Gasleck

Keksfabrik explodiert: 5 Mitarbeiter sterben - Unternehmer festgenommen

Weil ein nicht repariertes Gasleck der Auslöser einer Explosion in einer griechischen Keksfabrik war und dabei 5 Tote forderte, wurde der Unternehmer jetzt festgenommen. 

Drei Wochen nach der tödlichen Explosion in einer Keksfabrik in Griechenland ist der Besitzer des Backwarenherstellers "Violanta" festgenommen worden. Der 52-Jährige müsse sich in der kommenden Woche wegen des Vorwurfs der Fahrlässigkeit vor Gericht verantworten, erklärte am Sonntag der Anwalt von Angehörigen der Todesopfer, Christos Patounas. Bei dem Unglück waren fünf Beschäftigte der Keksfabrik getötet worden.

Ursache der Explosion war Ermittlungen zufolge ein monatelang nicht repariertes Gasleck. Durch Funkenschlag von elektrischen Geräten sei es zu der Explosion und anschließenden Bränden gekommen. 40 Feuerwehrleute waren mit 13 Fahrzeugen im Einsatz, um den Brand zu löschen.

Firmenbesitzer droht lebenslange Haft

"Die Mitarbeiter berichteten, dass seit Monaten ein seltsamer Geruch in der Luft lag", erklärte Patounas. Der beschuldigte Fabrikbesitzer habe "aus finanziellen Gründen nicht für die erforderlichen Reparaturen gesorgt". Ihm drohe nun bis zu lebenslanger Haft.

Die Fabrik, die jährlich rund 12.500 Tonnen Kekse, Waffeln und Gebäck produzierte, war durch das Feuer vollständig zerstört worden. Sie galt als größte Fabrik des Backwarenherstellers "Violanta", einer der am schnellsten wachsenden Marken Griechenlands.

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