40 Tote
Welt verurteilt Anschläge in Nigeria
Eine Serie von Anschlägen auf Kirchen in Nigeria haben weltweit Empörung hervorgerufen. Bei den Attacken waren am Christtag mindestens 40 Menschen getötet worden. Die islamistische Sekte Boko Haram, die im muslimischen Norden des bevölkerungsreichsten Landes Afrikas aktiv ist, bekannte sich zu den Gewaltakten und kündigte weiter Attacken an.
Bei dem Anschlag nahe der St.-Theresa-Kirche in Madalla, einem Vorort der nigerianischen Hauptstadt Abuja, wurden nach Angaben von Einsatzkräften 35 Menschen getötet. Der Anschlag sei zum Ende des Weihnachtsgottesdienstes verübt worden, hieß es laut dem Sender BBC. Aus drei weiteren Städten wurden im Laufe des Tages Explosionen gemeldet. Zwei der Attacken - in Jos und Gadaka - waren ebenfalls gegen Kirchen gerichtet.
Im zentralnigerianischen Jos wurde nach Angaben eines örtlichen Behördensprechers ein Polizist getötet. Der Sprengsatz habe drei Fahrzeuge zerstört und eine Mauer der Kirche umgerissen. In Gadaka wurde nach Angaben eines Anrainers niemand verletzt. Wie aus nigerianischen Sicherheitskreisen verlautete, verübte ein Selbstmordattentäter in der nordöstlichen Stadt Damaturu einen Anschlag auf einen Konvoi der Geheimpolizei. Dabei habe es Tote und Verletzte gegeben.
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