Silvester-Inferno

Experte über Flammen-Hölle: "800 Grad, das hält kein Mensch aus!"

Die Brand-Katastrophe von Cran-Montana forderte mindestens 40 Todesopfer. Ein Experte klärte in der ZIB2 auf, wie es so schnell zum Inferno in der Bar kommen konnte. 

Bundesfeuerwehrrat Martin Mittnecker schildert, wie es zu dem fatalen Brand in der Bar "Le Constellation" kommen konnte: "In dieser Form ist das sicher nicht erlaubt gewesen. Der Akustik-Schaum kann nicht den Vorgaben entsprechen."

Der Schaum löste ein "Flashover" aus: Die Brandweiterleitung geht dann sehr rasch, das Problem war wahrscheinlich aber schon vorher, weil der Schaumstoff so schnell zu brennen begonnen hat.

"Bis zu 800 Grad hatte es, das sind enorme Energiemengen, das kann kein Mensch mehr ohne Schutzanzug überstehen. Es wird nur sehr wenige Minuten gedauert haben, bis das gesamte Lokal in Flammen stand", so der Feuerwehr-Experte.

"Drei bis vier Minuten blieben den Gästen wohl, um die Bar zu verlassen. Es ist auch immer problematisch, aus einem Keller-Lokal zu flüchten", so Mittnecker.

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