Mexiko

Drogen-Boss des Sinaloa-Kartells festgenommen

Soll große Mengen Fentanyl, Kokain und Heroin in die USA geschmuggelt haben

In Mexiko ist ein von den US-Behörden gesuchter mutmaßlicher Anführer eines berüchtigten Drogenkartells festgenommen worden.

Der Zugriff erfolgte im nordwestlichen Bundesstaat Sinaloa, wie die mexikanischen Behörden am Mittwoch (Ortszeit) mitteilten. Pedro Inzunza Noriega war im Mai von den USA wegen des Schmuggels großer Mengen Fentanyl, Kokain und Heroin ins Land angeklagt worden.

Berüchtigte Sinaloa-Kartell

Noriega wird vorgeworfen, stellvertretender Anführer eines mittlerweile aufgelösten Arms des berüchtigten Sinaloa-Kartells gewesen zu sein. US-Justizministerin Pam Bondi hatte zum Zeitpunkt der Anklage erklärt, das Sinaloa-Kartell sei eine "komplexe, gefährliche Terror-Organisation". Um das Kartell zu zerschlagen, seien neue, wirksame rechtliche Maßnahmen notwendig.

Mexiko leidet seit vielen Jahren unter der Gewalt der mächtigen Drogenkartelle. Besonders betroffen ist der Bundesstaat Sinaloa. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Jänner 2025 hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, hart gegen Drogenkriminalität vorzugehen. Trump forderte Mexiko auf, sich stärker im Kampf gegen den Drogenhandel einzubringen. Das angeblich mangelnde Vorgehen Mexikos unter anderem gegen Fentanyl-Schmuggel war einer der Gründe für Trumps Strafzölle gegen das Nachbarland.

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