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Vor Petersdom

Falsche Polizisten rauben Rom-Touristen aus

Rom-Touristen aufgepasst: Kriminelle rauben mit perfiden Tricks Reisende aus. Sie geben sich als falsche Polizisten oder Fremdenführer aus.

Mit gefälschten "Special Police"-Ausweisen haben sich zwei Kriminelle am Petersdom in Rom an etliche Touristen und Pilger herangemacht und sie ausgeraubt.

Nach Medienberichten von heute sprachen die beiden vorbestraften Männer die Touristen an, zeigten ihre "Ausweise" vor, durchsuchten sie und nahmen dabei Videokameras und Geld an sich.

Die Carabinieri kamen den 22 und 24 Jahre alten Tätern auf die Spur, nachdem es in den vergangenen Tagen eine Reihe von Anzeigen bestohlener Urlauber gegeben hatte. Die aus dem Iran stammenden "Sonderpolizisten" wurden festgenommen, als sie gerade dabei waren, am Dom eine japanische Touristengruppe zu durchsuchen.

Auch falsche Fremdenführer unterwegs
Am Kolosseum in Rom bieten trotz drohender Geldstrafen immer mehr "falsche" Fremdenführer den Touristen aus aller Welt ihre Dienste an. Innerhalb von zwei Monaten hat ein Sondertrupp der römischen Polizei am meistbesuchten Denkmal Italiens bei rund 250 Kontrollen etwa 50 Fremdenführer erwischt, die ohne Ausbildung und Genehmigung unterwegs waren. Jeder von ihnen muss im Schnitt 180 Euro Geldstrafe zahlen.

Im gesamten Jahr 2007 wurden bei mehr als 1.000 Kontrollen am Kolosseum etwa 200 Geldstrafen verhängt, berichtete der "Corriere della Sera" am Sonntag. Die professionellen Fremdenführer fordern einen noch weit saftigeren Denkzettel für solche "Kollegen": Mindestens 1.000 Euro. Dem Bericht zufolge versuchen sich vor allem Ausländer als Fremdenführer ohne Lizenz.

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