Überraschung

Bayern-Wahl: CSU und SPD verlieren, AfD mit Zugewinnen

Die CSU hat bei den bayerischen Kommunalwahlen landesweit leichte Verluste hinnehmen müssen: Ihr Stimmenanteil in den Landkreisen und kreisfreien Städten ging im Vergleich zur Wahl 2020 von 34,5 auf nun 32,5 Prozent zurück. 

Die AfD legte dagegen deutlich von 4,7 auf 12,2 Prozent zu - sie war diesmal auch erstmals flächendeckend mit eigenen Listen angetreten.

Vor allem die Grünen fuhren dagegen Verluste ein, wurden aber mit landesweit 13,6 Prozent erneut zweitstärkste Kraft in den Kommunalparlamenten, wie nach Auszählung der 96 Gremienwahlen beim Statistischen Landesamt im Internet ersichtlich war. Vor sechs Jahren hatten die Grünen noch 17,5 Prozent geholt - das war damals ihr bisher bestes Kommunalwahlergebnis im Freistaat Bayern.

SPD büßt weiter ein

Die SPD, für die es 2020 schon um rund sieben Prozentpunkte auf historisch schlechte 13,7 Prozent nach unten gegangen war, sackte nun weiter auf 12,3 Prozent ab - sie landete damit aber landesweit noch knapp vor der AfD auf Rang drei. Die Freien Wähler legten minimal von 11,9 auf 12,1 Prozent zu.

Für die Ermittlung des landesweiten Ergebnisses werden die Stadtratswahlen in den kreisfreien Städten und die Kreistagswahlen in den Landkreisen zusammengezählt. Gemeinsame Wahlvorschläge mit anderen Parteien oder Gruppen sind bei diesen Zahlen der Parteien jeweils miteingerechnet.

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