Kilometer bis nach Rom zurückgelegt hatten.
Unter den Teilnehmern befanden sich Vespa-Enthusiasten aller Altersgruppen. Dazu zählt auch der 85-jährige Wiener Heinrich Granzer, der die rund 1.100 Kilometer von Wien nach Rom innerhalb einer Woche mit seiner Vespa zurücklegte. Aus Innsbruck reiste Hermann Weiskopf, Regisseur und langjähriges Mitglied des Vespa-Clubs "Mountainmen Innsbruck", an. Insgesamt nahmen 14 Mitglieder des Tiroler Clubs an der Parade teil.
Feiern dauern bis Sonntag an
Die Feierlichkeiten dauern noch bis Sonntag an. Im Vespa Village im Stadio dei Marmi am Foro Italico erwartet die Besucher ein Programm mit Konzerten, einer Fotoausstellung, historischen Fahrzeugen aus dem Piaggio-Museum, der aktuellen Vespa-Modellpalette sowie einem eigenen Fanshop.
Die Vespa wurde 1946 von Enrico Piaggio auf den Markt gebracht und vom Flugzeugingenieur Corradino D'Ascanio konstruiert. Mit Millionen verkaufter Fahrzeuge gilt der Motorroller bis heute als eines der bekanntesten Symbole des "Made in Italy".
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